Eishockey | DEL 2 Eislöwen und Eispiraten mit Comeback-Siegen, harmlose Füchse verlieren

Die Dresdner Eislöwen haben die Heilbronner Falken im Schlussdrittel geschockt und bleiben in der Erfolgsspur. Auch Crimmitschau zeigte starke Comeback-Qualitäten. Die Lausitzer Füchse konnten zum Jahresauftakt dagegen nicht überzeugen.

Jubel der Dresdner Eislöwen
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Die Dresdner Eislöwen haben mit einem furiosen Schlussdrittel einen Fehlstart in das neue Jahr verhindert. Bei den Heilbronner Falken gewannen die Blau-Weißen nach einem 0:2-Rückstand noch mit 5:2 (0:1, 0:1, 5:0).

Die Eislöwen brauchten lange, um auf Touren zu kommen. Nach zwei Dritteln lagen die Puckjäger aus der sächsischen Landeshauptstadt mit 0:2 im Hintertreffen. Erst der 1:2-Anschlusstreffer (48.) von Johan Porsberger in Überzahl war der Dosenöffner. Der 28-jährige Schwede traf nach Vorarbeit von Tomas Andres und David Suvanto. Keine 120 Sekunden später klingelte er erneut. Yannick Drews stellte auf 2:2 und läutete damit eine heiße Schlussphase ein, in der den Dresdnern förmlich Flügel wuchsen.

Porsberger - der Mann des Spiels

David Rundqvist erzielte sieben Minuten vor der Schlusssirene vor 500 Zuschauern das 3:2. Danach lief Porsberger zu Höchstform auf. Mit zwei weiteren Toren sorgte er für den 5:2-Sieg im ersten Spiel 2022. Mit dem gleichen Ergebnis hatten sich die Eislöwen kürzlich aus dem Jahr 2021 verabschiedet. Schmerzliche Erinnerungen an das 5:2 gegen Kaufbeuren hat Nicklas Mannes, der sich dabei an der Schulter verletzt hatte. Trainer Andreas Brockmann: "Es ist sehr unglücklich gelaufen. Die Schulter war raus, ist aber wieder drin. Wir müssen abwarten und hoffen, dass es nicht so schlimm ist."

Eispiraten Crimmitschau siegen nach Verlängerung

Am 30. Spieltag haben die Eispiraten Crimmitschau im Kampf um die Playoff-Plätze einen umkämpften 2:1 (0:0,0:1,1:0,1:0)-Erfolg nach Verlängerung beim ESV Kaufbeuren erspielt. Bereits der 16. Saison-Sieg für das Team von Marian Bazany.

In der Kaufbeurener Arena erwischten die Gäste ein gutes Anfangsdrittel, zeigten sich in der Defensive kontrolliert und auch im Offensivspiel passte der Flow. Jedoch fehlte in der gegnerischen Hälfte der letzte entscheidende Pass oder die Abschlüsse waren zu harmlos. Also blieb es trotz optischer Überlegenheit beim 0:0. Auch im darauffolgenden Abschnitt blieben die Eispiraten weiterhin das bestimmende Team. Das Tor machten aber die Allgäuer. Joseph Lewis brachte Kaufbeuren mit dem Pausen-Pfiff in Führung (40.).

Luca Gläser
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ETC mit Comeback

Doch Crimmitschau ließ sich nicht unterkriegen und glich durch Gregory Kreutzer aus (54.). Mit 1:1 ging es dann in die Verlängerung. Und in dieser behielten die Sachsen die Nerven und setzten durch Mathieu Lemay den Schlusspunkt (62.).

Füchse zum Jahresauftakt offensiv harmlos

Dagegen ist der Start ins neue Jahr für die Lausitzer Füchse gründlich daneben gegangen. Dem Team von Chris Straube gelang gegen die Tölzer Löwen kein eigener Treffer, am Ende verlor man deutlich mit 0:4 (0:1, 0:2, 0:1).

Weißwasser dezimiert sich und trifft nicht

Zu Beginn konnte Weißwasser das Geschehen in eigener Halle noch offen gestalten, musste nach 15 Minuten aber den ersten Gegentreffer durch Dennis Miller hinnehmen. Dabei schwächten sich die Gastgeber durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen selbst und fanden offensiv kaum statt. Im zweiten Drittel änderte sich wenig am Bild. Philipp Schlager erhöhte nach einer halben Stunde, ehe Markus Eberhardt im Powerplay auf 3:0 erhöhte (39.). Im finalen Durchgang bäumten sich die Füchse noch einmal auf, trafen trotz 14 Versuche aber nicht ins Tor. Deutlich effizienter dagegen die Löwen: Lubor Dibelka markierte kurz vor Schluss den Endstand (58.).

Lausitzer Füchse mit Cheftrainer Chris Straube
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Neben der mangelnden Chancenverwertung haderten die Lausitzer vor allem mit technischen Fehlern und verbrachten über die gesamte Partie zu viel Zeit auf der Strafbank. Durch die 17 Saisonniederlage steckt Weißwasser weiter fest im Abstiegssumpf auf Platz zwölf.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 02. Januar 2022 | 21:45 Uhr

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