Meldungen am Donnerstag Corona-Ticker Sachsen am 23.12.: Bischof ruft bei Frauenkirchen-Vesper zur Zuversicht auf

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Frauenkirche Dresden Außenansicht
Bildrechte: Oliver Killig

Überblick: Die wichtigsten Meldungen des Tages

19:42 Uhr | Tickerende

Damit geht der Corona-Ticker aus Sachsen in die Weihnachtspause. Wir sind an dieser Stelle nach den Feiertagen wieder für Sie da. Jetzt wünschen wir Ihnen im Namen der Redaktion ein frohes Fest und ruhige und entspannte Stunden und Tage. Vielen Dank fürs Lesen und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Schwarze FFP2-Maske hängt an einem Tannenzweig
Bildrechte: IMAGO / Müller-Stauffenberg

19:08 Uhr | Stiko vorsichtig bei vierter Impfung

In der Diskussion um eine vierte Covid-19-Impfung hat sich der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, zurückhaltend geäußert. Mertens sagte dem MDR , es sei nicht auszuschließen, dass eine vierte Impfung nötig werde. Die neue Ominkron-Variante sorge für einen Rückgang der Immunität. Allerdings müsse vorher geklärt werden, wie lange der Schutz durch die dritte Impfung anhalte.

18:32 Uhr | Wie laufen die Kinderimpfungen?

Wie ist die Resonanz auf die Impf-Angebote für diese Altersgruppe? Wie viele Kinder- und Jugendärzte in Sachsen impfen zur Zeit gegen Corona? MDR SACHSEN hat mit Stefan Mertens gesprochen.

18:10 Uhr | Bischof bei Frauenkirchen-Vesper: "Hoffnung und Zuversicht"

Sachsens evangelischer Landesbischof Tobias Bilz hat bei der vorweihnachtlichen Vesper in der Dresdner Frauenkirche zu Hoffnung und Zuversicht aufgerufen. Die Weihnachtsbotschaft von der Geburt Jesu treffe in diesem Jahr auf die angespannte Pandemie-Situation, "in der wir uns nichts sehnlicher wünschen als Erlösung und Befreiung", sagte Bilz am Donnerstag.

In diesen Tagen wünsche er sich auch, "dass der vielfältige Lärm, der über die Ohren, aber auch die anderen Sinne in uns ein- und bis zum Herzen vordringt, zum Schweigen kommt."

Es ist Zeit, auf allen Krawall zu verzichten. Es braucht Zeit zum Schweigen.

Tobias Bilz Evangelischer Landesbischof Sachsen

Die Vesper wurde vom MDR live übertragen. Gäste waren pandemiebedingt nicht zugelassen.

17:40 Uhr | Virtuelle Bergparaden im Erzgebirge

Auch in diesem Jahr müssen die Bergparaden coronabedingt ausfallen. Doch der Bergbautraditionsverein Wismut hat alle Bergleute aus der Region dazu aufgerufen, Bilder für eine virtuelle Bergparade zu schicken. Schauen Sie rein:

17:14 Uhr | Zahl der Omikron-Fälle in Deutschland steigt rapide

Innerhalb eines Tages ist die Zahl der sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) um ein Viertel gestiegen. 3.198 Fälle würden der neuen Corona-Variante zugeordnet, teilte das RKI auf seiner Internetseite mit (Stand: 22.12.). Das seien 810 mehr als am Vortag.

Die Angaben beziehen sich laut RKI auf Nachweise nach vollständiger Erbgutanalysen sowie auf labordiagnostischen Verdacht durch variantenspezifische PCR-Tests. In Deutschland wird nur ein kleiner Teil der positiven Probe auf Varianten hin untersucht.

16:51 Uhr | Sachsens Polizeipräsident räumt Fehler im Umgang mit Protesten ein

Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar hat eingeräumt, nicht hart genug gegen Corona-Proteste vorgegangen zu sein. Kretzschmar sagte der Zeitung "taz", mit der Versammlungsfreiheit müsse man sehr sorgsam umgehen. Deshalb habe er sich mit einer härteren Vorgehensweise schwergetan. Er sei davon ausgegangen, dass die Menschen in Sachsen in Anbetracht der dramatischen Lage in den Krankenhäusern zur Vernunft kämen. Das seien aber leider zu wenige. Möglicherweise sei er zu spät zu der Entscheidung gekommen, die Strategie zu wechseln.

