Eingriff in den Bahnverkehr Zug bei Wittenberg mit Steinen beworfen

Unbekannte haben bei Wittenberg offenbar Steine auf einen fahrenden Zug geworfen. Einer der Steine traf das Fenster eines ICE-Zuges, das dadurch beschädigt wurde. Menschen wurden nicht verletzt.

Polizisten gehen an einem Zug entlang
Unbekannte haben offenbar Steine auf einen Zug geworfen. (Archivbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Im Landkreis Wittenberg haben Unbekannte einen fahrenden ICE beschädigt. Laut Bundespolizei wurde der Zug auf seinem Weg von Berlin nach Leipzig kurz vor der Lutherstadt vermutlich mit Steinen beworfen.

Getroffen haben die unbekannten Täter eine Seitenscheibe des ICE 691, sagte Bundespolizeisprecher Jens Damrau. Am Sonntag hätten Fahrgäste kurz vor Wittenberg plötzlich einen Knall gehört. Das äußere Glas einer Doppelscheibe sei kaputt gegangen.

Das Zugpersonal klebte die kaputte Scheibe am Wittenberger Hauptbahnhof mit einer Folie provisorisch ab. Dann hat der ICE seine Fahrt in Richtung Leipzig fortgesetzt. Der Zug habe sich um knapp 50 Minuten verspätet. Fahrgäste seien bei dem Zwischenfall nicht verletzt worden.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

MDR (Jana Müller, Hannes Leonard)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. September 2022 | 11:30 Uhr

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