Volleyball | Bundesliga VfB Suhl muss sich in Schwerin klar geschlagen geben

13. Spieltag

Im Oktober hatte sich der VfB Suhl noch klar gegen Schwerin durchgesetzt. Am Samstag war der SSC aber mindestens eine Nummer zu groß für die Thüringerinnen.

Agnes Pallag
Bildrechte: imago images/Gerhard König

Der 3:1-Erfolg in Aachen vom Mittwoch dieser Woche hatte wohl doch zu viel Kräfte gekostet, so dass sich Bundesligist VfB Suhl Lotto Thüringen am Samstag mit 0:3 (22:25, 20:25, 17:25) beim Schweriner SC geschlagen geben musste. Der SSC revanchierte sich damit für die im Oktober vergangenen Jahres in gleicher Höhe erlittenen Niederlage beim VfB.

Suhl hält Tabellenplatz

Während die Suhlerinnen trotz dieses Misserfolgs auf Tabellenplatz zwei bleiben, verbesserten sich die Schwerinerinnen von Trainer Felix Koslowski auf Rang drei. Die Suhler Mannschaft von Cheftrainer Laszlo Hollosy war dem Gegner in den ersten beiden Sätzen jeweils bis zur zweiten technischen Auszeit ebenbürtig, auch wenn sich der Gastgeber schon kleine Vorteile erarbeitet hatte. Im ersten Satz scheiterten die Suhlerinnen an wiederholten Annahmeproblemen, die sie in der Folge jedoch weitestgehend abstellen konnten.

Schwerin hat kein Mitleid

Der Schweriner SC agierte oft über die Mitte und setzte den VfB damit immer wieder erfolgreich unter Druck. Als Hollosy, der auf die verletzte Mittelblockerin Laura De Zwart verzichten musste, seinen Außenangriff personell umstellte, schien sich seine Mannschaft wieder zu fangen. Aber der SSC, der am Mittwoch dieser Woche auch mit 3:0 beim SC Potsdam gewann, hatte sich längst in einen Rausch gespielt. Im dritten Satz hatten die Gastgeberinnen dann kein Mitleid mehr mit den Gästen aus Thüringen, führten mit 10:6 und sogar 21:11. Suhl fand jetzt einfach keine Lösungen mehr.

(ten/dpa)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | THÜRINGEN-JOURNAL | 09. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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