Fußball | Regionalliga Zurück im Aufstiegsrennen: Carl Zeiss Jena schlägt den Berliner AK

20. Spieltag

Das war eine Machtdemonstration des FC Carl Zeiss Jena: Die Thüringer überzeugten im Topspiel der Regionalliga Nordost mit einer kämpferisch erstklassigen Leistung. Der 2:0-Sieg, ein hochverdienter. Jena ist damit zurück im Rennen um den ersten Platz. Der Berliner AK kassierte dagegen die dritte Pleite in Folge. Zudem hatten zwei Spieler mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Tor FC Carl Zeiss Jena
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Jena bärenstark - Krauß trifft 

Jenas Trainer Andreas Patz stellte die Elf auf, die bereits gegen Union Fürstenwalde beim 4:1 weitgehend überzeugt hatte. Und die Gastgeber zeigten von der ersten Minute, dass diese Punkte unbedingt in Jena bleiben sollten. In der ersten halben Stunde holte der FCC nahezu alle wichtigen Zweikämpfe und erzielte in der 14. Minute den wichtigen Führungstreffer. Lucas Stauffer setzte sich gegen zwei durch, fand im Strafraum Maximilian Krauß, der aus 14 Metern flach ins rechte Eck vollendet. Danach hätten die wie entfesselt aufspielenden Thüringer das zweite Tor nachlegen müssen, Maximilian Osterhelweg und Vasileios Dedidis vergaben Großchancen. Der BAK kam erst am Ende der Halbzeit besser rein und durch Philipp Tarant zur Ausgleichschance, aber Lukas Sedlak klärte den strammen Schuss.

Spieler des FC Carl Zeiss Jena spielt den Ball vor dem Tor des Berliner AK. 1 min
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Dedidis macht legt früh nach

Nach dem Wechsel kam Jena optimal rein. Dedidis machte in der 48. Minute aus fünf Metern das 2:0, nachdem der Ball zuvor nach einem Schussversuch von Leon Bürger zum FCC-Stürmer gekommen war. Die Gäste blieben aber dran, hatten durch Michel Ulrich die Anschlusschance (57.), der Ball kullerte aber zum Glück rechts vorbei. Danach wurde es etwas hektischer, bevor Dedidis (71.) nach einem Krauß-Pass die nächste Chance für Jena hatte, mit seinem Schuss aber an Keeper Kühn scheiterte. Danach mussten die 883 Fans nur noch einmal zittern, als Jenas Keeper Sedlak einen Fontaine-Schuss zunächst prallen ließ.

Gesundheitliche Probleme bei zwei Berliner Spielern

Für zwei Spieler endete die Partie am Freitagabend zunächst beim Notarzt. Ugur Ogulcan Tezel und Kwabe Schulz hätten wegen Herz-Kreislauf-Problemen mit Sauerstoff versorgt werden müssen, erklärte BAK-Trainer André Meyer "rbb24".  Beide waren im November mit Corona infiziert gewesen. Beide Spieler hätten allerdings weitere ärztliche Untersuchungen abgelehnt und seien am Freitagabend auf eigene Verantwortung mit zurück nach Berlin gereist.

Das sagten die Trainer

Andreas Patz (Jena): "Wir haben uns zurückgekämpft. Auch im Training. Ich hatte gesagt, wir müssen daran glauben. Das haben wir heute gemacht. Wir haben heute ein sehr überzeugendes Spiel geliefert. Gerade in der ersten halben Stunde, wie wir gepresst, Chancen herausgespielt und uns belohnt hatten. In den letzten zehn Minuten vor der Pause hatten wir ein wenig den Faden verloren. Da hatten wir auch ein wenig Glück. Wir wissen, dass wir es können. Wir sind auf einem guten Weg, die Messlatte liegt aber weiter hoch."

André Meyer (BAK) bei Ostsport: "Die Enttäuschung ist groß. Wir hatten gegen Rathenow die Chance zum Sieg, haben gegen den BFC toll gespielt ohne Ertrag. Heute war einfach nicht mehr drin."

Andreas Patz 3 min
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3 min

Fr 03.12.2021 21:56Uhr 03:02 min

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Maximilian Krauß 3 min
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3 min

Fr 03.12.2021 21:47Uhr 02:30 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. Dezember 2021 | 14:00 Uhr

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