Kretzschmar zufolge geht die Polizei seit Anfang Dezember deutlich robuster gegen die Proteste vor. Nach seinen Angaben gab es seit Anfang des Monats in Sachsen mehr als 300 Corona-Proteste mit insgesamt knapp 30.000 Teilnehmenden.

16:28 Uhr | Polizei schätzt Impfquote in eigenen Reihen auf 70 Prozent

Die sächsische Polizei schätzt die Impfquote in ihren Reihen auf etwa 70 Prozent. Aus Gründen des Datenschutzs sei keine personenbezogene Erfassung des Impfstatus möglich, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Bei der Kontrolle der 3G-Regel am Arbeitsplatz werde nur erfasst, ob die notwendigen Voraussetzungen erfüllt seien.

Aufgrund freiwilliger Angaben der Bediensteten und mit Blick auf die benötigten Schnelltests lasse sich die Impfquote aber gut abschätzen.

16:03 Uhr | Corona und Weihnachten: Wie umgehen mit unterschiedlichen Meinungen zu Corona?

Trifft sich zu Weihnachten die Familie, treffen oft auch unterschiedliche Meinungen zur Corona-Impfung aufeinander. Schnell ist der Frieden dahin. Tipps für den Umgang mit unterschiedlichen Ansichten zur Impfung gibt die Expertin für Gesundheitskommunikation, Cornelia Betsch:

15:49 Uhr | Corona-Impfung schützt wohl vor PIMS

Kinder und Jugendliche können nach einer Corona-Erkrankung die schwere Entzündungskrankheit PIMS entwickeln. Daten aus Frankreich legen jetzt nahe, dass eine vollständige Corona-Impfung wahrscheinlich auch vor PIMS schützt.

15:31 Uhr | Omikron-Fall im Vogtland nachgewiesen

Im Vogtland ist der erste Omikron-Fall offiziell bestätigt worden. Es handelt sich dabei vermutlich um eine 34-jährige Frau, die vor zweieinhalb Wochen aus Südafrika zurückgekehrt war und zu Hause vorsorglich einen Schnelltest durchgeführt hatte, teilte das Landratsamt mit. Die Frau sei vollständig geimpft gewesen und habe keine Symptome gehabt.

Hand hält zwei Glasröhrchen mit der Aufschrift OMICRON
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Insgesamt gibt es im Vogtland aktuell noch elf weitere Omikron-Verdachtsfälle. Die Proben werden derzeit noch untersucht.

14:54 Uhr | Theater und Sachsens Kulturministerin rufen zu Empathie auf

Mit einer nachdenklichen Weihnachtsbotschaft haben sich die Theater in Bautzen, Dresden und Freiberg sowie Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch an die Bürger des Freistaats gewandt. Die Erklärung trägt den Titel "Wo bleibt die Menschlichkeit?".

Das Bild von Sachsen leidet unter der lauten Minderheit.

Barbara Klepsch Kulturministerin Sachsen

"Wir haben diese gemeinsame Erklärung verfasst, weil wir damit auf die prekäre Lage der Kulturschaffenden in Sachsen aufmerksam machen wollen und mehr Solidarität und Verantwortungsbewusstsein von den Menschen in Sachsen erwarten", so Klepsch.

14:08 Uhr | Wie umgehen mit einer Krise?

Fehlt uns zunehmend die Fähigkeit, unangenehme Situationen zu ertragen? Hängt die Aggressivität damit zusammen, dass wir die Situation als "Zumutung" empfinden? Fragen, die sich in der Corona-Pandemie aufdrängen. MDR SACHSEN hat den Resilienz-Coach Max Beier um Antworten gebeten.

13:48 Uhr | Silvesterfeuerwerk im eigenen Garten erlaubt

Das in der sächsischen Corona-Notverordnung festgeschriebene Verbot von Feriern an öffentlichen Orten zu Silvester und Neujahr sowie Mitführen und Abbrennen von Feuerwerk ist rechtens. Das hat das sächsische Oberverwaltungsgericht entschieden.

