Fußball | DFB-Pokal Harmlose Magdeburger verlieren Pokalduell gegen Frankfurt

1. Hauptrunde

Der 1. FC Magdeburg ist im DFB-Pokal in der ersten Runde ausgeschieden. Der Zweitligist unterlag Europapokalsieger Eintracht Frankfurt mit 0:4 (0:2).

FCM - SGE 6 min
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Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für die Gastgeber. Schon in der vierten Minute traf Daichi Kamada zur Führung für die Gäste. Nach einer flachen Flanke von Filip Kostic stand der Japaner im Rückraum frei und schoss in die linke untere Ecke.

Müller lässt Elfmeter liegen

Im direkten Gegenzug gelang es Leo Scienza nach einem Pass in die Tiefe, Frankfurts Tuta zu entwischen. Im letzten Moment grätschte der Brasilianer Magdeburgs Flügelspieler um. Den fälligen Elfmeter schoss Sechser Andreas Müller. Aber sein Strafstoß geriet zu einem Rückpass, den Kevin Trapp problemlos abwehren konnte (6. Minute). Der Nachschuss von Leon Bell Bell landete an der Oberkante der Latte.

Lindström erhöht

Danach zeigten beide Mannschaften, wie hervorragend sie am Ball sind. Doch während Magdeburgs Kombinationen nur an den Rand des letzten Drittels führten, brachen die Frankfurter insbesondere über den schnellen Ansgar Knauff immer wieder durch. So auch in der 33. Minute als Dominik Reimann in letzter Sekunde gegen Knauff rettete. Jesper Lindström nahm den Abpraller auf und schlenzte ihn in den Winkel, 0:2 für die Gäste. Dieses Tor war kein Zufall, weil Frankfurts schnelle Außenspieler Knauff und Lindström schon zuvor immer wieder im Rücken der FCM-Außenverteidiger entwischten.

Leuchtraketen stören den Abend

Der Wiederanpfiff verzögerte sich, weil aus dem Frankfurter Block mehrere Leuchtkörper bis an den Mittelkreis flogen. Nach Anpfiff gab es auch über fast 35 Minuten immer wieder Pyrotechnik im FCM-Fanblock, die jedoch nicht auf dem Rasen landete. Schon vor dem Spiel prügelten sich Fans aus beiden Lagern vor dem Stadion.

Magdeburg spielt, Frankfurt trifft

Auf dem Feld zeigte die Mannschaft von Christian Titz zu Beginn der zweiten Halbzeit dann, dass sie sich keineswegs schon geschlagen gab. In den ersten Minuten dominierten sie den Ballbesitz, aber verpassten es weiterhin, sich klare Chancen zu erspielen. Ganz anders die Frankfurter: Einen Fehlpass des eingewechselten Japaners Tasuya Ito bestrafte sein Landsmann Kamada eiskalt mit einem Schuss ins rechte untere Eck (59.).

Alario setzt den Schlusspunkt

Trotz des hohen Rückstands kombinierte Magdeburg weiter gefällig, kam aber trotzdem nicht zu klaren Chancen. In den entscheidenden Momenten spielten die Gastgeber zu viele Fehlpässe oder verpassten es abzuschließen. Die SGE zeigte in der 90. Minuten ein viertes Mal, wie das geht. Alario setzte den Schlusspunkt.

Das sagten die Trainer

Oliver Glasner (Frankfurt): "Fußballerisch ist es sehr schön anzusehen, was Magdeburg immer wieder bietet. Tolle Atmosphäre, ich glaube deswegen lieben auch alle den DFB-Pokal, die Stadien sind voll. Ich bin sehr zufrieden damit, wie wir aufgetreten sind. Die Tore waren schön, aber wir hätten noch mehr aus unseren Chancen machen können."

Oliver Glasner 2 min
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Christian Titz (Magdeburg): "Spiele werden durch Fehler entschieden und wir haben direkt den ersten Fehler gemacht."

Christian Titz 2 min
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top/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 02. August 2022 | 19:30 Uhr

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