Coronavirus-Pandemie Ticker vom Donnerstag: Lauterbach will Impfpflicht in Pflege nicht verschieben

Bundesgesundheitsminister Lauterbach ist dagegen, die Impfpflicht in Medizin und Pflege zu verschieben. Nach Biontech und Pfizer startet Moderna eine klinische Studie für die Omikron-Variante. Die EMA billigt das Pfizer-Medikament Paxlovid. Das RKI meldet erstmals mehr als 200.000 Neuinfektionen am Tag.

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, spricht während einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage.
Karl Lauterbach: Verschieben der einrichtungsbezogenen Impfpflicht kommt nicht in Frage Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag, 26. Januar 2022, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

21:36 Uhr | Finnland will ab Februar lockern

Finnland will die bestehenden Corona-Beschränkungen schneller lockern als ursprünglich vorgesehen. Ministerpräsidentin Sanna Marin sagte, die Änderungen sollten bereits zum 1. Februar in Kraft treten, zwei Wochen eher als geplant. Es mehrten sich die Anzeichen dafür, dass der Höchststand bei den Infektionszahlen in der derzeitgen Omikron-Welle erreicht sei, sagte sie zur Begründung. In Finnland waren die Zahlen seit dem Jahreswechsel steil nach oben gegangen.

21:03 Uhr | Kretschmer: Bis Ostern alle Maßnahmen zurückführen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) macht Hoffnung auf ein Ende der Corona-Maßnahmen bis Ostern. Kretschmer sagte zum Jahresauftaktgespräch des Unternehmerverbandes Sachsen: "Nach der Omikron-Welle bis spätestens Ostern werden wir alle Maßnahmen zurückführen können". Er fügte hinzu: "Ich bin fest überzeugt, dass wir nach der Welle das Wesentliche überstanden haben und dann in eine neue Zeit gehen. Bitte halten Sie noch einige Wochen durch."

20:41 Uhr | Bundestagsdebatte über Impfpflicht

Am Mittwoch hat der Bundestag sehr kontrovers über eine Impfpflicht diskutiert. Was sind die grundsätzlichen Ansätze?

20:13 Uhr | Nächster Corona-Fall in Norwegens Langlaufteam

Wenige Tage vor den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) muss das favorisierte norwegische Langlauf-Team den nächsten Corona-Fall verkraften. Wie der Skiverband am Donnerstag mitteilte, wurde auch der zweimalige Olympiasieger Simen Hegstad Krüger positiv getestet. Ein Olympia-Start des 28-Jährigen sei nahezu ausgeschlossen. Zuvor waren bereits Staffel-Weltmeisterin Heidi Weng sowie Anne Kjersti Kalva positiv getestet worden. Auch ihr Einsatz in Peking ist ungewiss.

Krüger hat in diesem Winter bereits zwei Weltcuprennen gewonnen und sollte am 6. Februar als Titelverteidiger im Skiathlon um Gold kämpfen. Weng gehörte zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidatinnen. Für beide wird die Zeit knapp. Positiv getestete Athleten müssen insgesamt vier negative PCR-Tests vorlegen, um in China einreisen zu dürfen.

18:32 Uhr | Deutlicher Zuwachs bei Infektionsfällen an Schulen

Die Zahl der Corona-Infektionen an Schulen ist deutlich gestiegen. Wie aus der wöchentlichen Statistik der Kultusministerkonferenz hervorgeht, waren in der vergangenen Woche deutschlandweit mehr als 147.000 Schülerinnen und Schüler als infiziert registriert worden. Mehr als 212.000 weitere waren in Quarantäne. In der Woche zuvor waren es rund 73.000 Corona-Infektionen und 111.000 Quarantänefälle. Bei den Lehrkräften stieg die Zahl der Infizierten von rund 5.900 auf 9.551.

18:13 Uhr| An oder mit Corona gestorben?

Die "Bild"-Zeitung hatte getitelt, dass fast 30 Prozent der Corona-Toten nicht an, sondern mit dem Virus gestorben sind. Später korrigierte sie die Zahl auf knapp 20 Prozent nach unten. Die Frage, ob an oder mit, bleibt, und MDR SACHSEN-ANHALT hat Antworten zusammengetragen.

