Fußball | DFB-Pokal Klassischer Arbeitssieg: RB Leipzig besiegt SV Babelsberg

2. Hauptrunde

RB Leipzig hat mit einem schwer erkämpften Arbeitssieg das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Beim sich leidenschaftlich wehrenden Regionalligisten SV Babelsberg gewann der Vizemeister am Dienstagabend weitgehend glanzlos mit 1:0 (1:0). Das Achtelfinale wird am 18./19. Januar ausgetragen, die Auslosung dazu ist am Sonntag um 18:30 Uhr.

Das entscheidende Tor hatte Dominik Szoboszlai unmittelbar vor dem Pausenpfiff nach Vorarbeit von Yussuf Poulsen erzielt. Es war die völlig verdiente und eigentlich auch überfällig Führung für die Leipziger, die viel in Bewegung waren, Babelsberg keineswegs unterschätzten, klar dominierten, aber oft zu ungenau agierten. Die Zahl der Großchancen hielt sich gegen leidenschaftlich verteidigende Potsdamer in Grenzen: Benjamin Henrichs (9.) vergab kläglich, bei Poulsens Schuss rettete der Ex-Leipziger Marcus Hoffmann vor der Linie (20.), Hugo Novoa scheiterte an SVB-Keeper Jannick Theißen (29.).

Dominik Szoboszlai erzielt das Tor zum 1:0.
Dominik Szoboszlai trifft zum 1:0. Bildrechte: imago images/Matthias Koch

Deckel daneben gesetzt

Auch nach dem Wechsel gab RB Leipzig klar den Ton an, machte mal mehr, mal weniger Druck. Die wohl beste Chance, den Deckel auf das Spiel zu machen, hatte der eingewechselte Christopher Nkunku, der völlig frei aus sieben Metern über den Kasten köpfte (76.). Kurz davor hatte Babelsberg seine letztlich einzige echte Torchance vergeben: Robin Müller traf aus zehn Metern nur das Außennetz (72.). Am Ende warfen die "Nulldreier" zwar noch mal alles nach vorn, einen gefährlichen Abschluss ließ die RB-Defensive jedoch nicht mehr zu.

Torjubel zum 0:1
Bildrechte: imago images/Eibner

Das sagten die Trainer

Jesse Marsch (Leipzig): "Das war knapp. Glückwunsch an Jörg, seine Mannschaft hat richtig gut gekämpft. Es war nicht einfach für uns. Im Spiel hatte ich das Gefühl, wir haben alles im Griff. Aber mit einem zweiten oder dritten Tor hätten wir mehr Ruhe gehabt. Aber wir sind weiter und sind glücklich, weitergekommen zu sein."

Jörg Buder (Babelsberg): "RB ist letzenendes verdient eine Runde weiter. Aber wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles gemacht, alles reingehauen. Phasenweise haben wir ordentlich gespielt. Man darf nicht vergessen: Wir sind Regionalligist, uns gegenüber stand ein Champions-League-Teilnehmer. Wir hatten weniger Spielanteile, aber die Leistung der Mannschaft ist nicht hoch genug anzuerkennen. Deswegen bin ich stolz und enttäuscht."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 26. Oktober 2021 | 21:45 Uhr

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