Schikane in der Schule Ist Sofia von Spanien das Opfer von Mobbing?

Auch Mitglieder des Hochadels sind nicht vor Mobbing sicher: Wie spanische Medien berichten, wird Infantin Sofia an ihrer Schule schikaniert.

Infantin Sofia (l) und Prinzessin Leonor von Spanien lächeln zum Beginn ihrer jährlichen Familienurlaub auf der Insel.
Sofia (l.) und Leonor haben nicht nur die Bürde der spanischen Krone zu tragen. Bildrechte: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS | Raúl Terrel

Als Zweite in der Thronfolge trägt man ohnehin schon eine große Last auf seinen Schultern. Doch allen Anschein nach hat Sofia von Spanien noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Wie die spanische Nachrichten-Plattform "El Confidencial Digital" berichtet, wird die jüngste Tochter von König Felipe und Königin Letizia in ihrer Schule "Santa María de los Rosales" gemobbt. 

Das Nachrichtenportal will auch den Grund für die Schikanen kennen: Angeblich spielt Sofia in ihrer Freizeit leidenschaftlich gern Fußball. Auch auf dem Pausenhof kickt der royale Nachwuchs gern mit einigen Jungs der Schule. Den Berichten zufolge muss sich Sofia im streng katholischen Spanien deshalb "sexistische" und "homophobe Beleidigungen" anhören.

Infantin Sofia bleibt stark

Trotz der Anfeindungen lässt sich Sofia ihr Hobby nicht schlecht reden: Die jüngere Schwester von Prinzessin Leonor spielt als Mittelfeldspielerin in einem Madrider Team und besucht regelmäßig Fußballspiele.

Auch dieser royaler Nachwuchs wurde gemobbt

Jemand, der nachvollziehen kann, wie es ist, gemobbt zu werden, ist Amalia der Niederlande. 2021 verriet die älteste Tochter von König Willem-Alexander und seiner Frau Máxima, dass sie seit ihrer Kindheit zu einem Psychologen geht, weil sie wegen ihrer kurvigen Figur das Opfer von Mobbing wurde – sowohl online als auch in ihrer eigenen Schule. "Ich habe mich in meiner Haut nicht wohlgefühlt. Lange Zeit habe ich mich in den Schlaf geweint", so die Kronprinzessin.


Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 01. Oktober 2022 | 17:15 Uhr

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