Fußball | Oberliga Süd Rot-Weiß Erfurt: Kantersieg, sechs Abschiede und ein Neuzugang zum Saisonausklang

Mit einem Kantersieg hat der FC Rot-Weiß Erfurt das letzte Ausrufezeichen hinter seine Fabelsaison gesetzt – und auch für Jubel bei Wacker Nordhausen gesorgt. Während RWE im Rahmen der Partie sechs Spieler verabschiedete, steht die Verpflichtung von Wernigerodes Pokalheld bereits fest.

Fabian Gerber
Trainer Fabian Gerber hat Rot-Weiß Erfurt souverän zurück in die Regionalliga geführt. Bildrechte: IMAGO/Bild13

Beim 19. Oberliga-Sieg in Serie hat es Meister und Regionalliga-Aufsteiger FC Rot-Weiß Erfurt noch einmal richtig krachen lassen – mit 11:0 (4:0) fegte das Team von Cheftrainer Fabian Gerber den wehrlosen FC International Leipzig am letzten Spieltag der Saison aus dem Steigerwaldstadion. Die beeindruckende Bilanz nach 29 Partien: 25 Siege, drei Remis, nur eine Niederlage und ein Torverhältnis von 103:16.

Keliano Tavares (Erfurt) jubelt über das Tor zum 2:0
Es gab noch einmal viel zu jubeln für Rot-Weiß Erfurt. (Archivbild) Bildrechte: IMAGO / Bild13

RWE wie im Rausch – Inter steigt ab, Nordhausen gerettet

Vor 3.482 Zuschauern stellte Romarjo Hajrulla mit einem Doppelpack (11./30.) die Weichen, Kevin Nsimba (38.) und Fatlum Elezi (45.+1) machten noch vor der Pause alles klar. Nach Wiederanpfiff ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal. Wiederum Nsimba (52.) und Elezi (66.) sowie Tom Woiwod (68./87.), Artur Mergel (70./77.) sowie Angelos Kerasidis (75.) machten es vor der anschließenden Übergabe der Meistertrophäe zweistellig.

Die einst mit großen Ambitionen angetretenen Leipziger müssen nach diesem Debakel nach sieben Jahren Oberliga-Zugehörigkeit den bitteren Abstieg in die Sachsenliga verkraften – große Erleichterung herrscht dagegen beim vor zwei Jahren jäh aus der Regionalliga abgestürzten FSV Wacker Nordhausen. Den Thüringern genügte ein 2:2 bei Budissa Bautzen, um sich gerade noch so an Inter vorbei auf einen Nichtabstiegsplatz zu schieben.

Leon Bell Bell und Erik Weinhauer
Erfurts erster Neuzugang: Erik Weinhauer (re.) – hier beim FSA-Pokalfinale gegen Magdeburgs Leon Bell Bell – kommt aus Wernigerode. Bildrechte: IMAGO/CHROMORANGE

Sechs Abschiede und ein erster Neuzugang

Während am Samstag im Steigerwaldstadion mit Nsimba, Woiwod, Sönke Schneider, Patrick Aguilar, Brian Petnga und Moulaye N'Diaye sechs Spieler offiziell verabschiedet wurden, steht seit vergangenem Mittwoch auch der erste Erfurter Neuzugang für die kommende Regionalliga-Saison fest: Erik Weinhauer vom bisherigen Oberliga-Konkurrenten Einheit Wernigerode schließt sich den Rot-Weißen an. Der Angreifer erhielt einen Zweijahresvertrag. "Er ist einer der besten Spieler der Oberliga, bringt eine gute Dynamik mit und ist sehr torgefährlich", meinte RWE-Trainer Fabian Gerber.

Der beim 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig ausgebildete Weinhauer war nach einem College-Aufenthalt in den USA im Januar 2022 nach Wernigerode gekommen und hatte voll eingeschlagen. In 16 Oberliga-Einsätzen gelangen dem 21-Jährigen acht Tore. Für Furore sorgte er zudem im FSA-Pokalhalbfinale – beim sensationellen 2:1-Sieg über Drittligist Hallescher FC holte Weinhauer zunächst den Elfmeter zum Ausgleich heraus und erzielte später den Siegtreffer.

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mhe

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MDR THÜRINGEN JOURNAL So 15.05.2022 19:00Uhr 01:19 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | THÜRINGEN-JOURNAL | 19. Juni 2022 | 19:00 Uhr

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