Lieferprobleme Vereinsbrauerei Apolda kann vorerst wieder Bier herstellen

Die Vereinsbrauerei Apolda hat die Produktion nach gut zwei Wochen Unterbrechung wieder hochgefahren. Die Produktion ist aktuell für bis zu vier Wochen gesichert.

Apoldaer Bierkasten
Die Apoldaer Brauerei kann wieder Bier herstellen (Archivfoto). Bildrechte: IMAGO / Manfred Segerer

Wie Geschäftsführer Carsten Schütz MDR THÜRINGEN mitteilte, ist am Dienstag eine Lieferung Kohlendioxid in Apolda angekommen. Die Bänder liefen wieder und es könne in vollem Umfang produziert werden, so Schütz. Zumindest die nächsten drei bis vier Wochen seien gesichert. Die Brauerei hatte, wie andere Getränkehersteller auch, wegen fehlenden Kohlendioxids die Produktion herunterfahren müssen. Deutschlandweit war es zu derartigen Lieferproblemen gekommen.

Überall kämpfen Brauereien mit Lieferproblemen

In Thüringen kämpfen auch weitere Brauereien mit der Versorgung von Kohlensäure: Vergangene Woche hatte etwa die Eichsfelder Brauerei Neunspringe erklärt, dass sie zumindest für die nächsten Tage Kohlensäure erhalten hat, um die Produktion ihrer Produkte wie Jim Him oder Mandora wieder zu starten. Auch die Saalfelder Brauerei konnte sich erst kurz vor einem Produktionsstopp mit neuer Kohlensäure versorgen.

Grund für die Lieferprobleme ist, dass deutschlandweit aktuell kaum Kohlenstoffdioxid als Vorprodukt für Kohlensäure geliefert werden kann. Der Stoff ist ein Abfallprodukt der Ammoniak- und Düngerproduktion, die viel Gas benötigt. Aufgrund der hohen Energiepreise verzichten einige Produzenten deshalb aktuell darauf weiter zu produzieren.

Mehr zu den Problemen der Brauereien

MDR (CM/rom)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 29. September 2022 | 11:00 Uhr

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