Feuerwerk
Bildrechte: Colourbox.de

Allerdings sei es prinzipiell erlaubt, Feuerwerk in der eigenen Unterkunft, also auf dem Balkon oder im Garten, abzubrennen, so das Gericht. Das durch die Bundesregierung beschlossene Verkaufsverbot von pyrotechnischen Erzeugnissen sei allerdings nicht Teil des Verfahrens gewesen.

13:15 Uhr | Große Nachfrage nach Impfung für Kinder

Bei den Kinder- und Jugendärzten in Sachsen gibt es eine große Nachfrage nach Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Der Vorsitzende des sächsischen Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Stefan Mertens, sagte MDR SACHSEN, viele Eltern hätten schon vor der Freigabe des Impfstoffes für diese Altersgruppe nachgefragt. Es gebe aber auch einen großen Beratungsbedarf.

Aktuell gibt es eine Impfempfehlung der Stiko für Kinder mit chronischen Erkrankungen beziehungsweise für Kinder, die Kontakt zu gefährdeten Personen haben.

12:40 Uhr | Impfung im Impfgegner-Umfeld

Manche Menschen trauen sich nicht, sich impfen zu lassen. Sie haben Angst davor, von ihrem sozialen, tendenziell ungeimpften, Umfeld ausgegrenzt zu werden. Ein Leipziger Sozialpsychologe rät dazu, sich Impfwilligen zuzuwenden. Auch eine allgemeine Impfpflicht könnte helfen.

12:09 Uhr | Wehrbeauftragte sieht Corona-Amtshilfe kritisch

Die Wehrbeauftragte Eva Högl hält die anhaltende Corona-Amtshilfe durch die Bundeswehr für zunehmend problematisch. Es sei am Anfang gut und richtig gewesen, dafür tausende Soldaten einzusetzen, sagte die SPD-Politikerin. Die Landkreise und alle anderen Zivilstellen für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz hätten diese Zeit aber zum Verbessern ihrer Strukturen nutzen müssen.

Dass immer noch 6.500 Bundeswehrsoldaten Amtshilfe leisteten, sehe sie sehr kritisch, so Högl. Sie warnte vor zunehmenden Mängeln in der Ausbildung der Streitkräfte. Zudem habe es schon Beschwerden gegeben, weil Soldatinnen und Soldaten in Amtsstuben als Urlaubsvertretungen arbeiteten.

11:42 Uhr | Freie Impftermine im Paulinum in Leipzig

Im Leipziger Paulinum gibt es zwischen dem 27. und 29. Dezember noch freie Impftermine. Wie das Impfzentrum der Universitätsmedizin Leipzig mitteilte, können über ein Onlineportal Termine für die Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung gebucht werden.

Ein Medizinerteam der Uni sowie Studierende aus allen Fachrichtungen der Medizinischen Fakultät engagieren sich freiwillig bei der Impfkampagne im Paulinum. Täglich werden dort etwa 400 Menschen gegen das Coronavirus mit den Impfstoffen von Moderna oder Biontech geimpft.

11:05 Uhr | Köpping: Feiertage zur Versöhnung nutzen

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Festtage versöhnlich zu gestalten. Derzeit erreichten sie viele Nachrichten von Leuten, die geradezu ängstlich auf die bevorstehenden Feiertage blickten, so Köpping. Der Punkt seien nicht die Einschränkungen der Corona-Maßnahmen, sondern die unterschiedlichen Meinungen im Familien- und Freundeskreis dazu. Die Weihnachtszeit sollte trotz allem die Zeit der Versöhnung sein, betont die Ministerin. "Wir werden auch künftig nicht alle einer Meinung sein. Aber wir sollten uns gerade jetzt daran erinnern, was uns vereint, was uns immer zusammengehalten hat."

Jetzt zusammenzuhalten, ist ein Zeichen von Stärke.

Petra Köpping Gesundheitsministerin von Sachsen

10:32 Uhr | Kretschmer erneuert Kritik an Corona-Beschlüssen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat seine Kritik an den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern erneuert. Er sagte dem MDR, der Bund müsse den ganzen Instrumentenkasten zur Pandemieabwehr zur Verfügung stellen. Kretschmer kritisierte eine fehlende Bereitschaft, die Gesetze entsprechend anzupassen.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) wies dagegen Forderungen nach härteren Maßnahmen zurück. Er sagte, ein harter Lockdown sei nicht der Königsweg, sondern nur die letzte Möglichkeit. Sein FDP-Parteikollege Torsten Herbst warf Kretschmer vor, Sachsen habe bereits vorhandene Möglichkeiten über Wochen nicht ausgeschöpft.

