Fußball | Thüringenpokal Irritationen vor Achtelfinal-Auslosung im Thüringenpokal

Der "Tag der Amateure" ist schon Geschichte und die meisten DFB-Pokalteilnehmer in der Saison 2021/22 stehen fest. In Thüringen ist das anders. Dort werden am Samstag die Achtelfinals ausgelost. Im Vorfeld gibt's aber Termin-Irritationen mit einem Sechstligisten.

Thüringenpokal
Arnstadt mischt im Pokal und bei den Aufstiegsspielen mit. Die Konkurrenz ist verwundert. Bildrechte: imago images/Karina Hessland

Der Landespokal in Thüringen steht unter keinem guten Stern. Nachdem das Regionalliga-Finale zwischen dem ZFC Meuselwitz und Carl Zeiss Jena am Einspruch von Rot-Weiß Erfurt und Fahner Höhe scheiterte, gibt es im Vorfeld der Achtelfinal-Auslosung am Samstag (5. Juni) wieder Turbulenzen.

Arnstadt tanzt auf zwei Hochzeiten

Der Grund: Mit dem SV 09 Arnstadt hat ein Vertreter gemeldet, der auch Aufstiegsspiele zur Oberliga austragen will und diese finden zeitgleich zur Pokalrunde statt. Nun droht ein Terminproblem. Arnstadt drängt deshalb auf eine Verlängerung der Meldefrist (derzeit 25. Juni) für die Oberliga-Aufsteiger an den NOFV. Den Antrag hat der Thüringer Fußball-Verband auch gestellt, jetzt muss der NOFV aber noch zustimmen. Letztes Jahr wurde dies von Seiten des NOFV jedoch abgelehnt.

Besonders pikant an der Situation: Schleiz und Bad Langensalza meldeten bewusst nicht für den Pokal, der vierte Aufstiegsrunden-Teilnehmer Gera war schon aus dem Pokal ausgeschieden. Logisch, dass man in Schleiz und Bad Langensalza nicht gerade amüsiert ist.

Konflikt könnte es am 20. Juni geben

Eine Terminüberschneidung droht am 20. Juni. An diesem Tag sind die Pokal-Achtelfinals und das Finale der Aufstiegsrunde geplant. Sollte Arnstadt – trainiert von Ex-Profi Martin Hauswald – sein Meisterschafts-Halbfinale gewinnen, würden am 20. Juni zwei Spiele anstehen. Klappt es nicht mit einer Verschiebung des Endspiels, entscheide man sich im Zweifelsfall für die Aufstiegsspiele, hatte Hauswald im Interview auf der Vereins-Homepage erklärt.

16 von 32 Teams meldeten sich an

Zuvor hatten 16 von 32 Teams erklärt, den Thüringenpokal fortzusetzen. Zu den Teilnehmern gehören die Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena und der ZFC Meuselwitz. Auch die Fünftligisten RW Erfurt und Wacker Nordhausen sind dabei. Dagegen sagte der Pokal-Finalist von 2020, der FSV Martinroda, ab. Diese Verein erhalten eine Entschädigung von 2.000 Euro. Damit wird der Wettbewerb mit dem Achtelfinale im Juni fortgesetzt.

Diese 16 Vereine sind weiter dabei

  • FSV Wacker 90 Nordhausen
  • FC Rot-Weiß Erfurt
  • SV Blau Weiß Büßleben
  • SV BW 91 Bad Frankenhausen
  • FSV Wacker 03 Gotha
  • FC An der Fahner Höhe
  • SG DJK Struth
  • SV 09 Arnstadt
  • SV BW 90 Neustadt/Orla
  • SC 1903 Weimar
  • FC Thüringen Jena  
  • ZFC Meuselwitz
  • FC Saalfeld
  • BSG Chemie Kahla
  • FC Carl Zeiss Jena
  • FC Einheit Rudolstadt

Diese 16 Vereine verzichten freiwillig

  • SG SV Borsch 1925
  • SG FC Wacker 14 Teistungen
  • SG RSV Fortuna Kaltennordheim
  • FSV 1996 Preußen Bad Langensalza
  • TSV Motor Gispersleben
  • SpG SG Glücksbrunn Schweina
  • SG Herpfer SV 07
  • SV 90 Altengottern
  • SV 08 Westhausen
  • SV Moßbach
  • SG TSV Gera-Westvororte
  • FSV Martinroda
  • Spielvereinigung Geratal
  • SV Blau-Weiß Niederpöllnitz
  • FSV 06 Eintracht Hildburghausen
  • FSV Schleiz

Es geht am 20. Juni weiter

Startschuss ist nun am 20. Juni, das Finale soll am 30. Juni steigen. Vereine und Verband haben Zeitdruck, denn bis zum 1. Juli muss ein Sieger feststehen, der dann für den DFB-Pokal gemeldet werden muss.

Spieltermine


  • Achtelfinale: Sonntag, 20.06.21
  • Viertelfinale: Mittwoch, 23.06.21
  • Halbfinale: Sonntag, 27.06.21
  • Finale: Mittwoch, 30.06.21

sst/cke

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | Thüringenjournal | 05. Juni 2021 | 19:00 Uhr

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