Fußball | Bundesliga RB Leipzig verschenkt Sieg bei Eintracht Frankfurt

10. Spieltag

Jammertal statt Jubelarie: RB Leipzig stand am Samstag kurz vor seinem ersten Sieg bei Eintracht Frankfurt. Das Team von Jesse Marsch machte aber trotz bester Chancen den Sack nicht zu - und kassierte in der Nachspielzeit das Gegentor zum 1:1-Endstand.

Eintracht Frankfurt - RB Leipzig
Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Die erste Halbzeit war noch weitgehend ausgeglichen. Frankfurt wirkte allerdings immer einen Tick aggressiver, bissiger. Vorn schoss Filip Kostic aus allen Lagen. Einmal, auch wenn es eher wie eine verunglückte Flanke aussah, traf er sogar den Pfosten (19.). So richtig aufregend wurde es aber erst in der 35. Minute, als Yussuf Poulsen den Ball nach einer Ecke quasi ins Tor sprang. Das Diffizile dabei: Der von Dominik Szoboszlai getretene Eckball war unberechtigt. Mit der aus diesem Grund etwas glücklichen Führung ging es in die Pause.

Tor für Leipzig, Yussuf Poulsen (9, RB Leipzig) trifft zum 0:1
Poulsen springt fast in Kung-Fu-Manier in den Ball und trifft zum 1:0. Bildrechte: PICTURE POINT / Leipzig

Forsberg versemmelt K.o.-Schlag

Nach dem Wechsel verstärkte Frankfurt seine Bemühungen, rannte mit viel Wucht an. Aber RB nahm den Kampf an, ließ nichts Zwingendes zu und kam über Konter selbst zu besten Chancen, den Sack zuzumachen. Alle wurden vergeben. Die Krone des Unvermögens setzte sich jedoch Emil Forsberg auf: Der eingewechselte Schwede ballerte den Ball nach guter Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten André Silva aus 5 m (!) volley über den Kasten (89.). Die Quittung gab es in der vierten Nachspielminute, als Tuta nach einer 35-m-Freistoßflanke den einmal aufspringenden Ball aus 4 m einköpfte.

Yussuf Poulsen (9, RB Leipzig)
Rackerte wieder unermüdlich: Yussuf Poulsen Bildrechte: PICTURE POINT / Leipzig

Das sagten die Trainer:

Jesse Marsch (Leipzig): "Wir hatten das Spiel im Griff, müssen das zweite Tor machen. Dann machen wir ein dummes Foul in der letzten Minute, passen nicht richtig auf - 1:1. Es ist nicht das erste Mal, dass wir nicht konsequent vor dem Tor waren. Wir müssen daraus lernen."

Oliver Glasner (Frankfurt): "Wir sind sehr, sehr glücklich. Es ist ein gefühlter Sieg. Es fällt uns derzeit schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Wir sind am Ende All-In gegangen. Für das Engagement sind wir dann belohnt worden. Es ist klar, dass es ein glücklicher Punkt war, aber dennoch wollen wir daraus Selbstvertrauen ziehen."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 31. Oktober 2021 | 14:00 Uhr

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