Gestern hatte die Landesregierung unter anderem eine FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen in Betrieben, Läden und Behörden ab dem 28. Dezember beschlossen.

10:17 Uhr | Impfungen in Oper Leipzig auch zwischen Feiertagen

Die kommunale Impfstelle in der Oper Leipzig hat auch zwischen Weihnachten und Silvester geöffnet. Wie die Stadt mitteilte, werden täglich von 8 bis 15 Uhr Erwachsene sowie Jugendliche ab 16 Jahren ohne Terminvereinbarung geimpft. Auch die Impfberatungsstelle des Gesundheitsamtes in der Oper hat vom 27. bis 30. Dezember geöffnet. Dort können sich Unentschlossene beraten lassen, unabhängig von einer Impfung.

09:55 Uhr | "So geht sächsisch" präsentiert Thomanerchor und Orgelkonzert

Die Marketingkampagne des Landes "So geht sächsisch" bringt Weihnachtsstimmung in die Wohnzimmer. Heiligabend geht ein Film mit dem Thomanerchor Leipzig online, einen Tag später ein Orgelkonzert aus dem Freiberger Dom. Zudem wird ein Film veröffentlicht, in dem Menschen im Erzgebirge über ihre Empfindungen in der Corona-Pandemie reden.

Die Angebote sind auf den Social-Media-Kanälen von "So geht sächsisch" zu sehen.

09:12 Uhr | Recht auf Lohn in freiwilliger Quarantäne

Ist der Selbsttest positiv, muss zusätzlich ein PCR-Test gemacht werden. Wenn das nicht bis zum nächsten Arbeitstag möglich ist, sollte man sich vorerst in Quarantäne begeben. Wird währenddessen weiter Lohn gezahlt?

08:54 Uhr | Tourismusbranche im Vogtland zieht Bilanz

Die Tourismusbranche im Vogtland blickt erneut auf ein schwieriges Jahr zurück. Wegen der Corona-Einschränkungen rechnet der Tourismusverband mit einem Rückgang der Übernachtungen von rund 50 Prozent im Vergleich zu 2019.

"Durch den Lockdown Anfang des Jahres konnten wir erst sehr spät in die Saison starten und hatten natürlich hohe Verluste. In den Sommermonaten lagen wir teilweise sogar über den sehr guten Jahren 2018 und 2019. Aber der erneute Lockdown bremst uns natürlich wieder aus", sagte Geschäftsführer Andreas Kraus. Die Situation bei den Herbergen sei sehr problematisch, so der Verbandschef. Es gebe Zukunftsängste, Verzweiflung und Niedergeschlagenheit während man gleichzeitig versuche mit der Situation umzugehen.

08:16 Uhr | Corona-Impfung an Feiertagen in Löbau und Görlitz

In der Oberlausitz bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) über die Weihnachtsfeiertage Impfungen an. Interessierte können sich demnach in Löbau und Görlitz am zweiten Weihnachtsfeiertag sowie an Silvester jeweils von 8 bis 12 Uhr impfen lassen, so Kai Kranich vom DRK Sachsen.

Im Landkreis Bautzen finden an den Weihnachtsfeiertagen sowie zwischen dem 31. Dezember und 2. Januar keine Impfungen statt.

07:39 Uhr | Infektionslage in Sachsen

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen sinkt weiter. Das Robert-Koch-Institut meldete heute einen Wert von 555,7. Gestern lag der Wert bei 580,1. Die Gesundheitsämter registrierten in Sachsen innerhalb von 24 Stunden 80 weitere Tote. 2.128 Covid-Patienten werden in Kliniken behandelt.

07:25 Uhr | Wöller: Sorge vor Radikalisierung der Corona-Proteste

Sachsens Innenminister Roland Wöller hat vor einer weiteren Radikalisierung der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen gewarnt. Die Pandemie habe Spuren hinterlassen, Existenzen vernichtet oder Menschen an den Rand ihrer Existenz gebracht, sagte der CDU-Politiker. Mancher Unmut werde nun bei den Corona-Protesten sichtbar. Deren Teilnehmer hätten sehr unterschiedliche Gründe.

