Volleyball | Champions League Dresdner SC gelingt Überraschung in Kaliningrad

Was für eine Leistung! Der Dresdner SC hat sich in der Champions League auswärts bei Lokomotiv Kaliningrad durchgesetzt und dadurch drei wichtige Punkte im Kampf um das Weiterkommen gesichert. Nach anfänglichem Satzrückstand drehte das Team von Coach Alexander Waibl auf und gewann am Ende mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:22, 25:22). Jennifer Janiska wurde obendrein als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet.

Nicht viele hatten nach den Reisestrapazen noch geglaubt, dass sich der DSC beim russischen Meister aus Kaliningrad auf diese Art und Weise präsentieren würde. Aber die Mannschaft bewies Moral, ganz viel Kampfgeist und sicherte sich letztlich den Sieg in vier Sätzen.

Lokomotiv holt sich Satz eins

Dabei ging es nicht unbedingt gut los für das Team aus Sachsen. Im ersten Satz war noch etwas Nervosität zu spüren und vor allem die Annahme und die Aufschläge bereiteten dem DSC Probleme. Zu viele individuelle Fehler luden die Russinnen zu Punkten ein und trotz eines guten Endspurts ging der erste Satz verloren.

v.l.: Monique Strubbe und Jenna Gray (beide Dresden) gegen Irina Voronkova (Kaliningrad)
Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Dresden steigert sich kontinuierlich

Auch im zweiten Satz waren die Fehler noch zu zahlreich, aber der Angriff funktionierte deutlich besser. Darüber hinaus gerieten auch die Gastgeberinnen vermehrt in Annahmeprobleme, die von den Dresdnerinnen nun kosequent genutzt wurden. Folgerichtig sicherte sich das Waibl-Team Satz zwei mit 25:20 und nahmen den Schwung direkt mit.

Der dritte Abschnitt schien lange eine klare Angelegenheit zu werden. Dresden führte zwischenzeitlich mit zehn Punkten (14:4) und zeigte wenig Anzeichen von Schwäche. Aber auch die Russinnen ließen sich nicht hängen und gaben noch einmal Gas. Wenig später war der Vorsprung auf drei Punkte (19:16) geschmolzen und es wurde noch einmal richtig eng. Aber auch hier behielt der DSC die Nerven in der Crunch-Time und verwandelten den ersten Satzball zum 2:1.

Dresdens Trainer Alexander Waibl mit Taktiktafel
Bildrechte: imago images/Matthias Rietschel

Dresden bleibt cool

Der letzte Satz wurde dann nochmal ein echter Krimi. Bestimmt von spektakulären Ballwechseln blieb es bis zum Ende spannend. Erneut waren es aber die Dresdnerinnen, die in der entscheidenden Phase cool blieben. Nach zwei Kaliningrader Annahmefehlern verschaffte sich der DSC mit 23:21 ein wenig Luft und hatte kurz darauf den ersten Matchball. Dieser wurde von Jennifer Janiska direkt verwandelt und schon brach der Jubel aus.

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vk

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 18. Januar 2022 | 21:45 Uhr

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