Fußball | DFB-Pokal Chemnitzer FC braucht einen "Sahnetag" gegen Union Berlin

1. Hauptrunde

Premiere in Chemnitz: Erstmals treffen am Montag (1. August) im DFB-Pokal der CFC und der 1. FC Union Berlin aufeinander. Der Bundesligist ist klarer Favorit, mit einem "Sahnetag" sei aber alles möglich, sagte CFC-Trainer Christian Tiffert.

Christian Tiffert (Trainer Chemnitzer FC) 1 min
Christian Tiffert (Trainer Chemnitzer FC) Bildrechte: MDR

Mi 27.07.2022 12:36Uhr 00:31 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-cfc-trainer-christian-tiffert-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Die Favoritenrolle ist klar verteilt, doch verstecken will sich der Chemnitzer FC am Montag (1. August) in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Union Berlin keineswegs. Wie sich die Partie im Stadion an der Gellertstraße entwickelt, erfahren Sie ab 18 Uhr im Live-Ticker sowie im Audiostream in der "SpiO"-App und auf mdr.de/sport.

CFC-Trainer Tiffert: "Für uns soll die Partie ein Highlight werden"

Dank eines 2:1-Erfolges im Sachsenpokal-Finale gegen die BSG Chemie Leipzig hatte sich der Chemnitzer FC für die erste DFB-Pokalrunde qualifiziert. Dort wartet nun auf die Mannschaft von Trainer Christian Tiffert mit dem 1. FC Union Berlin ein dicker Brocken. Aber auch das große Los, weiß Tiffert, wie er in dieser Woche "Sport im Osten" sagte: "Wir brauchen hier nicht darüber reden, was Union Berlin für ein Name in der Bundesliga ist. Für uns soll die Partie ein Highlight werden."

Obwohl Europa-League-Teilnehmer Union bei den Wettanbietern haushoher Favorit ist, rechnen sich die Chemnitzer dennoch eine Chance aus. Dafür hat Tiffert so etwas wie einen Dreistufenplan ausgearbeitet, der da lautet: "Wir wollen nicht vor Ehrfurcht erstarren. Wir brauchen einen Sahnetag. Wir bereiten die Jungs so vor, dass sie am Montag auf den Punkt topfit sind."

Letztes Duell im FDGB-Pokal

Blättert man in den Geschichtsbüchern ist ersichtlich – die Begegnung zwischen Chemnitz und Union wird eine Premiere. Beide Klubs treffen im DFB-Pokal zum ersten Mal aufeinander. Das einzige Duell im FDGB-Pokal gab es in der letzten Spielzeit des Wettbewerbes, als Union im Viertelfinale in der Saison 1990/91 Chemnitz daheim mit 1:0 besiegte.

Weitere Pflichtspielduelle der beiden Vereine gab es zu DDR-Zeiten in der Oberliga und nach der Wiedervereinigung in der Regionalliga. Zuletzt in der Spielzeit 2004/05, als es in Chemnitz einen 1:0-Heimerfolg des CFC und ein 1:1 in Berlin-Köpenick gab. Im September 2019 standen sich beide Teams in einem Testspiel in Hoyerswerda gegenüber, das die Unioner mit 3:1 für sich entscheiden konnten.

Vergangene Saison: Union marschiert bis ins Pokal-Halbfinale

Derweil will Bundesligist Union Berlin die starken Pokal-Auftritte aus der vergangen Saison fortführen. Damals scheiterte das Team von Urs Fischer erst im Halbfinale denkbar knapp mit 1:2 bei RB Leipzig durch einen Kopfballtreffer von Emil Forsberg in der Nachspielzeit. Wenige Tage später traten die "Eisernen" erneut in Leipzig an und siegten im Bundesliga-Duell mit 2:1.

Erfolgreicher als in der vergangenen Pokalspielzeit schnitten die "Schlosserjungs aus Oberschöneweide" nur noch in der Saison 2000/01 ab, als man als Regionalligist erst im Endspiel mit 0:2 gegen den FC Schalke 04 unterlag. Union Berlin hat in den letzten Jahren immer die 1. Runde überstanden, das letzte Erstrundenaus gab es 2015 bei Viktoria Köln (1:2).

Fischer-Vertreter Hoffmann: "Es gibt keine verletzten Spieler"

Personell haben die Köpenicker kaum Sorgen. Das bestätigte Co-Trainer Markus Hoffmann in der Pressekonferenz: "Es gibt keine verletzten Spieler." Die einzige Einschränkung machte Hoffmann bei Tymoteusz Puchasz. Der Abwehrspieler habe erst zwei Einheiten mit der Mannschaft bestritten und zuvor individuell trainiert. Hoffmann war bei der PK am Sonnabend (30. Juli) in Vertretung von Cheftrainer Urs Fischer erschienen. Der Schweizer laboriert an einer Rückenverletzung, soll aber am Montag zum Spiel wieder dabei sein.

Urs Fischer - Trainer von Union Berlin. Ein Mann greift sich mit der linken Hand an das linke Ohr. Er trägt Bart und Brille.
Union-Chefcoach Urs Fischer ließ sich bei der Pressekonferenz durch Co-Trainer Markus Hoffmann vertreten. (Archiv) Bildrechte: IAMGO / Bernd König

Wie die Startelf gegen den Regionalligisten aussehen könnte, ließ Hoffmann weitgehend offen. Allerdings sei nicht damit zu rechnen, dass die jüngst verpflichteten Morten Thorsby und Diogo Leite von Beginn an spielen. Offen ist, wer den Union-Kasten hüten wird.

Auf die Qualitäten von Frederik Rönnowin der PK angesprochen, der bisher als Nummer eins gehandelt wurde, war Hoffmann jedoch voll des Lobes: "Er hat uns bisher eine gewisse Sicherheit im Spiel gegeben und alles umgesetzt, was wir von ihm verlangen. Er war zum richtigen Zeitpunkt da, wenn er gebraucht wurde. Und davon gehe ich auch in dieser Saison aus."

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 01. August 2022 | 21:45 Uhr

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