Eishockey | DEL2 Eislöwen gewinnen Spitzenspiel - Füchse mit irrer Aufholjagd

Nachholspiele

Die Dresdner Eislöwen machen einfach Spaß. Zwei Tage nach dem Derby-Sieg in Crimmitschau setzten die Sachsen die Erfolgsserie im Topspiel fort. Lachen konnten auch die Lausitzer Füchse. Nur die Eispiraten gingen leer aus.

Goalie Janick Schwendener bei Einlauf der Eislöwen vor Spielbeginn
Eislöwen-Torhüter Janick Schwendener war nicht zu überwinden. Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Die Dresdner Eislöwen haben das Spitzenspiel für sich entschieden und kehren mit einem 1:0-Sieg aus Ravensburg zurück. Wenn's läuft, dann läuft's, könnte man meinen. Alles, was die Eislöwen in dieser Saison anfassen, wird zu Gold. So reichte gegen die Ravensburg Towerstars der Treffer von Matej Mrazek zum Sieg. Durch diesen eroberten die Sachsen die Tabellenführung in der DEL 2 zurück.

Schwendener rettet Eislöwen den Sieg

Im ersten Drittel dominierten die beiden Torhüter, die Chancen auf beiden Seiten entschärften. Der Dresdner Keeper Schwendener parierte gleich zweimal überragend. Im zweiten Drittel konnten die Eislöwen dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel aufdrücken und endlich jubeln: Adam Kiedewicz bediente den mitgelaufenen Matej Mrazek, der in der 35. Minute zur Führung traf. Im Schlussdrittel machte Ravensburg mächtig Druck, doch Dresden hatte das Glück des Tüchtigen und einen überragenden Torhüter.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen war angetan: "Das hatte heute etwas von Playoff-Eishockey. Wir sind gut ins Spiel gekommen. Nach dem Powerbreak waren wir zu passiv, da hat Ravensburg viel Druck gemacht. Das zweite Drittel war unser bestes Drittel. Wir haben solide gespielt und nur wenig zugelassen. Im Schlussdrittel wollten wir das 1:0 verteidigen, waren aber bisschen zu passiv. Ravensburg hat unglaublichen Druck aufgebaut. Aber die Jungs haben gefightet bis zum Ende, jeden Schuss geblockt und Janick Schwendener hat überragend gehalten. Wir sind natürlich sehr glücklich über die drei Punkte.“ Schon am Donnerstag geht's in Bayreuth weiter.

Lausitzer Füchse gewinnen nach 0:3-Rückstand

Ein Eishockey-Spektakel lieferten die Lausitzer Füchse ab. Nach einem 0:3-Rückstand feierten die Puckjäger aus Weißwasser noch einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen bei den Heilbronner Falken. Nach den vielen Rückschlägen waren die zwei Punkte Balsam auf die Seele.

Dabei schien die Partie nach zwei Dritteln bereits entschieden. Die Füchse liefen einem Drei-Tore-Rückstand hinterher und enttäuschten vor allem im zweiten Drittel, als ihnen kaum etwas glückte. Wie die Mannschaft dann im Schlussdrittel zurückkam, war beeindruckend. Innerhalb weniger Minuten sorgten Peter Quenneville, Bennet Roßmy und Eric Valentin für den 3:3-Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung hatten die Füchse im Penaltyschießen endlich das Glück auf ihrer Seite.

Eispiraten nicht feurig genug bei den "Roten Teufeln"

Nach der Derby-Niederlage gegen die Eislöwen sind die Eispiraten Crimmitschau auch am Dienstag (1. März) als Verlierer vom Eis gegangen. Im Nachholspiel des 46. Spieltage hieß es am Ende in Bad Nauheim 3:5.

Die gastgebenden "Roten Teufel" waren vor 1.506 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion gut drauf und legten durch Tore von Marc El-Sayed  (3.) und Stefan Reiter (8.) schnell ein 2:0 vor. Doch die Eispiraten wehrten sich und kamen in der 15. Minute zum Anschluss. Andre Schietzold nutzte einen Puckverlust der Gastgeber und bugsierte die Scheibe durch die Schoner des Bad Nauheimer Goalies zum 1:2. Bereits im Mittelabschnitt bogen dann die Hausherren auf die Siegerstraße ein. Kevin Schmidt (21.), Huba Sekesi (30.) und Andrej Bires (38.) sorgten mit ihren Treffern für eine 5:1-Führung. Die Crimmitschauer bewiesen Moral und verkürzten dank der Tore von Willy Rudert (38.) und Timo Gams (48.) noch auf 3:5. Dennoch, drei wichtige Punkte gingen für die Sachsen im Kampf um die Playoffs in Hessen verloren.

Andre Schietzold
Andre Schietzold markierte das zwischenzeitliche 1:2. (Archiv) Bildrechte: imago images/Nordphoto

(sst/jmd)

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 02. März 2022 | 09:40 Uhr

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