Hausdurchsuchungen Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Hooligans in Leipzig

Ein Großaufgebot der Polizei durchsucht seit dem Morgen in Leipzig mehrere Wohnungen. Eine der Wohnungen befindet sich im Stadtteil Connewitz. Die Ermittlungen werden von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden geführt, haben allerdings keinen politischen Hintergrund, wie deren Sprecherin, Staatsanwältin Sabine Wylegalla, MDR SACHSEN mitgeteilt hat. Vielmehr handelt es sich um ein Verfahren wegen einer sogenannten "Drittortauseinandersetzung" - Fachjargon für eine Hooligan-Schlägerei abseits des Stadions.

Nahaufnahme von einem Blaulicht an einem Polizeiauto
Bundesweit gab es am Donnerstagmorgen Razzien im Zusammenhang mit Hooligan-Schlägereien. Drei Häuser in Leipzig wurden durchsucht. Bildrechte: IMAGO / U. J. Alexander

Hausdurchsuchungen auch in Brandenburg, Hessen und Bayern

Laut der Sprecherin handelt es sich dabei um einen Aufeinandertreffen zwischen Fans von Chemie Leipzig und 1860 München. Die Ermittler seien laut Generalstaatsanwaltschaft durch einen "Zufallsfund in einem anderen Verfahren" auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden. Insgesamt gäbe es 13 beschuldigte Anhänger aus beiden Fanlagern. Zur Stunde werden insgesamt 13 Objekte durchsucht. Drei davon in Leipzig, eines in Brandenburg, eines in Hessen und sieben in Bayern.

MDR (lt, Edgar Lopez)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 29. September 2022 | 10:30 Uhr

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