Landkreis Nordsachsen Polizei ermittelt nach mutmaßlichem Anschlag auf AfD-Kreischef

Nach einem mutmaßlichen Anschlag auf einen AfD-Politiker aus Bad Düben ermittelt nun die Polizei. Unbekannte sollen das Auto des AfD-Kreischefs und des Bundestagskandidaten René Bochmann manipuliert haben. In der Folge wäre es fast zu einem schweren Unfall gekommen.

René Bochmann (AfD)
René Bochmann, AfD-Kreischef in Nordsachsen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

In Tiefensee, einem Ortsteil von Bad Düben, haben Unbekannte am Wochenende offenbar am Auto des AfD-Bundestagskandidaten René Bochmann Hand angelegt. Wie die Polizei MDR SACHSEN bestätigte, waren am rechten Vorderrad des Wagens drei Radmuttern abgeschraubt worden, zwei weitere waren locker.

Bei einer Fahrt am Montag habe sich plötzlich das Lenkrad unkontrolliert bewegt, heißt es in einer Pressemitteilung der AfD. Einen drohenden Zusammenprall mit einer älteren Passantin habe Bochmann nur knapp verhindern können.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Inzwischen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Ein politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen.

Quelle: MDR/gg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.01.2021 | ab 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten und 14:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Leipzig

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