Fußball | DFB-Pokal Aues Trainer Rost feiert Heimdebüt gegen Bundesligist Mainz 05

1. Hauptrunde

Mit dem DFB-Pokalspiel gegen Bundesligist FSV Mainz 05 feiert Aues neuer Trainer Timo Rost sein Heimdebüt. Bei der Partie am Sonntag kann er auf einen Routinier und einen Neuzugang bauen.

Timo Rost
Timo Rost beim Drittliga-Auftakt in Freiburg (1:1) Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Trotz negativer Bilanz will der Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue die Minimalchance im DFB-Pokal gegen den 1. FSV Mainz 05 nutzen. "Mainz ist eine starke Mannschaft, muss man nicht drumherumreden. Aber sie haben nicht die Qualität wie Bayern München, da gehst du in zehn Spielen zehnmal als Verlierer vom Platz. Wir wollen die Chance gegen Mainz nutzen, die ganze Region lechzt danach", sagte Aues Alexander Sorge vor dem Erstrunden-Duell an diesem Sonntag (18:00 Uhr/Live-Ticker und Audiostream in der SpiO-App) gegen den Erstligisten.

Nazarov wieder fit

Aues neuer Coach Timo Rost kann dabei wieder auf Routinier Dimitrij Nazarov bauen, der zuletzt in Freiburg erkältungsbedingt fehlte. "Ich bin wieder bei hundert Prozent. Ich hoffe, das Stadion wird voll, wir wollen den Mainzern einen richtigen Pokalfight liefern und hoffen, dass wir eine Runde weiter kommen. Wir haben schon ein Pflichtspiel absolviert, für Mainz ist es das erste Spiel. Wir werden voll auf Sieg spielen, wollen weiterkommen", sagte Nazarov.

Die Sachsen, die am Mittwoch noch Mittelstürmer Boris Tashchy als 17. Neuzugang unter Vertrag genommen haben, mussten gegen die Mainzer schonmal mehrmals im DFB-Pokal ran: Vor vier Jahren verlor Aue trotz 86-minütiger Überzahl mit 1:3. Davor gab es 2012 beim 0:2 in Mainz das Zweitrunden-Aus sowie 2001 zum Auftakt eine 1:2-Niederlage daheim nach Verlängerung. Auch sonst ist die Zweitliga-Bilanz in vier Duellen gegen den FSV sieglos.

Svensson: "Das wäre blauäugig"

"Aue ist keine leichte Aufgabe. Zu erwarten, dass es einfach wird, wäre ein bisschen blauäugig. Wir unterschätzen niemanden. Jedes Jahr gibt es im Pokal Überraschungen", sagte Mainz-Trainer Bo Svensson am Freitag. Nicht rechtzeitig fit wird sein Neuzugang Anthony Caci (Oberschenkelzerrung). Noch länger ausfallen wird hingegen Danny Da Costa (Verletzung am Schambein und im Leistenbereich).

Bo Svensson, Silvan Widmer
Mainz-Coach Bo Svenssson (li.) ernannte den Schweizer Silvan Widmer zum neuen Kapitän Bildrechte: IMAGO / Martin Hoffmann

Zum neuen Kapitän der Rheinhessen ernannte Svensson, der als eine Art Nachfolger der Mainzer Trainerstars Jürgen Klopp und Thomas Tuchel gilt, den Schweizer Nationalspieler Silvan Widmer. "Er ist zwar erst ein Jahr im Verein, aber er hat einiges erlebt», begründete der Coach seine Wahl: "Er ist ein richtiger Mann, der immer Leistung bringt und den Kopf außerhalb des Platzes mitbringt, um diese Aufgabe zu meistern."

In der Bundesliga-Abschlusstabelle landete Mainz in der vergangenen Saison auf Rang acht. Die Rheinhessen waren zuhause sehr stark, belegten aber in der Auswärtstabelle nur den vorletzen Platz.

dpa/sid/cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 31. Juli 2022 | 19:30 Uhr

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