Fußball | Sachsenpokal Markranstädt ist raus - Bautzen zieht ungefährdet in nächste Pokalrunde ein

Achtelfinale

Diesmal blieb die Überraschung für den SSV Markranstädt im Sachsenpokal aus. Nachdem die Rand-Leipziger zuvor Eilenburg rausgekegelt hatten, war im Achtelfinale Schluss. Am Ende setzte sich Lok-Bezwinger Budissa Bautzen mit 3:0 im Stadion am Bad durch und zog ungefährdet in die nächste Runde ein. Bei Markranstädt kam noch Prominenz ins Spiel.

Markranstädt - Budissa Bautzen 1 min
Markranstädt - Budissa Bautzen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Markranstädt - Budissa Bautzen 1 min
Markranstädt - Budissa Bautzen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Gute Chancen für die Gastgeber

Es war neblig, es war kalt: Die Spieler hatten anfangs Schwierigkeiten, ihren Spielrhythmus zu finden. So langsam kamen die Akteure aber in die Gänge. Nach gut einer Viertelstunde verzeichneten die Gastgeber die erste nennenswerte Chance, doch Carlo Purrucker verfehlte den Budissen-Kasten knapp.

Kurz danach waren die Markranstädter schon wieder da und der Ball touchierte die Lattenoberkante des Bautzener Gehäuses. Also, die Gastgeber machten Betrieb und schnupperten kurz vor dem Pausenpfiff erneut am 1:0, Luis Freigang schoss jedoch daneben.

Doppelpack durch Sarelo - Markranstädt bringt FCN-Trainer Klauß ins Spiel

Lange spielten die Markranstädter auf Augenhöhe, nach dem Wechsel setzte sich aber die Cleverness der Oberlausitzer durch. Den Unterschied machte Radoslaw Sarelo, der glatt einen Doppelpack schnürte. Zunächst stocherte der Pole in der 54. Minute die Kugel zum 1:0 für die Gäste in die Maschen, sechs Minuten später ließ er einen satten Schuss folgen, der genau im linken Winkel landete.

Nach dem 0:2 musste Markranstädt reagieren und brachte Prominenz ins Spiel. Namentlich mit Robert Klauß, der ansonsten als Chefcoach in Diensten des Zweitligisten 1. FC Nürnberg steht.  Bis 2016 spielte der 36-Jährige selbst bei den Rand-Leipzigern, die Wende gelang aber auch ihm nicht. Stattdessen erhöhten die Budissen durch Julien Hentsch (80.) auf 3:0. Die Hausherren fighteten unvermindert weiter, der Ehrentreffer blieb ihnen allerdings versagt.

Stimmen zum Spiel:

Robert Klauß (Gastspieler beim SSV Markranstädt und Trainer des 1. FC Nürnberg): "Es hat schon Spaß gemacht, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Ich wollte noch mithelfen, das Ding zu drehen. Ich wohne noch hier, ich bin dem Verein extrem verbunden und spiele hier auch bei den alten Herren mit. Bei SSV-Coach Olaf Brosius finde ich es immer wieder beeindruckend, wie er eine Mannschaft zusammenbekommt, die füreinander einsteht und eine Wahnsinnsmentalität hat."

Robert Klauß
Robert Klauß nach dem Abstecher zum Sachsenpokal-Spiel. Bildrechte: MDR

Norman  Kloß (Mittelfeldspieler Budissa Bautzen): "Ich denke, in der Pause haben wir die richtigen Worte gefunden. Wir hatten in der ersten Halbzeit schon viel Ballbesitz und haben größtenteils das Spiel bestimmt. Nach dem Wechsel haben wir die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und dann auch die Tore geschossen. Jetzt hoffen wir, dass wir in der nächsten Runde einen schönen starken Gegner bekommen. Bezüglich Robert Klauß. Ich habe ihn auf dem Platz gefragt, ob er wirklich der Trainer von Nürnberg ist. Er hat sehr charmant geantwortet, wir haben ein bisschen geflachst. Aber er ist halt ein ganz normaler Gegenspieler."

Stefan Richter (Trainer Budissa Bautzen): "Wir waren sehr zuversichtlich, dass wir heute gewinnen. In der Kabine haben wir ein paar Sachen angesprochen, die nicht funktioniert haben. Wir haben den Gegner zu wenig bewegt, wir haben es ihm zu einfach gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besser gespielt, den Ball schneller laufen lassen."

Olaf Brosius (Trainer SSV Markranstädt): "Wir können erhobenen Hauptes aus dem Spiel herausgehen. In der ersten Halbzeit haben wir den Oberligisten toll geärgert und hätten dort in Führung gehen können. Insgesamt geht der Sieg für Bautzen aber in Ordnung."                               

jmd

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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 13. November 2021 | 19:00 Uhr

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