Corona Neue Daten für Moderna-Impfstoff gegen Omikron – EMA prüft Zulassung

Steigenden Fallzahlen der Omikron-Subtypen B.4 und B.5 möchte Moderna jetzt mit einem aktualisierten mRNA-Impfstoff begegnen. Nach einer erfolgreichen Wirksamkeitsstudie steht jetzt die Zulassung an. Die Immunisierung ist insbesondere als Viertimpfung gedacht.

Ampulle mit Impfstoff und Etikett, u.a. mit Aufschrift Moderna, und Spritze die schräg über Ampulle und Tisch liegt. Ansicht von vorn. Im Hintergrund unscharf Virus-Illustration.
Der Moderna-Impfstoff ist nach Unternehmensangaben jetzt auch für Omikron gut gewappnet. Bildrechte: IMAGO / MiS

Ein Booster für den Booster: Das US-Pharmaunternehmen Moderna hat eine aktualisierte Variante seines Corona-Impfstoffs vorgelegt. Die Immunisierung mit dem Namen mRNA-1273.214 zielt nicht nur auf den Corona-Wildtypen ab, sondern enthält auch mRNA gegen die Omikronvariante B.1.

Wie die Pharmazeutische Zeitung am Donnerstag berichtet, hat das Unternehmen jetzt Daten einer Phase-II/III-Studie vorgestellt, die die Wirksamkeit der Impfung bestätigen. Bei den Studienteilnehmenden, für die der neue Impfstoff die bereits vierte Impfung war, konnte zudem eine starke Immunantwort gegen die aktuell kursierenden Omikron-Subtypen B.4 und B.5 gemessen werden.

Der Booster habe sich als gut verträglich herausgestellt. Das Unternehmen möchte sich jetzt um eine Aktualisierung der Zulassung bemühen, um schnell liefern zu können. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA prüft den Wirkstoff bereits. Eine Auslieferung im September ist möglich.

flo