Lada, Moskwitsch & Co. Autos aus der UdSSR

Zil 111
ZIS 110 Von der repräsentativen Luxuslimousine ZIS 110 wurde zwischen 1946 bis 1958 insgesamt 2089 Modelle hergestellt. Er war gut sechs Meter lang und sein Motor leistete 140 PS. Der ZIS war ausschließlich höchsten Partei- und Staatsfunktionären vorbehalten. Im Bild: Josef Stalins ZIS 11 Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zil 111
ZIS 110 Von der repräsentativen Luxuslimousine ZIS 110 wurde zwischen 1946 bis 1958 insgesamt 2089 Modelle hergestellt. Er war gut sechs Meter lang und sein Motor leistete 140 PS. Der ZIS war ausschließlich höchsten Partei- und Staatsfunktionären vorbehalten. Im Bild: Josef Stalins ZIS 11 Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Autos aus der UdSSR
Moskwitsch Die ersten Moskwitsch, die Ende der 1940er-Jahre gefertigt wurden, basierten auf einem Modell des Opel Kadett von 1938, dessen Fertigungsstrecke nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges demontiert und in die UdSSR verbracht worden war. Populär wurde der Moskwitsch Anfang der 1960er-Jahre (das Foto zeigt einen Moskwitsch 407, Baujahr 1962.) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Autos aus der UdSSR
Eine Besonderheit dieses Moskwitsch 408, Baujahr 1964, bestand darin, dass die Scheibenwischer direkt an die Nockenwelle angebracht waren und sich daher im Verhältnis zur Geschwindigkeit des Autos bewegten – je schneller der Wagen fuhr, umso wilder wedelten die Scheibenwischer. Bei längerer Fahrt bei Tempo 100 kam es aber schon mal vor, dass sich die Blätter lösten und wegflogen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Autos aus der UdSSR
In der DDR war der als alltagstauglich und robust geltende Moskwitsch, der etwas weniger als ein Wartburg kostete, vor allem auch als Behörden-, Fahrschul- und Dienstwagen im Einsatz. Nach zehn Jahren war ein Moskwitsch in der Regel aber durchgerostet, was den Wagen im Volksmund den Spottnamen „Rostkwitsch“ einbrachte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zil 111
Der ZIL 111 wurde von 1958 bis 1963 gefertigt. Das luxuriöse Oberklasse-Fahrzeug, das ebenfalls ausschließlich Partei- und Staatsfunktionären vorbehalten war, wurde von einem V8-Motor angetrieben, der stolze 200 PS entwickelte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Innenausstattung eines Pkw Zil 111
Der ZIL 111 verfügte über Servolenkung, Servobremsen und Klimaanlage. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Autos aus der UdSSR
Saporoshez SAS 965 In seinen letzten Lebensjahren befahl Stalin seinen Automobilingenieuren die Entwicklung eines simplen und billigen Fahrzeugs für die Kriegsversehrten des kommunistischen Riesenreichs. Aber erst unter seinem Nachfolger Chruschtschow lief 1960 im ukrainischen Saporoshe der Kleinwagen Saporoshez SAS 965 vom Band. Das mit einem 30 PS starken Viertaktmotor ausgestattete Fahrzeug sah dem italienischen FIAT 600 recht ähnlich, war tatsächlich simpel und mit 2.200 Rubel auch noch einigermaßen preiswert. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Roter Zaporosch 965
In der DDR konnte man den traktorähnlich ratternden „Sapo“ ab Mitte der sechziger Jahre erwerben. Es gab ihn ohne Wartezeit und er war billiger als ein Trabant. Doch dafür musste das im Volksmund als „Kolchosentraktor“ verspottete Gefährt nicht selten bereits kurz nach der Auslieferung in die Werkstatt und seine Besitzer mussten sich den Spottvers anhören: "Wer früher einen Ochsen drosch, fährt heute einen Saporosh." Bildrechte: MDR/Weigert
Autos aus der UdSSR
Saporoshez SAS 966 1970 wurde ein rundum modernisierter Saporoshez vorgestellt – der Saporoshez 966. Er glich jetzt eher einem NSU, doch an der miserablen Qualität des Fahrzeugs hatte sich nichts geändert. So konnte man 1971 in einem Testbericht des DDR-Automagazins "Straßenverkehr" unter anderem über den SAS 966 lesen: "Der für einen Kleinwagen anfangs extrem große Wendekreis erwies sich bei näherer Prüfung als Nachlässigkeit in der Montage. Die Anschlagschrauben der Lenkhebel waren nicht entsprechend dem maximal möglichen Radeinschlag eingestellt"… Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein weißer Lada Kombi
Ab 1970 lief der Lada als Lizenzproduktion des FIAT 124 in Togliatti vom Band. Der robuste und gleichzeitig doch ziemlich schick gestaltete Lada galt als der "Mercedes des Ostens". Trotz einiger kosmetischer Kortrekturen fuhr der Lada fast unverändert bis in die achtziger Jahre. In der DDR kostete der Lada, auf den man bis zu 20 Jahren warten musste, etwas mehr als 23.000 Mark. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Ein weißer Lada Kombi
Ab 1970 lief der Lada als Lizenzproduktion des FIAT 124 in Togliatti vom Band. Der robuste und gleichzeitig doch ziemlich schick gestaltete Lada galt als der "Mercedes des Ostens". Trotz einiger kosmetischer Kortrekturen fuhr der Lada fast unverändert bis in die achtziger Jahre. In der DDR kostete der Lada, auf den man bis zu 20 Jahren warten musste, etwas mehr als 23.000 Mark. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK