Fußball | Regionalliga FCC-Geschäftsführer Förster: "Es muss ein festes Spieltagsmuster geben"

Carl Zeiss Jenas Geschäftsführer Chris Förster gab im "SpiO"-Talk einen kurzen Überblick über die brisanten Themen der letzten Tage im Paradies. Im Vordergrund stand neben dem Fehlstart in der Liga auch die Diskussion über die Anstoßzeiten und die Zerstückelung der Spieltage in der Regionalliga-Nordost.

Bevor Förster auf sportliche Aspekte der vergangenen Spiele einging, gab es eine Entschuldigung an die Zuschauer beim Heimspiel gegen Altglienicke. Die Organisation und vor allem das Catering seien alles andere als optimal gewesen, so der FCC-Boss. "Dafür möchten wir uns bei den Fans entschuldigen und werden das beim nächsten Mal besser machen."

Dass Carl Zeiss momentan auf einer Großbaustelle spielt, habe allerdings keinen Einfluss darauf gehabt. Das Ernst-Abbe-Sportfeld ist derzeit in der Umbauphase und Förster hofft, dass es in einigen Wochen schon die ersten sichtbaren Ergebnisse gibt: "Das Ziel ist es, die Nordtribüne bis zum September 2022 in Betrieb nehmen zu können. Die Gegengerade, dann neue Haupttribüne, soll ebenfalls zum Herbst 2022 fertig werden."

"Saisonstart ist eine Ernüchterung"

Mit zwei Niederlagen hat der FCC die Saison mit einem klassischen Fehlstart begonnen. "Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt", so Förster. "Die spielerische Leistung war schon in Ordnung, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt." Vor dem kommenden Spiel bei Lok Leipzig (Samstag ab 16 Uhr live im MDR-Fernsehen und im Livestream) stehen die Jenaer damit unter großem Druck und wollen unbedingt die ersten Punkte einfahren - am besten natürlich drei. Chris Förster mahnt zur Ruhe: "Wir dürfen die Nerven nicht verlieren, denn wir haben viel in die Vorbereitung investiert. Wir müssen unsere Chancen einfach machen, dann wird das auch besser."

Kritik an Anstoßzeiten: "Bisher kein Feedback vom Verband"

In einem offenen Brief an den NOFV hat der FCC gemeinsam mit den Fans die Zerstückelung der Spieltage in der Regionalliga scharf kritisiert. Auch die neuen Anstoßzeiten um 12 Uhr sowie um 16 Uhr seien "keine gute Tendenz", so Förster. "Dagegen wehren wir uns. Es muss wieder ein festes Spieltagsmuster geben, worauf die Fans sich verlassen können." Vor allem die An- und Abreise zu den Spielen gestaltet sich bei den neuen Zeiten zum Problem für die Zuschauer. Aber auch die Mannschaften leiden darunter. Im ersten Spiel gegen den Berliner AK musste der FCC extra einen Tag früher anreisen und im Hotel übernachten. Das sei laut Förster alles andere als optimal. Aber der Geschäftsführer ist zuversichtlich, "dass wir mit dem Verband in einen Dialog kommen und eine Lösung finden".

Frauenfußball-Bundesliga: "Freuen uns riesig darauf"

Mit Blick auf den bevorstehenden Saisonstart in der Bundesliga der Frauen, ist der FCC-Boss ebenfalls positiv gestimmt: "Wir freuen uns riesig darauf, Spitzenfußball zu sehen." Als Ziele für die erste Saison in der obersten Spielklasse formulierte Förster den Klassenerhalt. Dafür seien gute Voraussetzungen geschaffen worden, ist er sich sicher. "Wir sind gut gewappnet, nun müssen wir einen guten Start hinbekommen."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Juli 2021 | 17:45 Uhr

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