Fußball | Sachsenpokal Zwickau bleibt in Kamenz souverän auf Titeljagd

Achtelfinale

Der FSV Zwickau bleibt auf der Jagd nach dem ersten Sachsenpokal-Sieg auf Kurs. Bei Sechstligist Einheit Kamenz spulte die Truppe von Joe Enochs ihr Programm runter und gewann ohne großen Aufwand 5:0. Yannik Möker meldete sich nach Achillessehnenproblemen mit einem Doppelpack zurück. Dafür wurde Mike Könnecke früh verletzt ausgewechselt.

Im Bild: Tor für Zwickau, Torjubel nach dem 1:0 v.l.: Torschütze Yannik Möker / Moeker (27, Zwickau) und Dominic Baumann (28, Zwickau) 1 min
Bildrechte: Picture Point/Gabor Krieg

FSV-Coach Joe Enochs rotierte seine Elf auf fünf Positionen durch. Für Nils Butzen, Steffen Nkansah, Manfred Starke, Marcel Hilßner und Marco Schikora begannen Can Coskun, Max Reinthaler, Lars Lokotsch, Dustin Willms und Yannik Möker.

Die zweite Großchance sitzt beim FSV

Kamenz stand zunächst sicher und konterte über den Brasilianer Miguel Rodrigues öfters gefährlich. Zwickau übernahm aber immer mehr die volle Kontrolle. Zunächst hielt Kamenz-Keeper Florian Kopittke im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Willms aber bärenstark (13.). Die zweite Großchance saß dann! Coskun wurde über links freigespielt und brachte den Ball in die Mitte, wo mehrere FSV-Kicker freistanden. Möker legte sich die Kugel zurecht, vollendete schließlich mit einem Flachschuss – 0:1 (18.).

Lokotsch wuchtet das 2:0 ins Netz

Im Bild: Tor für Zwickkau, Lars Lokotsch (9, Zwickau) trifft zum 2:0 gegen Torhüter Florian Kopittke (1, Kamenz).
Zwickaus Lars Lokotsch trifft zum 2:0 gegen Kamenz-Torhüter Florian Kopittke. Bildrechte: PICTURE POINT / Gabor Krieg

Der FSV verwaltete die Partie im Anschluss, Kamenz fehlte der Mut, den Ball länger in der gegnerischen Hälfte zu halten. Den Respekt vor den Profis konnte der Außenseiter nicht wirklich ablegen. So machten die Schwäne nicht mehr als nötig – und schlugen kurz vor der Pause wieder eiskalt zu. Kopittke wehrte einen Möker-Strich zur rechten Seite ab, von da flankte Patrick Göbel umgehend wieder nach innen und Lokotsch wuchtete die Kugel per Kopf zum 2:0 rein (41.).

Überraschender Torwartwechsel verhilft zum Blitztor

Die endgültige Vorentscheidung fiel nicht mal eine halbe Minute nach Wiederbeginn. Überraschenderweise tauschte Einheit-Coach André Kohlschütter zur Pause den Torwart, brachte Tobiasz Wlodarczyk für den starken Kopittke. Und der Wechsel ging schnell nach hinten los. Lokotsch brachte eine flache Hereingabe in den Fünf-Meter-Raum, Wlodarczyk ließ den Ball fallen. Baumann spitzelte das Leder zu Willms, der wiederum Baumann die Vorlage zum 3:0 servierte (46.). Willms (65.) und Möker (81.) erhöhten zum 5:0-Endstand.

Doofer Nebeneffekt für den FSV

Ärgerlich für Zwickau war, dass Mike Könnecke schon nach 33 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden musste. Der zentrale Mittelfeldmann fasste sich beim Gang vom Feld an die Innenseite des linken Oberschenkels, holte sich wohl eine Zerrung. Dafür bot sich auf seiner Position eben Möker nach mehrwöchiger Verletzungspause gleich wieder an. Der FSV muss im Viertelfinale dann bei den Kickers Markkleeberg ran.

Stimmen zum Spiel

Joe Enochs (FSV Zwickau): "So ein Spiel kann immer gefährlich werden. Wir waren froh, dass wir früh 1:0 in Führung gehen und mit dem 2:0 nachlegen. Wir wollten souverän und professionell auftreten. Wir hoffen, dass es bei Mike Könnecke nicht so schlimm ist und er Dienstag in Verl spielen kann. Die Ausfälle tun uns sehr weh. Die Qualifikation für den DFB-Pokal ist für uns finanziell für die neue Saison ganz wichtig und wäre Gold wert."

André Kohlschütter (SV Einheit Kamenz): "Wir können mit der ersten Halbzeit voll zufrieden sein, da haben wir uns gut gewehrt. Danach fehlten uns einfach irgendwann die Kräfte, weil wir seit November kein Pflichtspiel mehr hatten. Mit der Höhe und dem Auftritt können wir leben."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 26. März 2022 | 14:00 Uhr

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