Rückblick auf 23.07.2019 Augustusbrücke Dresden noch ein Jahr länger Baustelle

Die Augustusbrück in Dresden ist seit zwei Jahren gesperrt. Die Bauarbeiten ziehen sich weiter hin - voraussichtlich bis 2020.
Viele kleine Schadstellen sind an der Augustusbrücke repariert worden. Laut Stadt Dresden mussten insgesamt 2.500 Steine ausgebessert oder ganz ausgetauscht werden. Bildrechte: Karsten Wolf

Die Bauarbeiten an der Augustusbrücke Dresden werden sich noch ein weiteres Jahr hinziehen. Die Brücke soll nun nicht 2020, sondern erst im Jahr 2021 wieder geöffnet werden, sagte Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain am Dienstag. Im August/September würden Brüstung und Fußweg auf einer Seite fertiggestellt, dann sei die andere Seite dran. Als letzten Baustein nannte der Baubürgermeister Arbeiten in der Mitte an Gleisen und der Fahrbahn. "Das Ganze wird sich voraussichtlich noch bis ins Jahr 2021 hinziehen.

"Damit das keine vergeudete Zeit ist, werden wir das Ganze verkoppeln mit Arbeiten, die im Umfeld stattfinden müssen", sagte Schmidt-Lamontain. Er meinte damit das Gleisdreieck auf der Neustädter Seite, das erneuert werden müsse, den Gleiszwischenbereich in der Sophienstraße, vor der Semperoper und vor dem Zwinger. Baubürgermeister Schmidt-Lamontain dazu: "Dann müssen wir in zwei, drei Jahren nicht nochmal den gesamten Brückenbereich sperren, sondern haben alles in einem Abwasch gemacht."

Als Baukosten hat Dresden rund 27,4 Millionen Euro angesetzt. Zwei Drittel der Kosten stammen aus Fluthilfemitteln nach dem Hochwasser von 2013.

Quelle: MDR/kf/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.07.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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