Allerdings gelinge es Rechtsextremen und sogenannten Reichsbürgern zunehmend, in die bürgerliche Mitte vorzudringen, warnte Wöller. Zugleich erklärte er, für ein Verbot der maßgeblich beteiligten rechtsextremen "Freien Sachsen" fehlten derzeit die rechtlichen Voraussetzungen. Das könne sich aber ändern. Es gebe keine Entschuldigung für Gewalt, Hass und Hetze, betonte der Innenminister.

06:44 Uhr | Trotz Corona: Ferienflieger starten ins Warme

Ägypten, Spanien und Türkei: In den Weihnachtsferien sollen trotz der sich verschärfenden Corona-Krise Urlaubsflieger von den sächsischen Flughäfen aus abheben. Geplant ist, dass vom Flughafen Leipzig/Halle rund 30 Flieger Sonnenziele ansteuern, teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG mit.

Häufigste Destination ist demnach Ägypten, gefolgt von den kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa. Auch Mallorca und die Türkei seien beliebt. Ab Dresden stehen demnach Antalya, Teneriffa und Gran Canaria auf dem Flugplan, aber auch europäische Metropolen wie Amsterdam, London und Zürich.

Reisende warten mit Gepäck am Check-in am Flughafen
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06:03 Uhr | Offener Brief von Oberlausitzer Bürgermeistern

Oberbürgermeister und Vertreter von Krankenhäusern und Hochschulen haben sich in einem offenen Brief an die Menschen in der Oberlausitz gewandt. In dem Schreiben rufen sie dazu auf, gerade jetzt zusammen zu halten und solidarisch gegen die Pandemie zu kämpfen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Oberbürgermeister von Weißwasser, Zittau und Görlitz, sowie die Geschäftsführer des Görlitzer Klinikums und des Klinikums Oberlausitzer Bergland.

Zum einen wollen sie in dem Brief jenen Menschen Danke sagen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen, bei den Rettungsdiensten und Krankentransporten seit Monaten viel leisten. Zum anderen appellieren sie, sich von extremen Meinungen und Aktionen zu distanzieren. Die Menschen sollten rücksichtsvoll und miteinander im Gespräch bleiben. Auch fordern die Verfasser auf, sich von extremen Meinungen und Aktionen zu distanzieren und sich nicht von radikalen Protesten vereinnahmen zu lassen. Eindringlich war auch noch einmal die Bitte, wenn es gesundheitlich möglich sei, sich auch impfen zu lassen.

05:42 Uhr | Studie zum Gemeinschaftsgefühl in der Pandemie

Wie stark wird das Gemeinschaftsgefühl durch die Pandemie belastet? Das möchte ein Forschungsteam der Uni Leipzig genauer analysieren. MDR SACHSEN hat darüber mit der Studien-Leiterin Dr. Annedore Hoppe gesprochen.

05:12 Uhr | Hohe Impfquote beim Gewandhausorchester

Im Leipziger Gewandhausorchester liegt die Impfquote nach Angaben des Direktors Andreas Schulz bei 95 Prozent. "Ich habe immer wieder für das Impfen geworben, aber gleichzeitig auch um gegenseitigen Respekt, wenn dies jemand nicht machen möchte», sagte er der "Dresdner Morgenpost". Ansagen seinerseits oder anderweitigen Einfluss habe es nicht gegeben.

Es seien aber aktiv Angebote gemacht worden, etwa für die Boosterimpfung. Bevor die Impfstoffe zugelassen wurden, habe es bereits eine hohe Zustimmung im Orchester zu den Testpflichten gegeben.

05:08 Uhr | MDR überträgt Vesper aus der Frauenkirche

Die traditionelle weihnachtliche Vesper der Dresdner Frauenkirche findet coronabedingt auch in diesem Jahr ohne Publikum statt. Der Gottesdienst wird heute um 17 Uhr live vom MDR aus der Frauenkirche übertragen. Predigen wird Sachsens evangelischer Landesbischof Tobias Bilz. Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht ein Grußwort.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 23. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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