18:04 Uhr | Lauterbach hält an Termin für Impfpflicht fest

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lehnt eine Verschiebung der Corona-Impfpflicht für Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen ab. "Das kommt für uns nicht infrage", sagte Lauterbach der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Die Gefahr, dass Pflegeeinrichtungen nicht mehr arbeitsfähig sind, sieht der Minister laut eigenen Worten nicht: "Es wird natürlich so sein, dass der eine oder andere radikale Impfgegner, der in der Pflege arbeitet, dann aussteigt." In diesen Fällen stelle sich aber ohnehin die Frage, ob diese Person für den Beruf geeignet war.

Nach der vom Bundestag im Dezember beschlossenen Reform des Infektionsschutzgesetzes gilt ab 16. März eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kliniken, Pflegeheimen, Arzt- und Zahnarztpraxen, Rettungs- und Pflegediensten, Geburtshäusern und anderen medizinisch-pflegerischen Einrichtungen.

17:34 Uhr | Höchste Corona-Stufe in Thüringen erst ab Inzidenz von 2.000

In Thüringen sollen die zusätzlichen Einschränkungen für Corona-Hotspots künftig erst bei einer Inzidenz von über 2.000 gelten. Das geht nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur aus dem Entwurf für eine neue Corona-Verordnung hervor. Bislang galt ein Schwellenwert von 1.500, ab dem beispielsweise Gaststätten geschlossen werden mussten. Die zweithöchste Corona-Stufe soll weiter ab einer Inzidenz von 1.000 greifen. Dann gilt 2G-plus in Gaststätten, die künftig aber bis Mitternacht statt nur bis 22 Uhr öffnen dürften. Bei niedrigeren Inzidenzen soll die Sperrstunde ganz entfallen.

16:45 Uhr | Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt verlängert

Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat die aktuellen Corona-Regeln bis zum 24. Februar verlängert. Das teilte die Staatskanzlei in Magdeburg mit. Neu sei nur die Möglichkeit, dass Bildungs- und Sozialministerium per Erlass Vorgaben für die Notbetreuung in Kitas, Horten und Schulen regeln könnten. Das könne nötig werden, wenn es bei zunehmenden Infektionszahlen zu Personalmangel komme. Laut Staatskanzlei soll eine Notbetreuung gewährleistet werden. Weiter bestehen bleibe, dass in der Gastronomie 2G gelte und kein zusätzlicher Testnachweis erforderlich sei. Gastronomen könnten aber freiwillig auf 2G plus setzen.

16:25 Uhr | EMA genehmigt Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Einsatz der Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer gebilligt. Die Experten empfahlen eine bedingte Zulassung des Mittels für Erwachsene mit einem Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs. EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides sagte, damit seien in der europäischen Union nun sechs Corona-Medikamente für verschiedene Stadien der Krankheit zugelassen. Weitere würden in den nächsten Wochen folgen.

16:02 Uhr | EU-Parlamentarier kritisiert Kürzung des Genesenen-Status

Der EU-Parlamentartier und Mediziner Hans-Peter Liese hat die Absenkung des Genesenen-Status in Deutschland von sechs auf drei Monate kritisiert. Der CDU-Politiker  sagte MDR AKTUELL, medizinisch könne man zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Schlimm und handwerklich nicht gut sei jedoch die Änderung über Nacht. Die Bundesregierung habe das mit niemandem auf europäischer Ebene abgestimmt. Darüber wunderten sich die Nachbarländer. Er sehe auch wenig Chancen, den Genesenen-Status kurzfristig in ganz Europa auf drei Monate zu verkürzen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte angekündigt, sich darum bemühen zu wollen.

15:20 Uhr | Dermapharm baut Impfstoff-Produktion in Sachsen-Anhalt aus

Der Pharma-Hersteller Dermapharm baut die Impfstoff-Produktion in Sachsen-Anhalt aus. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben am Standort Brehna bei Bitterfeld zwei Millionen Euro in eine neue Produktionslinie investiert. Dermapharm-Chef Hans-Georg Feldmeier sagte dem MDR, man habe Kapazitäten aufgebaut, um auch für künftige Pandemien gerüstet zu sein. Derzeit laufe die Herstellung des Corona-Impfstoffs von BionTech auf Hochtouren. Gesucht würden noch rund 60 Mitarbeiter aus der Pharma- oder Chemiebranche.

