Fußball | Regionalliga Carl Zeiss Jena: Quintett geht - Stürmer Dedidis bleibt

Regionalligist Carl Zeiss Jena treibt seine Kaderplanungen für die neue Saison mit Volldampf voran. Am Mittwoch gab der Verein eine Vertragsverlängerung und das Aus für ein Quintett an den Kernberger bekannt.

Vasileios Dedidis (Jena) gibt Anweisungen.
Vasileios Dedidis, der in Weimar aufgewachsen ist, bleibt in Jena. Bildrechte: IMAGO / Karina Hessland

Vasileios Dedidis bleibt seiner Heimat treu. Der 22-jährige Stürmer verlängerte seinen Vertrag beim FC Carl Zeiss Jena.

Dedidis kickt seit der Jugend bei Carl Zeiss und sagt: "Der FC Carl Zeiss Jena ist meine fußballerische Heimat und für mich selbstverständlich die erste Adresse." Fünf Treffer in 21 Spielen glückten dem Deutsch-Griechen bisher in dieser Saison. "Wir haben alle gesehen, welches Potenzial Vasileios hat. Umso mehr freut es uns, dass wir ihn hier in Jena halten konnten", so FCC-Sportdirektor Tobias Werner.

Sechs Spieler bisher unter Vertrag

Neben Dedidis werden auch die bereits für die kommende Saison unter Vertrag stehenden Bastian Strietzel, Burim Halili, Justin Schau, Marcel Hoppe und Maximilian Krauß weiter für Carl Zeiss spielen. Mit weiteren Spielern aus dem eigenen Kader, aber auch potenziellen Neuzugängen führe man gerade Gespräche, sagte Werner.

Müller, Wolf, Slamar, Sedlak und Oesterhelweg gehen

Sicher ist bereits, dass Alexander Prokopenko und Felix Drinkuth den Verein verlassen. Auch Tom Müller, Kevin Wolf, Dennis Slamar und Lukas Sedlak haben keine Zukunft an den Kernberger. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, uns auf der Torwartposition neu aufzustellen und eine klare Nummer 1 zu verpflichten. Hierzu befinden wir uns in Gesprächen. Das haben wir heute ganz offen mit Lukas Sedlak besprochen und ihn über unsere Planungen informiert. Wir planen darüber hinaus weiter mit Alexios Dedidis und wollen Maximus Babke aus unserer U19 mit hoch in den Kader der 1. Mannschaft ziehen", so Werner.

Ebenfalls den Club nach Saisonende verlassen wird Maximilian Oesterhelweg. "Auch das war extrem schwierig für uns. Maximilian ist ein gestandener Fußballer mit Qualitäten, ein Sportsmann, der diese Entscheidung sehr professionell aufgenommen hat und dem wir genauso wie Lukas Sedlak für die Zukunft natürlich alles Gute wünschen", erklärte Werner.

Jena hat Anfang der Woche ein Maßnahmenpaket zur Schuldenreduzierung beschlossen und will unter anderem den Kader entschlacken.

ss/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. April 2022 | 14:00 Uhr

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