Brunnen versiegt Einigen Feuerwehren fehlt das Löschwasser

Um Brände zu löschen, ist eine ausreichende Wasserversorgung der Feuerwehren das Wichtigste. Aber immer öfter fehlt einigen Wehren in Sachsen-Anhalt der Zugang zu ausreichend Nass. Trockenheit und Hitze sind schuld.

Vor einem qualmenden Heuhaufen liegt eine Löschwasserverteilung mit mehreren Hähnen.
Den Feuerwehren im Land fehlt immer öfter Zugang zu ausreichend Löschwasser. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Thomas Kramer

Mehreren Feuerwehren in Sachsen-Anhalt fehlt zunehmend die Möglichkeit, an Löschwasser zu kommen. Es gebe immer weniger Löschwasserentnahmestellen, sagte etwa Roger Schemmel, Wehrleiter in Görzig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, bei MDR SACHSEN-ANHALT.

Teiche seien vielerorts ausgetrocknet und Brunnen versiegt. Im Notfall könne es brenzlig werden. In der Stadt Südliches Anhalt stünden nicht überall geeignete Hydranten bereit. Die Feuerwehren verlangen deshalb zusätzliche Tanklöschfahrzeuge und auch mehr mobile und stationäre Wasserbehälter für die Bekämpfung von Bränden.

Löschwassertanks für den Harz

Um die Versorgung mit ausreichend Löschwasser zu sichern, sind im Oberharz kürzlich zwei Löschwassertanks installiert worden. Nun steht erstmal für die Nordflanke des Brockens ausreichend Wasser zur Verfügung.

Die Hitze und Trockenheit der vergangenen Monate haben zuletzt immer wieder zu Wald- und Feldbränden geführt. Erst Anfang der Woche war im Harz ein Brand ausgebrochen. Auch in Wegenstedt in der Börde hatte ein Brand die Feuerwehr über mehrere Tage beschäftigt.

MDR (Martin Krause, Hannes Leonard), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 22. Juli 2022 | 15:30 Uhr

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