Volleyball | Bundesliga Dresdner SC triumphiert deutlich gegen den VfB Suhl

Zwei Mal standen sich die beiden ostdeutschen Rivalen in dieser Saison bereits gegenüber, immer ging es über fünf Sätze. Doch diesmal sollte es für den amtierenden Deutschen Meister eine klare Angelegenheit werden.

Monique Strubbe 08 DSC, Annick Meijers 12 VfB Suhl Lotto Thüringen und Maja Strorck 11 DSC am Netz
Bildrechte: imago images/Gerhard König

Glanzvoller Abend für den Dresdner SC: Das Team von Trainer Alexander Waibl hat sich im Ostduell gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen überraschend deutlich mit 3:0 durchgesetzt und damit den dritten Sieg in Folge gefeiert. Dresden zog mit dem Erfolg auch an den Thüringerinnen vorbei auf Rang zwei.

Zwei enge Duelle in der Wolfsgrube

Der Dritten gegen den Zweiten – das sollte doch ein ganz enges Ding werden. Zumal das Hinspiel in der Suhler Wolfsgrube erst im fünften Satz entschieden worden war, als der Dresdner SC aus einem 0:2 noch ein 3:2 machte. Im DVV-Pokal gab es ebenfalls in Suhl einen Fünf-Satz-Krimi. DSC-Coach Alexander Waibl warnte vor dem Spiel: "Das ist ein brutal guter Gegner, der über sehr viel Angriffspower verfügt und zudem auch eine starke Block- und Feldabwehr spielt. Es ist insgesamt eine sehr gefährliche Mannschaft."

DSC überrollt Suhl - Storck beste Spielerin

Doch diesmal war alles anders. Die 750 zugelassenen Zuschauer sahen einen DSC, der wie aus einem Guss spielte und im ersten Satz schnell mit 15:5 in Führung lag. Wenige Momente später hatten die Sachsen beim 24:12 zwölf Satzbälle und verwandelten gleich den ersten. Suhl wirkte im ersten Durchgang überfordert. Im zweiten Satz leisteten die Gäste, bei denen Top-Scorerin Danielle Harbin nur auf der Bank saß, etwas mehr Gegenwehr, konnten sich nach offenem Start und zwischenzeitlich deutlicherem Rückstand wieder auf 17:19 heranarbeiten. Doch der DSC blieb eiskalt und holte sich auch diesen Durchgang mit 25:21. Die Thüringerinnen wollten nun mit Macht eine glatte Niederlage verhindern, doch erneut hatte Dresden die bessere Antwort parat und holte bereits nach 71 Minuten mit einem erfolgreichen Block den entscheidenden Punkt. Maja Storck war mit 24 Angriffspunkten die überragende Spielerin bei den Sächsinnen.

rei/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 30. Januar 2022 | 19:00 Uhr

404 Not Found

Not Found

The requested URL /api/v1/talk/includes/html/bc415361-aac0-422f-900c-3b8a7bfb1bf8 was not found on this server.