Bundespolizei registriert weniger Flüchtlinge an polnischer Grenze

Einige Migranten haben sich in der Nähe der weiߟrussisch-polnischen Grenze versammelt und ruhen dort aus.
Geflüchtete warten an der weißrussisch-polnischen Grenze. Bildrechte: dpa

Im November sind weniger Menschen auf der Migrationsroute über Belarus und Polen nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gekommen. Die verantwortliche Bundespolizeidirektion Pirna registrierte in dem Monat 1.099 unerlaubte Einreisen mit Bezug zu Belarus - nach 1.794 Personen im Oktober, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Zahlen weiter auf hohem Niveau

Trotz des Rückgangs sei die Zahl weiterhin auf hohem Niveau, hieß es. Die sächsisch-polnische Grenze sei Schwerpunkt bei den Feststellungen. Hauptherkunftsland der Migranten bleibt den Angaben zufolge der Irak. Von dort kommen mehr als zwei Drittel der aufgegriffenen Personen. Weniger Menschen werden aus Syrien, dem Iran, Jemen, der Türkei und Afghanistan festgestellt.

Grenzen wurden abgeriegelt

Die EU wirft dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen nach Minsk einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen. Polen, Litauen und Lettland haben die EU-Außengrenze zu Belarus in den vergangenen Wochen verstärkt abgeriegelt, so dass weniger Migranten durchkommen.

Quelle: MDR/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 02. Dezember 2021 | 08:00 Uhr

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