Fußball | DFB-Pokal RB Leipzig verzichtet auf Pokaleinnahmen aus Babelsberg

Schöne Geste von RB Leipzig vor dem DFB-Pokalspiel am Dienstagabend in Babelsberg: Der Bundesligist überlässt dem Regionalligisten den eigenen Anteil an den Pokaleinnahmen.

Fans von Babelsberg
Bildrechte: imago images/Matthias Koch

Das teilte der Regionalligist auf seiner Website mit. Das "Angebot eines Verzichts auf die Einnahmenteilung", so Babelsberg-Vorstandsvorsitzender Björn Laars "schaffte umso mehr Vorfreude auf Dienstagabend." Katharina Dahme, ebenfalls Vorstandsvorsitzende, erklärt: "Für unseren Verein bedeutet der Aufwand um die Organisation einer 2. Hauptrunde einen riesigen Mehraufwand, weit über das übliche Maß hinaus, in welchem alle Mitarbeiter in den vergangenen Wochen Hand in Hand auf den bevorstehenden Dienstag hinarbeiteten und -eiferten."

Babelsberg-"Nulldrei" darf zur Partie am Dienstagabend (26.10.2021, 18.30 Uhr im Live-Ticker und als Audio-Stream in der "SpiO"-App 6.000 Fans zulassen und damit rund 55 Prozent des 10.787 Zuschauer fassenden Karl-Liebknecht-Stadions füllen.

90 Prozent der Gesamteinnahmen für Babelsberg

Durch den Leipziger Verzicht kann sich Babelsberg 03 auf 90 Prozent der Gesamterlöse freuen. Zehn Prozent der Umsätze des Abends müssen an den Verband abgeführt werden, die restlichen 90 Prozent teilen sich Gastgeber und Gast der DFB-Pokalspiele normalerweise auf.

1. Runde: Leverkusen überlässt Lok Leipzig das Geld

Bereits in der 1. Pokalrunde hatte sich RB Leipzigs Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen ähnlich spendabel gezeigt. Nach dem 3:0-Sieg bei Regionalligist Lok Leipzig verzichteten die Rheinländer ebenfalls auf ihre Einnahmen. Die Partie im Leipziger Bruno-Plache-Stadion sahen Anfang August 6.195 Zuschauer.

Dirk Hofmeister

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 26. Oktober 2021 | 21:45 Uhr

404 Not Found

Not Found

The requested URL /api/v1/talk/includes/html/16e97e25-4949-4e4c-9903-8cb0fe16979c was not found on this server.