Eishockey | DEL2 Crimmitschaus Höhenflug hält an, Debakel für Weißwasser, Dresden im Pech

6. Spieltag

Crimmitschaus Höhenflug hat auch nach dem sechsten Spieltag Bestand. Die Eispiraten zwangen am Sonntag Kassel in die Knie. Für Weißwasser gab es derweil in Kaufbeuren nichts zu holen. Dresden verlor daheim nach Penaltyschießen gegen Freiburg.

Logos der Vereine Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse und Crimmitzschauer Eispiraten vor Eishockey-Hintergrund
Bildrechte: Colourbox/ MDR.DE

Crimmitschau nächster Sieg, eine Klatsche für die Lausitzer Füchse und eine knappe Penalty-Pleite der Dresdner Eislöwen – das ist die Bilanz der drei sächsischen DEL2-Teams am Sonntag (17. Oktober) zum sechsten Spieltag. Während die Eispiraten den weiterhin verlustpunktfreien Löwen Frankfurt dicht auf den Fersen bleiben, sind Weißwasser (9.) und Dresden (10.) nun mit acht Zählern punktgleiche Nachbarn in der zweiten Tabellenhälfte.

Sechster Sieg im sechsten Spiel für Crimmitschau

Mathieu Lemay (Crimmitschau, 17)
Crimmitschaus Mathieu Lemay glich zu Beginn des zweiten Drittels den Rückstand aus. Bildrechte: IMAGO / regiopictures

Wenn es einmal läuft, dann läuft's: Vor fast 2.000 Zuschauern haben die Eispiraten Crimmitschau durch das 4:1 (0:1/2:0/2:0) daheim gegen die Kassel Huskies ihren sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel eingefahren. Dabei ließen sich die Gastgeber auch vom zwischenzeitlichen Rückstand – Kassels Lukas Laub war der erste Torschütze der Partie (15.) – nicht aus dem Konzept bringen.

In Unterzahl bestrafte Mathieu Lemay den Fehlpass von Goalie Gerald Kuhn (23.). Dann nutzte Luca Gläser einen Abpraller eiskalt und brachte die Westsachsen erstmals in Führung (28.). Die sollten die Schützlinge von Trainer Marian Bazany nicht mehr hergeben. Kassel nahm in der Schlusssequenz erfolglos einen Feldspieler mehr auf das Eis, was die Gastgeber mit zwei Empty-Net-Goals in letzter Minute durch Scott Timmins und Filip Reisnecker ausnutzten.

Lausitzer Füchse bekommen Abreibung in Kaufbeuren

Stephane Doering (Lausitzer Fuechse 16)
Stephane Döring erzielte Weißwassers zweites Tor des Abends. Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

Mit einer deftigen 2:7 (1:2/0:1/1:4)-Abreibung mussten die Lausitzer Füchse die Heimreise vom ESV Kaufbeuren antreten. Die bis dato vor eigenem Publikum noch sieglosen Gastgeber waren vor den 1.586 Zuschauern vom ersten Bully an das druckvollere und spritzigere Team. Dennoch egalisierte Hunter Garlent (10.) sehenswert zunächst den frühen Rückstand von Sami Blomqvist (3.). Noch vor der ersten Drittelpause geriet Weißwasser jedoch erneut ins Hintertreffen. Markus Lillich schob Füchse-Keeper Tobias Ancicka den Puck durch die Hosenträger (19.).

Simon Schütz erhöhte Mitte des zweiten Drittels – erneut sah Ancicka unglücklich aus (33.). Trainer Chris Straube wechselte daraufhin den Keeper aus. Besser wurde es mit Nils Velm allerdings nicht. Im Gegenteil: Mit Joseph Lewis' 4:1 (45.) war die Gegenwehr endgültig dahin. Sören Sturm und John Lammers' Doppelpack machten das Debakel perfekt (45./50./59.). Stephane Dörings zwischenzeitliches 2:6 (51.) blieb nur Ergebniskosmetik.

Penalty-Pech der Eislöwen gegen Freiburg

Simon Karlsson (Dresdner Eislöwen, 24)
Bildrechte: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Drei Mal sollten die Dresdner Eislöwen vor knapp 1.500 Fans in der heimischen Eisarena eine Antwort auf Freiburger Führungstreffer finden, die den sächsischen Landeshauptstädtern die Overtime und immerhin einen Punkt brachten. Für einen Sieg reichte es schlussendlich aber nicht. Dresden verlor mit 3:4 (2:2/0:1/1:0; 0:1) nach Penaltyschießen. Während Jordan Knackstedt, David Rundqvist und Johan Porsberger für die Eislöwen im entscheidenden Shootout vergeblich anliefen, blieb Freiburgs Calvin Pokorny der Siegtreffer vorbehalten.

Die jeweiligen Ausgleichstore von Porsberger (2.), Matej Mrazek (20.) und Simon Karlsson (41.) hatten dem Team von Trainer Andreas Brockmann zuvor immerhin das Remis vor der torlosen Overtime gesichert. Für die Breisgauer scorten Simon Danner nach 28 Sekunden, Marcel Kurth (17.) und Calvin Pokorny (35.). "Wir brauchen einfach mehr von einigen der erfahrenen Jungs. Es ist bezeichnend, wenn Matej Mrazek mit seinen 21 Jahren Spiel für Spiel unser bester Spieler ist", sparte Brockmann im Anschluss nicht mit Kritik.

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mhe

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 18. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

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