Fußball | Sachsenpokal Drittligist FSV Zwickau ist in Markkleeberg in der Pflicht

Viertelfinale

Der FSV Zwickau gewann noch nie den Sachsenpokal. Als klassenhöchste Mannschaft sind die Westsachsen nun Titelfavorit. Der Sieg im Viertelfinale beim abstiegsbedrohten Sachsenligisten Kickers Markkleeberg (Mi., 19 Uhr im SpiO-Livestream) ist Pflicht.

Lars Lokotsch und Oliver Pohling
FSV-Angreifer Lars Lokotsch beim souveränen Achtelfinalerfolg in Kamenz. Bildrechte: IMAGO / Picture Point

An Zwickaus letztes Auswärtsspiel in Markkleeberg denken die meisten Fans der Schwäne wohl eher ungern zurück. Zwar gewann die Mannschaft des damaligen Trainers Uwe Ferl am 20. August 2005 vor ca. 500 mitgereisten Gästefans mit 4:1 und der Trainer lobte die "sehr gute Fitness" des Teams. Aber es handelte sich um die bis dato letzte Landesliga-Saison der ersten Herrenmannschaft des Vereins.

Ein Zwickauer Sieg ist Pflicht

2022 trennen beide Vereine drei Spielklassen: Zwickau spielt seit sechs Jahren in der 3. Liga und macht sich berechtigte Hoffnungen auf den erneuten Klassenerhalt, die Kickers Markkleeberg stehen mit nur acht Punkten aus elf Spielen auf Rang 17 der Sachsenliga. Eine klare Sache für Zwickau sollte man meinen. Immerhin besiegten die Westsachsen Markkleebergs Ligakonkurrenten Eintracht Kamenz im Achtelfinale locker mit 5:0.

Toni Wachsmuth 4 min
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Sport im Osten Sa 26.03.2022 16:00Uhr 03:49 min

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FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth lässt deshalb keinen Raum für Ausreden: "Wir sind die am höchsten spielende Mannschaft im Wettbewerb, das heißt, wir sind Favorit." Es werde Zeit, dass Zwickau den Pokal holt.

In der nächsten Runde wartet Chemie

Dass die Mannschaft mit diesem Druck umgehen kann, bewies sie mit dem 5:0-Sieg in Kamenz. Keine Luft habe man an das Spiel gelassen, lobte Wachsmuth. "Es war wichtig, das Spiel als Pflichtspiel zu sehen", erklärte er nach dem Sieg. Davy Frick, Abwehr-Urgestein der Schwäne, fügte hinzu: "Wir haben das als Mannschaft sauber angenommen, man muss eine gesunde Einstellung finden."

Diese werden sie auch gegen Markkleeberg benötigen. Eine Niederlage wäre eine Blamage für Zwickau. Zumal die Spieler um Frick ein klares Ziel vor Augen haben: "Wir wollen in den DFB-Pokal, wir wollen den Sachsenpokal gewinnen", versprach er. Sollte Zwickau den Stolperstein Markkleeberg überspringen, lautet der Halbfinalgegner Chemie Leipzig. Davy Frick macht sich keine Sorgen: "Wenn die Mannschaft das professionell angeht, können wir diesen Pokal gewinnen.

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In der Fußball-Champions-League ist RB Leipzig am Mittwoch bei Real Madrid gefordert. Beide Teams treffen dann zum ersten Mal überhaupt aufeinander.

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Thomas Kunze
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 07. April 2022 | 19:00 Uhr

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