Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 22.01.2021

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Halles OB meldet seit langem wieder Inzidenz unter 200

Halle meldet einen Erfolg im Kampf gegen Corona. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand mitteilte, liegt der Inzidenzwert erstmals seit Mitte Dezember wieder unter 200. In den vergangenen sieben Tagen seien 197 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gezählt worden. Sollte sich der Wert stabilisieren, könne man über Lockerungen nachdenken und beispielsweise Wochenmärkte wieder öffnen.

Stand: 17:00 Uhr


Bauernverband: Zuckerrübenernte durchwachsen

Die diesjährige Rübenkampagne ist in Sachsen-Anhalt regional sehr unterschiedlich ausgefallen. Das teilte der Landesbauernverband MDR SACHSEN-ANHALT mit. In einigen Regionen habe es im Herbst ergiebige Regenfälle gegeben. Dort hätten die Bauern gute Erträge verzeichnen können. In anderen Gebieten hätten die Bauern allerdings den dritten Trockensommer in Folge erlebt. Das Ergebnis seien geringere Erträge und kleinere Rüben. Einige Landwirte sind nach Angaben des Landesbauernverbandes mittlerweile aus dem Rübenanbau ausgestiegen.

Stand: 17:00 Uhr


Handwerkskammer: Friseure und Kosmetiker brauchen Hilfen

Die Handwerkskammer Halle hat auf die teilweise dramatische Lage von Friseuren und Kosmetikern aufmerksam gemacht. Kammerpräsident Keindorf sagte, die Betriebsinhaber seien größtenteils am Ende. Der zweite Lockdown habe die Reserven aufgebraucht. Die angebotenen Hilfen reichten kaum aus, weil der Unternehmerlohn und die daraus zu leistenden persönlichen Ausgaben, wie zum Beispiel Krankenversicherung und Altersvorsorge, nicht ausreichend berücksichtigt seien. In diesen Handwerkszweigen drohe ein Unternehmenssterben. Keindorf lud Ministerpräsident Haseloff und alle Regierungsmitglieder ein, sich selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Stand: 17:00 Uhr


Durchsuchung bei Sachsenring Bike in Sangerhausen

Beim insolventen Fahrradhersteller Sachsenring Bike in Sangerhausen sind am Donnerstag Büroräume durchsucht worden. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle MDR SACHSEN-ANHALT sagte, wurde gegen den bisherigen Unternehmer eine Strafanzeige gestellt. Dabei gehe es um den Anfangsverdacht der Unterschlagung. Deshalb habe man gemeinsam mit dem Landeskriminalamt nach Beweisen gesucht. Die Funde müssten aber noch ausgewertet werden. Bei dem Sangerhäuser Unternehmen stehen derzeit die Bänder still. Nach Informationen aus der Insolvenzverwaltung gibt es Interessenten. Bis Ende Januar könnte eine Entscheidung zum Verkauf fallen.

Stand: 13:30 Uhr


Tod eines Zweijährigen: Mutter schweigt weiter

Im Prozess um den Tod eines zwei Jahre alten Kindes aus Querfurt schweigt die Mutter weiter. Eigentlich wollte die 36-Jährige am Freitag am Landgericht Halle eine Erklärung abgeben. Das hatte ihr Verteidiger angekündigt. Wie MDR SACHSEN-ANHALT erfuhr, will sich die Angeklagte zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Die 36-Jährige ist wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und fahrlässiger Tötung angeklagt, ihr Ex-Lebensgefährte wegen schweren sexuellen Missbrauchs des Kindes, Körperverletzung und Mordes. Er soll im Sommer 2020 den Zweijährigen aus Querfurt mehrfach sadistisch gequält, missbraucht und schließlich totgeschlagen und -getreten haben.

Stand: 13:00 Uhr


34 Corona-Fälle in ZASt Halberstadt

In der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber in Halberstadt sind 34 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Nach Angaben des Landesverwaltungsamtes wurden sie in die Außenstelle nach Quedlinburg gebracht. Sie wurde für positiv Getestete eingerichtet. Außerdem habe man die ZASt-Bewohner nochmals über die nötigen Hygiene- und Abstandsregeln aufgeklärt. Den Angaben zufolge werden in der ZAst regelmäßig Corona-Tests durchgeführt. So sollen Infektionen frühzeitig erkannt und eine unkontrollierte Ausbreitung verhindert werden.

Stand: 13:00 Uhr


Haseloff zu Corona-Maßnahmen: Bund hat bald alle Register gezogen

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sieht Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff allmählich Grenzen erreicht. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" sagte er, der Bund habe fast alle Register gezogen. Man habe nur eine überschaubare Zahl von Instrumenten, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Bis auf einen totalen Shutdown bleibe nicht mehr viel, was man noch verfügen könnte. Haseloff lehnte es ab, die Wirtschaft herunterzufahren und die Grenzen zu schließen. Eine Abschottung Deutschlands sei kein mögliches Mittel. In einem offenen Europa könne man sich nicht einfach abkoppeln.

Stand: 11:00 Uhr


Tullner will trotz Corona vollwertige Schulabschlüsse ermöglichen

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Tullner will trotz Corona vollwertige Schulabschlüsse ermöglichen. Tullner sagte, derzeit werde an den Prüfungsmodalitäten gearbeitet. Parallel dazu liefen Beratungen mit dem Landesschülerrat. Nach dem Willen der Kultusministerkonferenz sollen Jugendliche Abschlüsse bekommen, die mit denen anderer Jahrgänge vergleichbar sind und die alle Länder für die weitere Laufbahn anerkennen. Zudem soll es möglich sein, das Schuljahr zu wiederholen, ohne dass es als zusätzliches Jahr berechnet wird. - Die Bildungsgewerkschaften haben die Entscheidung der Kultusministerkonferenz begrüßt.

Stand: 10:00 Uhr


Sachsen-Anhalt: Baukindergeld an bisher 9.300 Familien ausgezahlt

In Sachsen-Anhalt haben nach Angaben der Förderbank KfW bereits mehr als 9.300 Familien das Baukindergeld erhalten. Demnach wurden hierzulande für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie knapp 176 Millionen Euro ausgeschüttet, bundesweit sogar gut 6,5 Milliarden. Seit September 2018 winkt Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie ein Zuschuss von 12.000 Euro pro Kind. Voraussetzung ist allerdings, dass das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen maximal 75.000 Euro beträgt.

Stand: 10:00 Uhr


Fast jedes dritte Kita- und Hort-Kind in Notbetreuung

Fast jedes dritte Kita- und Hort-Kind in Sachsen-Anhalt befindet sich derzeit in Notbetreuung. Wie das Sozialministerium mitteilte, liegt die Betreuungsquote bei rund 31 Prozent. In der vergangenen Woche waren es nur etwa 28 Prozent. Daraus lasse sich ablesen, dass der Bedarf an der Notbetreuung mit der Länge des Lockdowns steige. Das Angebot der Notbetreuung gibt es für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen.

Stand: 06:00 Uhr


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