Protest gegen A14-Weiterbau Storbecker Forst: Baumbesetzer blockieren Trassenabschnitt auf der A14

Im Storbecker Forst bei Osterburg im Landkreis Stendal gibt es ein neues Protestcamp gegen den Weiterbau der Autobahn 14. Dafür blockieren Baumbesetzer einen Abschnitt der Trasse, der bereits für den Bau freigegeben wurde.

Transparente und Hägematten in Bäumen
Seit Monaten protestieren Aktivistinnen und Aktivisten im Losser Forst gegen den Bau der A14. Nun gibt es ein weiteres Camp im Storbecker Forst. Bildrechte: Bernd-Volker Brahms

Im Storbecker Forst bei Osterburg in der nördlichen Altmark haben Baumbesetzer ein weiteres Camp eingerichtet. Ähnlich wie im Losser Forst bei Seehausen richten sich die Proteste gegen den Bau der A14. Die Protestler bei Storbeck besetzen nun einen Trassenabschnitt der Autobahn 14, der bereits für den Bau freigegeben ist. Dort ist also schon früher mit einer Konfrontation zu rechnen.

Baumbesetzer machen bei Twitter auf Protest aufmerksam

Die Polizei wollte sich auf Anfrage von MDR SACHSEN-ANHALT am Wochenende noch nicht äußern. Per Twitter hatten sich die neuen Baumbesetzer zu Wort gemeldet und auf ihre Existenz im Storbecker Forst aufmerksam gemacht. Unter dem Hashtag "Keine A14 in der Nachbarschaft" kündigen sie an, dass sie sich gegen die Rodung des Waldes für den A14-Bau stemmen. 

Der zuständige Landkreis Stendal hat möglicherweise eine bessere Handhabe zur Räumung gegen die neuen Baumbesetzer. Verwaltungsrichter hatten zuletzt entschieden, dass ein Protest zum Klimaschutz durchaus zulässig ist, ein Camp zum Zweck der Baustellenblockierung jedoch nicht.

MDR/Bernd-Volker Brahms, Nicole Franz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | MDR SACHSEN-ANHALT | 04. Oktober 2021 | 08:00 Uhr

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