Corona-Hilfen Nach Weihnachtsmarkt-Absagen: Händler sollen Unterstützung erhalten

Von Weihnachtsmarkt-Absagen betroffene Unternehmen haben Anspruch auf Corona-Hilfen. Das hat Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) klargestellt. Unter anderem hatte die CDU-Landtagsfraktion zusätzliche Hilfszahlungen für Händler und Gastronomie ins Gespräch gebracht. Tiefensee sagte, Schausteller, Marktleute und Veranstalter von abgesagten Märkten könnten die bis Ende März verlängerte Corona-Überbrückungshilfe nutzen.

Weihnachtsmarkt Erfurt
Nach zwei Tagen musste der Erfurter Weihnachtsmarkt wieder schließen. Bildrechte: MDR/Carmen Fiedler

Schnelle Bearbeitung angestrebt

Sie erstatte anteilig vom Umsatzeinbruch betriebliche Fixkosten und gewähre einen inzwischen erhöhten Eigenkapitalzuschuss. Unverkäufliche Saison- oder verderbliche Waren könnten die Unternehmer abschreiben. Soloselbstständige können laut Tiefensee monatlich bis zu 1.500 Euro als Neustarthilfe erhalten. Um die schnelle Bearbeitung und Auszahlung zu gewährleisten, will der Minister, falls nötig, die Aufbaubank kurzfristig im Corona-Winter mit zusätzlichem Personal ausstatten.

Quelle: MDR(cfr)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 05. Dezember 2021 | 14:00 Uhr

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