Fußball | Regionalliga Chemie Leipzig kann den BAK-Fluch nicht bezwingen

35. Spieltag

Am 35. Spieltag der Regionalliga Nordost hat die BSG Chemie Leipzig nach sechs ungeschlagenen Liga-Spielen in Folge mal wieder eine Niederlage kassiert und mit 0:2 (0:0) gegen Angstgegner Berliner AK verloren. Dabei erwischte das Team von Miroslav Jagatic nicht seinen besten Tag und zeigte vor allem im Offensivspiel eine lahme Vorstellung. Gegen das kombinationsstarke BAK kamen die Sachsen oft zu spät.

Spieler des Berliner AK spielt den Ball ins Tor. 4 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Spieler des Berliner AK spielt den Ball ins Tor. 4 min
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Munterer Beginn - Pfosten verhindert BSG-Rückstand

Sechs Liga-Partien ungeschlagen und zuletzt auch noch den FSV Zwickau im Sachsenpokal-Halbfinale geschlagen: Die BSG empfing mit breiter Brust den Tabellennachbarn und Angstgegner Berliner AK. Seit 2018 konnten die Sachsen keinen Pflichtspiel-Dreier gegen das Hauptstadt-Team einsacken.

Einen gewissen Respekt merkte man dem Jagatic-Team in den ersten Spielminuten an. Die BAK-Spieler wurden viel zu spät angelaufen und so hätte Abu Kargbo fast den frühen Gegentreffer erzielt (3.). Lediglich der Pfosten bewahrte die Grün-Weißen vor einem Rückstand. Danach agierten die Hausherren deutlich kompakter und schoben den ehemaligen Regionalliga-Spitzenreiter in dessen Hälfte. Und auch offensiv trat die BSG in Erscheinung und hatte durch Anton Kanther und Dennis Mast (5./10.) erste kleine Chancen. Doch dabei sollte es auch bleiben. Der entscheidende Pass für eine Großchance fehlte noch. Bis zur Pause verlagerte sich das Spielgeschehen hauptsächlich in das Mittelfeld, der Ton auf dem Platz wurde rauer. Es ging torlos in die Kabine.

Chemie fällt nicht viel ein - BAK abgezockt

Erneut kamen die Gastgeber etwas verschlafen aus der Kabine und gerieten durch einen Treffer von Rintaro Yajima fin Rückstand (48.). Und wie reagierte die BSG auf das Gegentor? Fast gar nicht! Den Sachsen fiel Offensiv nicht viel ein, da nützten auch die offensiven Wechsel von Miroslav Jagatic nichts. Kurz vor dem Spielende machten dann die Gäste den Deckel drauf und erhöhten durch Michel Ulrich auf 0:2 (85.). Und dabei blieb es dann auch. Die BSG kann den BAK-Fluch anscheinend einfach nicht überwinden.

V.l.: Yousef Emghames (11, BAK), Torschütze Rintaro Yajima (8, BAK), Eroll Zejnullahu (27, BAK) und Lukas Lämmel (6, BAK).
Berliner AK war die deutlich bessere Mannschaft auf dem Alfred-Kunze-Sportpark. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche

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https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-bericht-energie-cottbus-chemnitzerfc100.html

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Chemie Leipzig - Berliner AK
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 24. April 2022 | 16:00 Uhr

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