Eishockey | DEL2 Eislöwen mit Schützenfest - ETC macht Playoffs klar

51. Spieltag

Zwei Mal Jubel - einmal Enttäuschung: Die Dresdner Eislöwen haben einmal mehr ihre Topform unterstrichen und auch die Eispiraten Crimmitschau siegten und schafften damit die direkte Qualifikation für die Playoffs. Nicht so gut lief es dagegen für Kellerkind Lausitzer Füchse.

Timo Herden und Tomas Andres
Eislöwe Tomas Andres umkurvt das Tor von Bayreuth-Goalie Timo Herden. Bildrechte: imago images/Peter Kolb

Eislöwen festigen Spitzenposition

Die Dresdner Eislöwen haben ihre Spitzenposition in der DEL2 mit einem Schützenfest verteidigt. Bei den Bayreuth Tigers setzte sich der Spitzenreiter am vorletzten Spieltag der regulären Saison mit 8:4 (2:0, 5:2, 1:2) durch.

Besonders im Mitteldrittel zeigten die Dresdner mit fünf Treffern, warum sie aktuell das beste Team der Liga sind. Für die Eislöwen waren Vladislav Filin (2./45.), Tom Knobloch (14./32.), Adam Kiedewicz (29.), Bruno Riedl (31.), David Rundquist (35.) und David Suvanto (36.) erfolgreich. Bei den Hausherren trafen Kevin Kunz (31./37.), Dani Bindels (41.) und JanHudecek (57.).

Crimmitschau siegt und hat Platz sechs sicher

Die Eispiraten Crimmitschau haben erst- mals seit 2008 den direkten Sprung in die Playoffs geschafft. Die Westsachsen gewannen beim EV Landshut mit 2:0 und profitierten von einer Niederlage der Heilbronner Falken in Ravensburg. Die Treffer von Lavallee (14.) und Feser (19.) im ersten Drittel sollten die einzigen im ganzen Spiel bleiben. Eispiraten-Goalie Luka Gracnar konnte zudem alle 28 auf sein Tor abgegebenen Schüsse entschärfen. Mit diesem Sieg sind die Sachsen nicht mehr vom sechsten Platz zu verdrängen, unabhängig davon, wie die Spiele gegen Bayreuth und Frankfurt ausgehen.

Knappe Niederlage für die Füchse

Die stark ersatzgeschwächten Lausitzer Füchse haben eine 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)- Heimniederlage gegen den EC Bad Nauheim kassiert und damit einen Rückschlag im Kampf um das Heimrecht in den Playdowns erlitten.

Nach neun Minuten gingen die Gäste durch Stefan Reiter in Führung. Weißwasser ließ den Gegner zu schnell ins Angriffsdrittel kommen und gab selbst zu wenige Schüsse ab. Auf das 0:2 von Jordan Hickmott (22.) konnte Richard Mueller (24.) zwar schnell antworten, doch Jerry Pollastrone stellte wenige Sekunden vor der Drittelpause den alten Abstand wieder her. Die Schlussoffensive und das Tor von Toni Ritter kamen schließlich zu spät (50.).

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 02. März 2022 | 09:40 Uhr

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