Fußball | Thüringenpokal ZFC Meuselwitz und Carl Zeiss Jena erreichen problemlos das Viertelfinale

Achtelfinale

Mit klaren Erfolgen sind die Mitfavoriten ZFC Meuselwitz und FC Carl Zeiss Jena in das Viertelfinale des Fußball-Thüringenpokals eingezogen. Bei Jena traf einer viermal, beim ZFC einer dreimal.

FSV Schleiz - ZFC Meuselwitz
305 Zuschauer waren beim Gastspiel des ZFC Meuselwitz beim FSV Schleiz mit dabei. Bildrechte: Asmir Nukovic

FSV Schleiz - ZFC Meuselwitz 0:8

Im Achtelfinale des Thüringenpokals hat sich Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz keine Blöße gegeben. Beim Sechstligisten FSV Schleiz gewann das Team von Heiko Weber am Sonnabend klar mit 8:0 (3:0) und zog damit in die nächste Runde ein.

Der ZFC übernahm vom Start weg die Initiative. Belohnt wurde die Drangphase nach 22 Minuten, als Dominik Bock einen Schuss ins lange Eck setzte. Der 27-Jährige feierte im ZFC-Dress sein Startelf-Debüt in einem Pflichtspiel. Der 2021 vom FC Carl Zeiss Jena gekommene Rechtsaußen fiel lange mit einem Kreuzbandriss und einer Ellenbogenverletzung aus.

Kurz danach konnten die Gastgeber, die auf Torjäger Albert Pohl verzichten mussten, ihren ersten Abschluss verzeichnen: Andre Hoyer verfehlte den Kasten aus 20 Metern (26.). Dann machte der von FSV-Coach Roger Fritzsch gefürchtete Meuselwitzer Offensivmann Johann Martynets seinem Ruf Ehre, als er auf 2:0 erhöhte (39.). Zwei Minuten später jubelte dann erneut Bock, diesmal verwandelte er einen 20-Meter-Freistoß. Schon in der ersten Pokalrunde, beim 5:1 (3:1) beim FC Steinbach-Hallenberg hatte der damalige Joker doppelt eingenetzt.

Die Pausenführung ging in Ordnung, der Favorit ließ nichts anbrennen. Der FSV Schleiz hielt im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen, dreimal kamen die Gastgeber auch durch.

Zweite Halbzeit als Trübenbach-Show

Andy Trübenbach und Dominik Pelivan
Andy Trübenbach (li.) (Archivbild) Bildrechte: IMAGO/Picture Point

In der zweiten Halbzeit baute der Deutsch-Russe Martynets den Vorsprung schnell noch weiter aus (50.). Dann wurde es zur Show von Andy Trübenbach. Der Meuselwitzer traf gleich dreimal. Strafraum-Abschluss in den rechten Winkel (63.), mit Freiraum in der Mitte (80.), sowie nach einem Konter (86.). Auch Verteidiger Felix Müller ließ sich nicht lumpen und nickte ein (66.). Vor 305 Zuschauern besaß Marco Sass bei einem Lattenknaller die beste Gelegenheit der Gastgeber (59.).

VfB Apolda - Carl Zeiss Jena 0:7

Carl Zeiss Jena hat das Achtelfinale im Thüringenpokal gegen den VfB Apolda erwartungsgemäß gewonnen. Mit einem 7:0 (2:0) gewann der FCC im Hans-Geupel-Stadion das überhaupt erste Pflichtspielduell gegen Apolda. Beim Kantersieg brillierte vor allem der spät eingewechselte Jan Dahlke.

In der ersten Halbzeit wurde schnell deutlich, dass Apolda dem Regionalligisten das Spiel überlassen und sich zunehmend auf Konter konzentrieren wollte. Nach einer ereignisarmen Anfangsviertelstunde war es dann Ken Gipson (17.), der Jena nach viel Chaos im Strafraum aus sieben Metern mit 1:0 auf die Gewinnerspur brachte. Die Gäste hielten den Druck hoch und kamen durch Jonathan Muiomo (25.) zum 2:0, der nach einem Steilpass freistehend vor dem Tor souverän einschob. Auch danach gab Jena den Ton an. Apolda konnte sich bei Keeper Maximilian Marzian bedanken, dass es beim 0:2 zur Pause blieb – mehrfach parierte der Apoldaer Schlussmann aussichtsreiche Chancen des FCC.

Eiskalter Dahlke schnürt Viererpack

Regionalliga Nordost Saison 2022/23 3. Spieltag am 21.08.22 FC Carl Zeiss Jena vs Greifswalder FC im Ernst Abbe Sportfeld Jena Torschütze Jan Dahlke Jena jubelt im Sprung über sein Tor zum 1:0 für Jena gegen Greifswald
Jan Dahlke avancierte mit Treffern zum Matchwinner (Archiv). Bildrechte: IMAGO/Christoph Worsch

Nach der Pause macht Jena voller Eifer weiter und stellte durch Max Grimm (51.) die Weichen zum Sieg. Eine der wenigen nennenswerten Chancen für die Gastgeber hatte Simon Apel direkt nach seiner Einwechslung auf dem Fuß, schoss aber gute zwei Meter über das Jenaer Tor. So blieb es das Spiel der Gäste, bei denen sich in der Schlussphase vor allem Joker Dahlke bezahlt machte, der sich für seinen Einsatz mit einem Viererpack bedankte (78., 83., 86. und 90.). So ergab sich für Jena der erwartete, ungefährdete Sieg gegen Apolda, das zwar lange wehrhaft blieb, vorne aber nur äußerst selten Zeichen setzen konnte.

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cke/ori

Szene aus dem Spiel SG Traktor Teichel - BSG Wismut Gera 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. September 2022 | 16:00 Uhr

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