13:45 Uhr | Knapp 205 Millionen digitale Impfzertifikate bei 162 Millionen Impfungen

In Deutschland sind bislang 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate ausgestellt als Corona-Impfdosen verabreicht worden. Wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung", mitteilte, wurden bis zum vergangenen Freitag 204,7 Millionen digitale Zertifikate über erfolgte Corona-Impfungen ausgegeben. Allerdings wurden dem Ministerium zufolge bis zu diesem Montag "nur" 162,1 Millionen Dosen für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gespritzt, also 42,6 Millionen weniger. Das Ministerium nannte der Zeitung mehrere Gründe für die Differenz. So könnten Zertifikate mehrfach ausgestellt werden, wenn eine Person beispielsweise ihr Zertifikat verliere. Außerdem seien zu Beginn der Anwendung viele Zertifikate automatisch durch Impfzentren erstellt und an die geimpften Personen geschickt worden, während die betroffenen Personen oftmals bereits ein Zertifikat in einer Apotheke ausgestellt bekommen hätten.

12:55 Uhr | Mehr als jeder zweite Deutsche geboostert

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat inzwischen eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Laut Robert Koch-Institut sind mindestens 43 Millionen Menschen und damit 51,7 Prozent geboostert. Allein am Mittwoch wurden demnach rund 458.000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung sind einmal geimpft. Ob das 80-Prozent-Ziel bis Ende Januar erreicht wird, ist dennoch offen.

12:55 Uhr | Thüringen räumt Ungeimpften im medizinischen Bereich Impf-Übergangsfrist ein

Thüringen räumt noch nicht gegen Corona geimpften Beschäftigten im Gesundheitswesen mit dem Inkrafttreten der Impfpflicht eine Übergangsfrist ein. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, müssen sie unter bestimmten Voraussetzungen nicht sofort ab Mitte März mit Sanktionen rechnen. Dies gelte, wenn sie glaubhaft versichern, sich in absehbarer Zeit vollständig impfen zu lassen. Den Beschäftigten werde ausreichend Gelegenheit gegeben, die Impfserie abzuschließen. Es sei außerdem geplant, den neuartigen Impfstoff Novavax zunächst vorrangig bisher nicht geimpften Personal im Gesundheits- und Pflegebereich zur Verfügung zu stellen. Die angepeilte Übergangszeit über den 15. März hinaus soll nach den Vorstellungen des Ministeriums für alle Impfstoffe gelten.

10:05 Uhr | Umfrage: Politisches Interesse an Schutzmaskenproduktion in Deutschland gesunken

Die Mehrheit im Bundestag hat offenbar kein Interesse an einer Produktion von Schutzmasken in Deutschland wie zu Beginn der Pandemie noch gefordert. Das ergab eine Umfrage des ARD-Wirtschaftsmagazins "Plusminus" (MDR) bei den Fraktionsspitzen. Bislang gehen nach Auskunft des Deutschen Maskenverbandes inländische Hersteller bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand leer aus. Viele von ihnen hatten erst nach Notrufen der Politik wegen Lieferengpässen bei Schutzmaterial in Produktionsanlagen investiert. Das wurde nach Auskunft des Branchenverbandes Anfang 2020 mit 90 Millionen Euro Steuergeld gefördert.

10:00 Uhr | Israel startet mit vierter Corona-Schutzimpfung

In Israel hat die vierte Impfung gegen das Coronavirus für Erwachsene begonnen. Geimpft werden können nach Angaben des Gesundheitsministeriums zunächst Betroffene mit Risikofaktoren für schwere Erkrankungen bei einer Corona-Infektion und deren Betreuer. Berechtigt sind außerdem Erwachsene, die bei ihrer Arbeit einer besonderen Gefährdung für eine Infektion ausgesetzt sind. Voraussetzung für die vierte Impfung ist, dass die dritte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt.

09:50 Uhr | Moderna startet klinische Impfstoffstudie für Omikron-Variante

Der US-Pharmakonzern Moderna hat mit einer klinischen Studie für seinen an die Omikron-Coronavariante angepassten Impfstoff begonnen. Dem Unternehmen zufolge sollen zunächst 600 Erwachsene in den USA teilnehmen. Jeder zweite davon habe vor mindestens sechs Monaten bereits eine zweite Impfdosis des Moderna-Impfstoffs erhalten. Die andere Hälfte habe vor mindestens drei Monaten eine Auffrischungsdosis bekommen. Vor zwei Tagen hatten Biontech und Pfizer mitgeteilt, dass sie ihre klinische Studie zum angepassten Impfstoff gestartet haben.

