K+S Tödlicher Arbeitsunfall in Kali-Bergwerk Merkers

Bei einem Arbeitsunfall im stillgelegten Kali-Bergwerk Merkers ist am Freitag ein Bergmann ums Leben gekommen. Ein weiterer wurde verletzt, wie das Bergbau-Unternehmen K+S mitteilte. Die beiden Schlosser im Alter von 61 und 29 Jahren seien bei Arbeiten an einer Bandanlage im Verwahrbereich des Bergwerkes von einer Arbeitsbühne gestürzt, hieß es.

Eingang zum Erlebnisbergwerk Merkers mit K+S.
Das Kaliwerk Merkers war 1993 stillgelegt worden und ist heute zum Teil ein Besucherbergwerk. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

Nach Angaben der Polizei geriet die Arbeitsbühne ins Rollen. Der 29-jährige Fahrer sei aus dem Fahrzeug geschleudert und von diesem erfasst und schwer verletzt worden. Er wurde ins Krankenhaus geflogen. Sein 61-jähriger Kollege sei eingeklemmt worden, er starb noch am Unfallort. Kriminalpolizei und Landesbergamt hätten die Ermittlungen aufgenommen.

K+S erklärte, man sei "tiefbetroffen" und spreche den Hinterbliebenen des verstorbenen Mitarbeiters aufrichtiges Beileid aus. Dem verletzten Kollegen wünsche man schnelle Genesung. Das Unternehmen arbeite eng mit den Behörden zusammen, um den Unfallhergang lückenlos aufzuklären.

MDR (dr)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 05. August 2022 | 15:00 Uhr

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