Handball | Bundesliga THC fertigt Leverkusen ab - Zwickau chancenlos gegen Buxtehude

15. Spieltag

Der Knoten beim Thüringer HC ist geplatzt: Gegen Bayer Leverkusen feierte die Müller-Sieben am Sonnabend (12. Februar) ihren ersten Sieg in diesem Jahr, und der fiel mit 34:22 klar und deutlich aus. Dagen konnten die Zwickauerinnen im Kampf um den Klassenerhalt keinen Boden gut machen und verloren gegen Buxtehude mit 28:35.

Thüringer HC - Bayer Leverkusen
THC-Spielerin Asli Iskit setzt sich durch. Bildrechte: Steffen Prößdorf

Thüringer HC spielt gegen Leverkusen groß auf

Im dritten Anlauf nach der Winterpause ist dem Thüringer HC der erste Sieg des Jahres gelungen. In einem weitestgehend einseitigem Spiel besiegten die Thüringerinnen Bayer Leverkusen mit 34:22.

Sichere Führung zur Pause - Überlegen im zweiten Abschnitt

Lediglich in der Anfangsphase dauerte es dank forsch agierender Leverkusenerinnen eine Weile, bis der THC seinen Matchplan entfalten konnte. Während sich die Thüringerinnen in der ersten Viertelstunde nicht einmal in Führung bringen konnten, wendete sich das Blatt komplett in den zweiten 15 Minuten. Ein Lauf von 5:0 Toren (24.) sorgte für eine 12:7-Führung, dem die "Werkselfen" von da an nur noch hinterherliefen. Viele kleine Konzentrationsprobleme bei den Gegnerinnen machten es dem THC einfach, die Führung souverän in die Pause zu bringen.

Auch in der zweiten Halbzeit lief nicht mehr viel bei den Werkselfen aus Leverkusen zusammen. Kurz nach Wiederanpfiff führte das Team von Herbert Müller bereits mit 20:12 (37.) und stellte die Weichen damit unveränderlich auf Sieg. Die letzten zehn Minuten durfte dann beim Spielstand von 28:17 Ersatztorhüterin Irma Schjott zwischen den Pfosten Platz nehmen (50.) und verteidigte die Führung souverän. Bis dahin hatten vor allem Stammkeeperin Laura Kuske mit einer starken Paraden-Quote (über 44 Prozent) und die torfreudige Kerstin Kündig (neun Treffer) maßgeblich zum Erfolg ihres Teams beigetragen. Beste Werferin auf Seiten der Leverkusenerinnen war Kapitänin Svenja Huber (neun Treffer), die erst kürzlich ihr Karriereende nach dieser Saison ankündigte.

Sachsen Zwickau chancenlos gegen Buxtehude

Der BSV Sachsen Zwickau hat am Sonnabend in der Sporthalle Neuplanitz keine Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln können. Gegen den Buxtehuder SV kassierte der Aufsteiger eine klare 28:35 (12:19)-Heimniederlage und bleibt damit Drittletzter.

Fehlstart und zu viele technische Fehler

Die Sächsinnen hatten sich vor 280 Zuschauern in der Anfangsphase noch nicht gesammelt und legten einen Fehlstart hin. Schnell stand es 0:4, was Trainer Norman Rentsch zu einer Auszeit zwang. Seine Worte schienen gefruchtet zu haben, denn nach Toren von Ema Hrvatin, Rebeka Ertl und Diana Dogg Magnusdottir waren die Gastgeberinnen mit 3:4 wieder dran. Beim 7:7 in der 15. Minute dank eines Treffers von Lena Hausherr war die Rentsch-Sieben sogar auf Augenhöhe, doch es blieb eine Momentaufnahme. Buxtehude setzte sich bis zur Pause kontinuierlich ab, mit 12:19 aus Zwickauer Sicht ging es in die Kabinen.

Pia Adams
Pia Adams steuerte sieben Tore bei. (Archiv) Bildrechte: imago images/Eibner

Nach dem Wechsel liefen die Zwickauerinnen weiterhin einem großen Rückstand hinterher, den sie einfach nicht verkürzen konnten. Die Mannschaft von Coach Rentsch leistete sich weiterhin zu viele technische Fehler und offenbarte große Schwächen im Umkehrspiel. Zudem scheiterten die Gastgeberinnen immer wieder an Buxtehudes starker Schlussfrau Katharina Filter. Spätestens beim Spielstand von 24:30 (51.) waren die Messen gesungen. Beste Zwickauer Werferin war Pia Adams mit sieben Toren. Für Buxtehude traf Isabell Dörre am meisten (9).

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringenjournal | 13. Februar 2022 | 19:00 Uhr

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