09:45 Uhr | 200.000 Neuinfektionen - Krankenhäuser erwarten viele Zugänge

Bundesweit stellen sich Krankenhäuser aufgrund schnell ansteigender Infektionszahlen auf mehr Corona-Patienten ein. Der Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte im ZDF-Morgenmagazin, die Zahl von 200.000 Neuinfizierten innerhalb eines Tages werde in sieben bis zehn Tagen in den Kliniken zu spüren sein. "Das heißt, wir werden auch in den kommenden Tagen und wahrscheinlich Wochen eine hohe Dynamik neuer Zugänge in die Krankenhäuser erleben." Hinzu komme, dass Personal wegen eigener Ansteckungen ausfalle. "Das belastet die Krankenhäuser."

07:35 Uhr | Betriebe bewerten Impfprämien unterschiedlich

Bei Unternehmen in Mitteldeutschland gehen die Meinungen über Corona-Impfprämien auseinander. Der Thüringer Büro-Versandhändler Böttcher berichtete MDR AKTUELL über gute Erfahrungen. Vorstand Danilo Frasiak sagte, man habe allen mindestens zweifach geimpften Beschäftigten 5.000 Euro Prämie gezahlt – vor allem um Ausfälle im Weihnachtsgeschäft zu vermeiden. Die Investition von insgesamt drei Millionen Euro habe sich gelohnt. Inzwischen gebe es in mehreren Abteilungen eine 100-prozentige Impfquote.

Andere Unternehmen wie der sächsische Kommunikations-Dienstleisters KOMSA setzen dagegen auf umfangreiche Tests und freiwillige Impfangebote für die Mitarbeiter. Der Unternehmerverband Sachsen verwies darauf, dass sich viele Betriebe Impfprämien auch gar nicht leisten könnten.

07:17 Uhr | RKI: Über 200.000 Neuinfektionen

Mehr als 200.000 Neuinfektionen nach Zählung des Robert Koch-Institutes (RKI) und rund 189.000 nach Angaben des Risklayer-Projektes – so viele Neuinfektionen binnen 24 Stunden wurden in Deutschland noch nie verzeichnet. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen mehr als 203.100 neue positive Tests, so viele wie nie zuvor – am Vortag waren es noch 164.000. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf gut 1.017.  Gestern hatte sie noch bei gut 940 gelegen.

Die Hospitalisierungs-Rate steigt ebenfalls langsam an und wurde zuletzt mit 4,26 angegeben. 1.311 Patienten liegen derzeit beatmet auf Corona-Intensivstationen, weniger als noch am Mittwoch (1.351). Und 1.052 liegen ohne externe Beatmung auf einer Corona-Intensivstation, das sind mehr als am Mittwoch (1.045). Vor genau zwei Jahren war in Deutschland erstmals das Coronavirus bestätigt worden – bei einem Mitarbeiter eines bayerischen Auto-Zulieferers.

07:00 Uhr | Landkreise fordern Hinweise für Umsetzung der Impfpflicht

Die Landkreise bemängeln Unklarheiten im Umgang mit der Impfpflicht im medizinisch-pflegerischen Bereich und fordern Vorgaben von Bund und Ländern. Der Geschäftsführer des Landkreistags Sachsen-Anhalt, Heinz-Lothar Theel, sagte MDR AKTUELL, Bund und Ländern sollten einige Fall-Konstellationen vorgeben. Der Präsident des Landkreistages und Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, Michael Ziche (CDU), sagte, man erwarte schnellstmöglich Hinweise zum Vollzug. Den Gesundheitsämtern müssten rechtssichere Ermessensentscheidungen zur Umsetzung der Impfpflicht ermöglicht werden. Auch der Landkreistag Sachsen bemängelte, dass man bisher keine Erläuterungen zum Ermessenspielraum bekommen habe.

06:50 Uhr | Sächsischer Landkreistag: Notfalls können Ungeimpfte weiterarbeiten

Ungeimpfte Mitarbeiter in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen in Sachsen werden unter Umständen auch nach Inkrafttreten der Impfpflicht in dem Bereich weiterarbeiten. Der Präsident des sächsischen Landkreistages, Frank Heinz Vogel, sagte im MDR mit Blick auf die aktuelle Lage. "Wenn die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet ist, dann wird es wohl kaum jemanden geben, also ich werde dann keine Entscheidung treffen und den betroffenen Mitarbeiter draußen vor der Tür lassen, weil ich ja erst einmal die Versorgungssicherheit absichern muss." Das sächsische Sozialministerium bestätigte MDR AKTUELL, dass dies möglich sei. Allerdings müssten die Behörden zumindest die für Impfverweigerer vorgesehenen Bußgelder verhängen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Donnerstag, 27. Januar 2022

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 27. Januar 2022 | 06:00 Uhr

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