Fußball | Thüringenpokal FC Carl Zeiss Jena demütigt den ZFC Meuselwitz

Achtelfinale

Das war eine Lehrstunde für den ZFC Meuselwitz! Der FC Carl Zeiss Jena ist mit einer beeindruckenden Leistung ins Viertelfinale des Thüringenpokals eingezogen. Und René Eckardt traf auch noch gegen seinen neuen Verein.

Meuselwitz - Jena 2 min
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Klare Sache im Achtelfinal-Topspiel des Thüringenpokals: Im Duell der Regionalligisten hat Jena dem ZFC Meuselwitz vor allem im zweiten Durchgang keine Chance gelassen.

So 20.06.2021 19:24Uhr 02:03 min

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Wieder einmal ist der ZFC Meuselwitz im Thüringenpokal am FC Carl Zeiss Jena gescheitert. Diesmal hieß es im Achtelfinale 0:5, ein Sieg, der für den FCC auch in dieser Höhe mehr als verdient ausfiel. Während die Gäste nun weiter vom DFB-Pokal träumen dürfen, ist die ohnehin verkorkste Saison für die Zipsendorfer beendet.

Meuselwitzer Elfmeter wird Knackpunkt

Eine wichtige Frage vor dem Spiel war, ob den der beim FC Carl Zeiss Jena aussortierte René Eckardt spielen wird. Der Neu-Meuselwitzer saß zumindest auf der Bank. Auf dem Platz merkte man beiden Teams die lange Pflichtspielpause an, wobei die Gäste aus Jena den etwas stärkeren Eindruck hinterließen. Chancen gab es bis auf einen Freistoß von René Lange aber nicht. Dann schlugen die Gäste in der 33. Minute aber eiskalt zu. Ben Luca Moritz verlor im Vorwärtsgang den Ball, dann ging es schnell. Kevin Wolf lief rechts in den Strafraum und fand auf der linken Seite den einschussbereiten Fabian Eisele, der aus sechs Metern einschob.

Der ZFC, der zu keinen nennenswerten Offensivaktionen kam, erhielt drei Minuten nach dem Rückstand die große Ausgleichschance. Timo Mauer wurde umgerannt, Felix Müller scheiterte mit seinem Elfmeter aber am stark reagierenden Keeper Lukas Sedlak. Das Spiel blieb auch danach hitzig und umkämpft, Jena schaffte es nicht, die sich bietenden Konterräume entscheidend zu nutzen.

Fabian Eisele und Vasileios Dedidis jubeln nach dem Tor zum 0:1
Fabian Eisele und Vasileios Dedidis jubeln nach dem Tor zum 0:1 Bildrechte: imago images/Matthias Koch

Jena in allen Belangen überlegen - Eckardt trifft

Meuselwitz brachte mit Luca Bürger und Fabian Stenzel zwei frische Leute, aber Jena machte sofort Dampf und legte auch schnell das zweite Tor nach. Maximilian Oesterhelweg wurde in der 52. Minute nicht gestört und traf aus 24 Metern ins rechte Eck. Damit waren die Messen bereits gesungen, Meuselwitz wirkte trotz fünf frischer Spieler platt, Jena hatte das dritte Tor mehrfach vor Augen. Einen emotionalen Moment gab es dann doch noch.

René Eckardt bekam in der 79. Minute eine kurze Einsatzzeit, wurde mit stehendem Applaus von den FCC-Fans begrüßt. Und machte drei Minuten später tatsächlich per Kopf das 0:3. Und Oesterhelweg durfte auch noch, nachdem die Gastgeber im Strafraum den Ball wegschenkte. Und gegen nun völlig außer Tritt geratene Meuselwitzer durfte auch Lucas Stauffer noch mal ran, natürlich auch freistehend vor dem ZFC-Keeper.

Jubel nach Tor zum 0:3
Jubel nach Tor zum 0:3 Bildrechte: imago images/Matthias Koch

Im Viertelfinale am kommenden Mittwoch empfängt Jena dann Wacker Nordhausen, das sich im Elfmeterschießen gegen Bad Frankenhausen durchsetzte.

Stimmen zum Spiel

Dirk Kunert (Jena): "Ich bin hochzufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Für beide Teams war es eine komische Vorbereitung, alle haben lange nicht gespielt. Das sah man in der 1. Halbzeit, das war ein Abtasten. Da waren wir nicht so gut im Ballbesitz. Das 1:0 hat uns sicherer gemacht. Entscheidend war, dass wir den Elfmeter halten. Nach dem Wechsel haben wir das sehr gut gemacht."

Holm Pinder (Meuselwitz): "Wir müssen uns bei unseren Zuschauern entschuldigen, dass wir hinten raus so eine Leistung abgeliefert haben. Wenn ich im Pokal Jena zu Hause habe vor Zuschauern, dann so eine Leistung abrufen. Da fragen sich viele Leute berechtigt, wie sowas passieren kann. Der Stachel sitzt tief. Das ist mehr als ärgerlich,. Es ist Zeit, dass personelle Veränderungen bei uns stattfinden. Sowas können wir nicht nochmal abliefern."

rei

Dieses Thema im Programm: MDR+ | Sport im Osten | 20. Juni 2021 | 15:00 Uhr

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