Fußball | Sachsenpokal Zwickau feiert Kantersieg in Markkleeberg

Viertelfinale

Der Traum vom ersten Landespokal-Titel für den FSV Zwickau lebt: Das Viertelfinale gegen den Sachsenligisten Markkleeberg haben die Westsachsen standesgemäß deutlich mit 0:5 (0:4) gewonnen. Im Halbfinale wartet Chemie Leipzig.

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Der FSV Zwickau ist ins Halbfinale des Sachsenpokals eingezogen. Der Drittligist besiegte den Sachsenligisten aus dem Landkreis Leipzig deutlich.

Enochs-Elf lässt von Anfang an keinen Zweifel

Zwickau-Trainer Enochs nutzte das Pokalspiel, um einige Ersatzspieler von Beginn an spielen zu lassen. Tatsächlich schienen die Schwäne von Anfang an beweisen zu wollen, warum sie der klare Favorit waren. Vor einigen hundert Zuschauern im Sportpark Camillo Ugi begannen die Gäste dominant.

Wie vom gegen die Kickers geschonten Innenverteidiger Frick im Vorfeld gefordert, riss Zwickau die Kontrolle an sich und kombinierte gefällig. Markkleeberg versuchte sich angesichts des hohen Drucks der Gäste schon früh mit eher ziellosen langen Bällen Luft zu verschaffen. In der 13. Minute wurde die Wahl dieses Mittels verständlich. Vor dem eigenen Strafraum vertändelte Markkleeberg den Ball. Gomez tauchte frei im Strafraum auf, legte auf Willms quer. Der nutzte den Platz und traf überlegt ins linkere obere Eck zur 1:0 Führung (13.).

Doppelschlag und Elfmeter besorgen hohe Führung

In der 17. Minute gelang dann den Gastgebern ihre einzige sehenswerte Offensivaktion in der ersten Halbzeit. Nach einem langen Pass kam der Ball über Umwege zu Ziehm. Sein Schuss landete jedoch in den Armen von Brinkies.

Im Bild: Richard Held 14, Kickers Markkleeberg vor Lars Lokotsch 9, FSV Zwickau.
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Dieser Weckruf brachte den FSV zurück ins Spiel. Mit einem Doppelschlag durch den Pokal-Experten Lokotsch (23.) und Starke (24.) stellten die Gäste innerhalb von Augenblicken auf 2:0 und 3:0. In der Schlussminute der ersten Halbzeit sorgte Hilßner dann endgültig für die Entscheidung. Nachdem Schikora im Strafraum von Oelsner gelegt worden war, verwandelte Hilßner den fälligen Strafstoß mit dem Pausenpfiff ins linke obere Eck.

Markkleeberg gibt nicht auf

Enochs nutzte dann die Pause, um durchzuwechseln. Susac, Syhre und Horn kamen für Nkansah, Schikora und Willms. Trotz der frischen Kräfte entwickelte sich nach der Pause ein flacheres Spiel. Das Highlight setzten Lokotsch und Starke. In der 53. Minute lupfte der großgewachsene Stürmer Lokotsch den Ball in den Lauf seines Kollegen. Starke erhöhte mit einem Schuss unter die Latte auf 5:0.

Die Gastgeber gaben das Spiel trotz der aussichtslosen Lage nicht verloren. Stattdessen versuchten die Gastgeber noch auf einen Ehrentreffer zu drängen und verteidigten Zwickaus Versuche weitesgehend seriös. Im Halbfinale treffen die Zwickauer nun auf die BSG Chemie Leipzig.

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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 07. April 2022 | 19:00 Uhr

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