Fußball | 2. Bundesliga Aue-Trainer Schuster: "Wir sind kein Spitzenteam"

19. Spieltag

Mit einem Sieg im Verfolgerduell bei Greuther Fürth hätte Aue die zweite Liga ganz schön aufmischen können. Nach der klaren Niederlage am Freitag (30.01.21) konstatiert FCE-Coach Schuster, man sei einfach kein Top-Team.

Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue
Bildrechte: Picture Point / Sven Sonntag

Trainer Dirk Schuster hält den FC Erzgebirge Aue trotz der bisher guten Saison in der 2. Fußball-Bundesliga nicht für ein Spitzenteam. "Wir haben nicht diese Qualität wie Spitzenmannschaften und haben ganz oben überhaupt nichts verloren", sagte Schuster nach dem 0:3 der Auer am Freitagabend bei der SpVgg Greuther Fürth. Durch die siebte Saisonniederlage verpassten die Sachsen den Anschluss zur Spitzengruppe. Mit 28 Punkten liegt der FC Erzgebirge im gesicherten Tabellenmittelfeld. Mit einem Sieg beim Tabellenvierten Fürth wären die Veilchen bis auf zwei Punkte auf den Relegationsplatz heran gerückt.

"So blöd das klingt: Ich glaube, dass wir trotz des 0:3 ein akzeptables Auswärtsspiel gemacht haben. Wir haben uns aber durch eigene Fehler alles kaputt gemacht", äußerte Schuster sein Unverständnis über die Schnitzer bei den drei Gegentoren. Speziell Louis Samson sah vor dem 0:2 nicht gut aus. Der Abwehrspieler hatte den Ball am eigenen Strafraum an Sebastian Ernst verloren, dessen Vorlage Branimir Hrgota anschließend mühelos verwandelte. "Da fehlen mir die Worte, das Tor haben wir selber gemacht", sagte der Trainer.

Greuther Fürth - FC Erzgebirge Aue in Bildern

Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue
Aues Trainer Dirk Schuster ging mit einigen Sorgenfalten in die Partie. Neben Steve Breitkreuz (grippaler Infekt) musste auch Dimitrij Nazarov (familiäre Gründe) passen. Bildrechte: Picture Point / Sven Sonntag
Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue
Aues Trainer Dirk Schuster ging mit einigen Sorgenfalten in die Partie. Neben Steve Breitkreuz (grippaler Infekt) musste auch Dimitrij Nazarov (familiäre Gründe) passen. Bildrechte: Picture Point / Sven Sonntag
Torjubel der SpVgg Greuther FüŸrth
Aue begann gut, musste nach 15 Minuten aber den ersten Dämpfer hinnehmen. Hrgotas Schuss von der Strafraumkante fälschte Ballas unglücklich ins eigene Tor ab. Bildrechte: Picture Point / Sven Sonntag
Sören Gonther (26, Aue), Torschütze Branimir Hrgota (10, Fuerth) und Ognjen Gnjatic (33, Aue)
Es kam noch bitterer: Nach einem ordentlichen Bock von Samson am eigenen Sechzehner vollendete erneut Hrgota zum 2:0. Bildrechte: PICTURE POINT/Sven Sonntag
Julian Green (37, Fuerth) und Florian KrŸüger (11, Aue)
Aue steckte den nächsten Rückschlag zunächst gut weg und kam durch Krügers Kopfball... Bildrechte: Picture Point / Sven Sonntag
Pascal Testroet (37, Aue)
...und Testroets Distanzschuss zu zwei guten Möglichkeiten vor der Pause. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Greuther Fürth - Erzgebirge Aue 5 - Im Bild von links: Ognjen Gnjatic (33, Aue), Julian Green (37, Fuerth) und Havard Nielsen (16, Fuerth)
Auch mit Wiederanpfiff agierten beide Teams lange auf Augenhöhe. Gnjatic (hier im Zweikampf mit Nielsen) hatte im Mittelfeld alle Hände voll zu tun. Bildrechte: Picture Point
 Torschütze Julian Green (l., 37, Fuerth) trifft gegen Torwart Martin Männel / Maennel (1, Aue) zum 3:0.
Doch in der Defensive offenbarte Aue an diesem Abend zu viele Lücken. Eine davon konnte Green zum vorentscheidenden 3:0 nutzen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Torjubel der SpVgg Greuther FüŸrth
Entsprechend groß fiel der Jubel bei den "Kleeblättern" aus, die im Aufstiegsrennen kräftig mitmischen. Bildrechte: Picture Point / Sven Sonntag
Paul Seguin (33, Fuerth) und Sascha Härtel - Haertel (Aue)
Schuster setzte am Ende alles auf eine Karte, schöpfte alle Wechsel voll aus und brachte unter anderem Sascha Härtel in die Partie, der jedoch keine entscheidenden Impulse mehr setzen konnte. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Stadionanzeigetafel mit dem Endresultat.
Am Ende stand eine deutliche Niederlage zu Buche, die allerdings etwas zu hoch ausfiel. Auch weil Aue über weite Strecken auf Augenhöhe agierte. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Aues Mannschaft nach der Niederlage
Durch die siebte Saisoniederlage verpassten es die "Veilchen", weiter Boden auf die Spitzengruppe gut zu machen. Am nächsten Freitag wartet die bärenschwere Aufgabe gegen den Hamburger SV. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
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Für das kommende Heimspiel am Freitag (18:30 Uhr) gegen den Tabellenführer Hamburger SV fordert Schuster von seinem Team, die eigenen Angriffe wieder besser und konzentrierter auszuspielen als in Fürth: "Die Umschaltbewegungen unsererseits waren relativ schnell beendet. Bei den Fürthern sah das ein bisschen anders aus. Da haben wir noch viel Arbeit vor uns und müssen einiges tun."

dpa/cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. Januar 2021 | 14:00 Uhr

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