Fußball | Bundesliga Carl Zeiss Jena sendet Lebenszeichen im Abstiegskampf

14. Spieltag

Zum ersten Mal in dieser Saison durften die Frauen von Carl Zeiss Jena einen Sieg bejubeln. Im Duell gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Werder Bremen gelang im 14. Spiel endlich die Erlösung – ein verdientes 2:0 (1:0).

SV Werder Bremen - FC Carl Zeiss Jena 1 min
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Arnold bringt Jena in Führung

Die Gastgeberinnen von der Weser starten mutig und setzten Jena ordentlich unter Druck. Erst nach einer Viertelstunde traute sich die FCC-Elf von Trainerin Anne Pochert vermehrt in Richtung des gegnerischen Tors. Die erste große Chance der Thüringerinnen zappelte dann direkt im Bremer Netz – nach einem Konter über Luca Emily Birkholz trat Ricarda Walking vor dem eigenen Tor über den Ball, wodurch die freistehende Julia Arnold hinter ihr mit aller Ruhe die Kugel in die Maschen treten durfte (18.).

Die Bremer Frauen wirkten nach dem Rückstand verunsichert und hatten phasenweise Probleme, das Jenaer Pressing zu überwinden. Die größte Chance der Grün-Weißen hatte Michelle Ulbrich, deren Kopfball nach einer Ecke nur Zentimeter über den Querbalken schrammte (29.).

Julia Arnold (FC Carl Zeiss Jena, 13) beim Kopfball
Jenas Torschützin Julia Arnold im Kopfballduell. Bildrechte: IMAGO / foto2press

Walter sorgt für die Entscheidung - Tabelle lässt Jena hoffen

Kurz nach der Halbzeit war Jenas Torfrau Inga Schuldt das erste Mal gefordert – mit ausgestrecktem Arm konnte sie einen Fernschuss der Bremerinnen knapp über die Latte befördern (52.). Auf der Gegenseite bestraften die Thüringerinnen wenige Minuten später die Nachlässigkeit der Grün-Weißen: Sophie Walter behauptete nach einigem Chaos im Strafraum den Ball für sich und schloss trocken ins untere rechte Eck ab (58.). In der Schlussphase warfen die Gastgeberinnen noch einmal alles nach vorn, doch die Defensive der Pochert-Elf hielt stand.

Spielerinnen des FC Carl Zeiss Jena beim Torjubel
Carl Zeiss Jena bejubelt das Führungstor von Julia Arnold zum 1:0. Bildrechte: IMAGO / foto2press

Damit freuen sich die Thüringerinnen über ihren ersten Dreier der Saison sowie das erste Spiel überhaupt mit zwei eigenen Treffern. In der Tabelle verbessert sich Carl Zeiss vorerst auf Rang elf und hat nun sechs Punkte Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsrang, auf dem weiterhin Werder Bremen mit elf Zählern verweilt. Am kommenden Spieltag (6. März, 13 Uhr) empfängt Jena den Tabellennachbarn SC Sand zum nächsten Abstiegskracher.

Stimme zum Spiel

Julia Arnold (bei Magenta Sport): "Man sieht es in den Gesichtern, es ist sehr, sehr viel Erleichterung, dass es eben möglich ist zu gewinnen. Wir haben viel auf die Fresse bekommen dieses Jahr und mit ein bisschen mehr Selbstbewusstsein spielen wir ganz anders auf. Es ist schön zu sehen, dass wir auch fighten können."

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ori/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Thüringenjournal | 13. Februar 2022 | 19:00 Uhr

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