Volleyball | Champions League Dresdner SC erwartet "extrem hohes Niveau" gegen Kaliningrad

Nach der denkbar knappen Auftakt-Niederlage trifft der Dresdner SC im zweiten Gruppenspiel der Champions League auf Kaliningrad. Gegen den russischen Meister wird die Aufgabe nicht leichter - zumal dem DSC die Zuschauer fehlen. "Sport im Osten" überträgt die Partie am Mittwoch ab 18:55 Uhr im Livestream.

Sophie Dreblow, Linda Bock, Jenna Gray und Madeleine Gates
Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Trotz einer kämpferisch einwandfreien Leistung wurde der Aufwand im ersten Gruppenspiel der Volleyball Champions League nicht belohnt. Beim polnischen Vizemeister Rzeszów zog der Dresdner SC im November in einem Tiebreak-Krimi den Kürzeren. Immerhin nahmen die Elbestädterinnen einen Punkt mit nach Hause. Dort wartet am Mittwoch (08. Dezember, 18:55 Uhr im Livestream und Ticker auf sport-im-osten.de und in der "SpiO"-App) der russische Meister Lokomotive Kaliningrad.

Waibl sieht Dresden in der Außenseiterrolle

Laut Waibl ist die Favoritenrolle klar verteilt. "Mit Kaliningrad treffen wir auf eine Mannschaft, die aus komplett anderen Kreisen kommt und auf einem extrem hohen Niveau spielt. Ihr Budget ist ein ganz anderes, sie sind in der russischen Liga unglaublich stark".

Die Russinnen haben zur neuen Saison unter anderem die polnische Nationalspielerin und Diagonalangreiferin Malwina Smarzek sowie die serbische Außenangreiferin Bianka Busa neu verpflichtet. Im ersten Gruppenspiel gegen die Ukrainerinnen des SC Prometey Dnipro machte Kaliningrad kurzen Prozess und gewann glatt in drei Sätzen. Auch in der heimischen Liga weist Kaliningrad eine blütenweiße Weste auf und gewann bisher alle neun Partien.

Storck: "Extrem wichtige Erfahrung für uns"

Die groß gewachsene Mannschaft spielt "traditionell einen hohen Ball. Unser Ziel muss es sein, ein schnelles Spiel aufzuziehen", sagte Waibl. Das klappte bereits zum Auftakt gegen Rzeszów über weite Strecken. Allerdings war "ein wenig Nervosität dabei", meinte Diagonalangreiferin Maja Storck. "Umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt noch einige Spiele haben werden und da in einen Rhythmus kommen können. Es ist eine extrem wichtige Erfahrung für uns."

Alexander Waibl und Maja Storck
Trainer Alexander Waibl im Gespräch mit Maja Storck. Bildrechte: imago images/Matthias Rietschel

DSC muss auf Fans verzichten

Umso bitterer, dass der amtierende Deutsche Meister zum ersten Heimspiel der neuen Saison in der Königsklasse ohne seine Fans auskommen muss. Aufgrund der derzeitigen sächsischen Corona-Schutzverordnung sind keine Zuschauer zugelassen.

Ein klarer Nachteil, auch im Gegensatz zu den Gruppengegnern, die vor Publikum spielen dürfen, betont Waibl: "Gerade jetzt gegen Kaliningrad tut das schon extrem weh, da wir besonders in der Champions League immer eine große Akzeptanz und Unterstützung durch die Zuschauer erfahren haben. Damit müssen wir aber zurechtkommen."

Weiter alle Chancen auf das Viertelfinale

Doch selbst bei einer erneuten Niederlage hätte man das Weiterkommen noch in der eigenen Hand. In der Gruppe spielt jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel. Der Gruppenerste und die drei besten Gruppenzweiten der insgesamt fünf Pools qualifizieren sich für das Viertelfinale. In der vergangenen Saison sicherten sich die Italienerinnen von Imoco Volley Conegliano den Titel.

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jsc/pm

Dieses Thema im Programm: MDR+ | Sport im Osten | 08. Dezember 2021 | 18:55 Uhr

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