Volleyball | Bundesliga DSC mit Pflichtsieg gegen Vilsbiburg - Erfurt schlägt Straubing klar

19. Spieltag

Englische Woche für die Volleyballerinnen des Dresdner SC. Zum Auftakt feierte der DSC ohne Trainer Alexander Waibl, der erkrankt war, einen klaren Sieg gegen Vilsbiburg. Tabellenzehnter Schwarz-Weiß Erfurt setzt sich im Duell gegen den Tabellenelften NawaRo Straubing klar durch.

Madeleine Gates
DSC-Mittelblockerin Madeleine Gates. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Dresdner SC verteidigt Platz zwei

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC bleiben auf Erfolgskurs und haben Tabellenplatz zwei verteidigt. Gegen die Roten Raben Vilsbiburg gewannen die Elbestädterinnen vor 1.250 Zuschauen in der Margon Arena mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:21), der fünfte Punktspiel-Sieg in Folge. Und das ohne Coach Alexander Waibl, der erkrankt war und von Co-Trainer Bart Janssen vertreten wurde. Dennoch, es war der erfolgreiche Auftakt in eine Englische Woche. Am Mittwoch müssen die Dresdnerinnen nach Aachen reisen, am Sonnabend geht es nach Münster.   

Die Dresdnerinnen gingen personell gehandicapt in die Partie. Nach Layne Van Buskirk fiel auch noch Monique Strubbe aus, die sich einen doppelten Bänderriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte und mehrere Wochen pausieren muss. Somit lastete vieles auf den Schultern von Madeleine Gates, der einzig verbliebenen Mittelblockerin.

Die DSC-Frauen konnten sich in den ersten beiden Sätzen vor allem mit guter Block- und Feldabwehr Vorteile verschaffen. Im dritten Abschnitt lag der Pokalfinalist schon deutlich mit 8:17 zurück. Dann aber ging ein Ruck durch die Mannschaft. Der DSC minimierte die Fehler, schlug druckvoll auf und Top-Scorerin Maja Storck (25 Punkte), die auch zur MVP gekürt wurde, fand immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Nach 76 Minuten verwandelte Kapitän Jennifer Janiska den zweiten Matchball zum Sieg.

Schwarz-Weiß Erfurt mit deutlichem Sieg in Straubing

Im Duell gegen den schlechter platzierten Tabellennachbarn FTSV Straubing setzen sich die Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt klar mit 3:0 (25:17, 26:24, 25:18) durch. Damit gewannen die Erfurterinnen nach zuvor vier sieglosen Begegnungen in diesem Jahr erstmals wieder eine Partie.

Schwarz-Weiß begann furios und setzte sich im ersten Satz zwischenzeitlich mit 15:5 in Front und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Der zweite Satz dagegen bot ein wildes Hin und Her mit mehreren Führungswechseln. Hinten raus hatten aber die Erfurterinnen die nötige Ruhe. Diese Mentalität bewahrten die Thüringerinnen auch im dritten Satz, sicherten sich sieben Matchbälle und entschieden die Partie nach drei Sätzen klar für sich.

Den MVP-Award bei Schwarz-Weiß verdiente sich Rica Maase. Als beste Spielerin bei Straubing wurde Puck Hoogers ausgezeichnet.

red/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 12. Februar 2022 | 21:45 Uhr

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