09.01.2020 | 19:59 Uhr Leipziger Forscher wollen Böden von Antibiotika befreien

Antibiotikatest
Bildrechte: imago/Science Photo Library

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig forscht an Möglichkeiten, wie Chemikalien im Erdboden durch Mikroorganismen abgebaut werden können. Die Bedeutung ihrer Arbeit für die Menschheit ist enorm.

Der Boden unter unseren Füßen muss eine Menge menschlichen Einfluss ertragen: Verdichtung, Vergiftung, Versalzung, Abtragung und vieles mehr. Doch die Folgen können für lebensgefährlich sein. Dazu zählt der Eintrag von Antibiotika in die Umwelt. Die Folge: Keime können Resistenzen entwickeln und die Medikamente wirken nicht mehr. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO werden im Jahr 2050 zehn Millionen Menschen durch resistente Keime sterben.

In Leipzig wird deshalb vor allem nach Möglichkeiten gesucht, Antibiotika aus landwirtschaftlichen genutzten Böden zu entfernen. Damit würden sie nicht nur Böden heilen, sondern auch Menschenleben retten.

Quelle: MDR/stt

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Prof. Dr. Uwe Gert Liebert 6 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Laut Prof. Uwe Liebert ist die Zahl der infizierten Sachsen nicht höher als vor zwei Monaten. Erwartet hätte der Leipziger Virologe aber einen Rückgang durch die strengen Hygienemaßnahmen. Vorsicht ist weiter geboten.

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Fr 14.08.2020 08:37Uhr 06:14 min

https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/audio-corona-leipziger-virologe-liebert-vorsicht-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Mehr aus Sachsen