Volleyball | Bundesliga Trotz Corona-Ausbruch - Dresdner SC muss in Stuttgart antreten

Es ist ein Spiel ohne sportlichen Wert, Stuttgart ist Hauptrunden-Erster, der Dresdner SC Zweiter: Dennoch muss der DSC nach einem erneuten Corona-Ausbruch am Freitag antreten. Eine Personalie sorgt zudem für Brisanz.

Eenttäuschte Gesichter beim Dresdner SC
Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC kommen einfach nicht zur Ruhe. Nachdem das Pokalendspiel wegen eines Corona-Ausbruchs erst nach hinten verschoben und dann mit einem geschwächten Kader gegen Stuttgart klar verloren wurde, hat es nun kurz vor Beginn der Playoffs erneut Spielerinnen des DSC erwischt.

Waibl: "Liga beugt sich gern den Wünschen Stuttgarts"

Alexander Waibl
Unverständnis über LIga-Entscheidung bei Alexander Waibl Bildrechte: IMAGO / Pressefoto Baumann

Dennoch soll die sportlich wertlose letzte Hauptrundenpartie bei MTV Stuttgart ausgetragen werden. Ein Antrag der Dresdnerinnen wurde durch die Volleyball-Bundesliga abgelehnt. So wird das Team von Trainer Alexander Waibl mit einer kleinen Abordnung nach Schwaben reisen. Und der DSC-Coach ist verärgert: "Ich habe kein Verständnis für diese Entscheidung. Ob das Spiel stattfindet oder nicht, hat keinerlei Auswirkung auf die Tabellenkonstellation der Hauptrunde. Mit dieser Entscheidung wird das Risiko erhöht, dass es innerhalb unserer Mannschaft zu weiteren Infektionen kommt. Eine Überraschung ist diese Entscheidung hingegen nicht, denn die Liga beugt sich gern den Wünschen Stuttgarts." Die Partie will der DSC als Training nutzen, denn in dieser Konstellation haben die Dresdnerinnen noch nie zusammengespielt.

Geschwächt auch in die Playoffs

Der DSC wird die Hauptrunde auf Rang zwei beenden, Stuttgart ist als Erster ebenfalls unangefochten. Bereits am kommenden Dienstag starten die Playoffs. Dann bekommt es Dresden mit dem Siebten der Tabelle zu tun, Ladys in Black Aachen oder VC Wiesbaden. Bis dahin, das ist bereits klar, wird sich die personelle Situation beim DSC nicht verbessern. „Wir sind extrem geschwächt, blicken natürlich sorgenvoll in die Playoffs“, so DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

Ausnahmetalent Lara Berger - von Stuttgart zum DSC

Brisant dürfte das Duell in Stuttgart aber aus einem anderen Grund werden. Denn Ausnahmetalent Lara Berger soll kommende Saison nicht mehr in Stuttgart, sondern beim DSC auflaufen. Ein echter Knaller! Bisher wollte Zimmermann den Wechsel nicht bestätigen, Stuttgarter Medien haben aber bereits darüber berichtet. Die 20-jährige Berger ist aktuell beim MTV Diagonalangreiferin mit einem Gardemaß von 1,97 Metern.

Lara Berger, MTV Stuttgart
Lara Berger soll bald für den Dresdner SC jubeln. Bildrechte: imago images/Pressefoto Baumann

pm/rei

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 05. April 2022 | 21:45 Uhr

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