Dienstag Corona-Ticker Sachsen: IHK fordert Aufhebung der G-Regeln

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Ein Schild vor einem Geschäft informiert über die Eintrittsregeln.
Bildrechte: dpa

21:44 Uhr | Tickerende

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Abend und hoffen auch morgen wieder auf einen kleinen Hauch der aufgehenden Februar-Sonne!

21:04 Uhr | Bund-Länder-Runde sucht mit Scholz Corona-Exit-Strategie

Mit dem erklärten Willen zu stufenweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen beraten die Ministerpräsidenten am Mittwoch erneut mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). In einer Vorlage für die Video-Konferenz heißt es, bis zum 20. März sollten die Corona-Schutzmaßnahmen weitgehend und stufenweise wegfallen. Der Vorschlag, der als Diskussionsgrundlage für die Bund-Länder-Runde gilt, ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwischen Kanzleramt, Vorsitz und Co-Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) abgestimmt. Vorsitzland ist derzeit Nordrhein-Westfalen.

Der Vorlage zufolge sollen in einem ersten Schritt private Zusammenkünfte für Geimpfte und Genesene wieder mit mehr Menschen ermöglicht werden. Im Einzelhandel soll die 2G-Regel bundesweit fallen, die Pflicht zum Maskentragen aber bestehen bleiben.

Auf einem Schild wird vor einem Cafe auf die 2G-Regel hingeweisen
Fallen mit dem Frühling alle Corona-Regeln? Die Hoffnung steigt. Bildrechte: dpa

20:04 Uhr | Hoffnung für sächsische Diskotheken

Anfang März könnten die sächsischen Clubs und Diskotheken wieder öffnen. In ihnen ist es seit Monaten still. Ihre Betreiber wandten sich bereits in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten. Nun gibt es Hoffnung.

19:45 Uhr | Krankenhäuser durch Corona-Pandemie weiter belastet

Die Belastung medizinischen Personals ist in vielen Krankenhäusern weiter hoch. Es macht kaum einen Unterschied, ob Patienten wegen oder "nur" mit Corona behandelt werden: Sie müssen immer aufwendig isoliert werden.

18:50 Uhr | Sachsen Tanzschulen wollen 3G: "Wir stehen kurz vor dem Kollaps"

Sachsens Tanzschulen wollen zurück zum normalen Kursbetrieb und fordern eine 3 G-Regelung ab dem 7. März. "Die Unternehmen stehen nach den pandemiebedingten Schließungen in den vergangenen zwei Jahren und den aktuellen Zugangsbeschränkungen vor dem wirtschaftlichen Kollaps", erklärte Mirko Dreischarf von der Chemnitzer Tanzschule Emmerling MDR SACHSEN. Mit der 2G-Regelung könnten die 45 Tanzschulen in Sachsen nicht wirtschaftlich arbeiten.

Wir haben Hunderte von Kunden allein in unserer Tanzschule, die aufgrund der aktuellen Regeln nicht die Tanzschule besuchen können. Aus unserer Sicht gibt es keine Veranlassung mehr, diesen Menschen, wenn sie den sogar negativ getestet sind, den Zutritt zur Tanzschule zu verwehren. Wir befürchten, dass die ganze Branche kollabiert.

Mirko Dreischarf Chemnitzer Tanzschule Emmerling

Die Umsatzeinbrüche lägen Dreischarf zufolge bei etwa bei 50 bis 60 Prozent. "Doch es geht um viel mehr als bloße wirtschaftliche Kennzahlen. Tanzen hat einen riesigen sozialen und einen riesigen gesundheitlichen Stellenwert. Das alles kann nicht mehr stattfinden, wenn die komplette Tanz-Branche stirbt."

Symbolfoto Tanzen
Sachsens Tanzschulen stehen dem Tanzlehrer Mirko Dreischarf zufolge kurz vor dem Kollaps. Bildrechte: imago/Cathrin Bach

17:03 Uhr | Fast 70 Geschäfte und Restaurants in Sachsen blieben im Januar wegen Corona-Verstößen geschlossen

In Sachsen sind in den vergangen Monaten fast 70 Geschäfte und Restaurants wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung vorübergehend geschlossen worden. Das geht aus einer Umfrage von MDR SACHSEN hervor. Der Landkreis Görlitz leitete demnach 43 Bußgeldverfahren gegen Geschäfte und Restaurants ein. Die Höhe der Bußgelder variiere zwischen 500 und 2.500 Euro, teilte die Behörde mit. Im Landkreis Bautzen seien noch keine Bußgeldbescheide erlassen worden. Die Anhörungen laufen noch, erklärte eine Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage von MDR SACHSEN.

Ein Restaurant und ein Einzelhandelsgeschäft wurden in Chemnitz vorübergehend dicht gemacht. Eine einzige Schließung führt der Landkreis Mittelsachsen an. Die betreffende Einrichtung habe bereits wieder öffnen können. Der Landkreis Zwickau erließ nach eigenen Angaben insgesamt drei Bußgelder. Schließungen wurden hier nicht veranlasst.

16:53 Uhr | Zwickau: Impfaktion im FSV-Stadion

Pieksen statt Kicken ist das Motto heute und morgen bei FSV Zwickau. Im Stadion des Drittligisten findet gemeinsam mit dem DRK eine Impfaktion gegen Corona statt. Jeder kann kommen. Eine Terminvereinbarung ist nicht zwingend erforderlich. Geimpft wird bis 19 Uhr, morgen wieder ab 9 Uhr. Der FSV verbindet damit auch etwas Eigennutz. Mit jedem Geimpften erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit, dass Geisterspiele und Zuschauerbeschränkungen der Vergangenheit angehörten, hieß es vom Club.

16:20 Uhr | Etwa 3.400 Quarantäne-Kontrollen in Dresden

Das Dresdner Ordnungsamt hat in etwa 3.400 Fällen die Einhaltung der Quarantäne kontrolliert. Darüber informierte die Stadt Dresden. Demnach sei die Zahl der Kontrollen zum Vormonat sogar um 30 Prozent erhöht worden. Das Ergebnis: Die Dresdner scheinen ihre Quarantäne sehr vorbildlich einzuhalten. Den Angaben zufolge stellte das Ordnungsamt lediglich fünf Verstöße fest. Das Gesundheitsamt kontrolliere derzeit, ob es zur Anzeige kommt.

Neben der Einhaltung der Quarantäne kontrollierte das Ordnungsamt auch die Umsetzung der Corona-Regeln in Bussen und Bahnen. Hier zählte es 154 Verstöße im Januar - in den meisten Fällen eine Missachtung der 3G-Pflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Maskenpflicht werde vom überwiegenden Teil der Fahrgäste nachgekommen, hieß es. Die Fahrgäste, die das in den wenigen Ausnahme nicht tun, würden oftmals aggressiv und ohne Einsicht reagieren.

15:56 Uhr | Omikron-Variante: Was Sie jetzt über Corona Schnelltests wissen müssen

Vom Ergebnis des Corona-Tests hängt vieles ab. Doch nicht nur die Selbsttests für Zuhause, sondern auch die Schnelltests im Testzentrum liefern spätestens seit Omikron verwirrende Ergebnisse. Heute positiv – morgen schon negativ, trotz Symptomen: Wie kann das sein? MDR WISSEN hat die derzeit wichtigsten Fragen und Antworten zu den Schnelltests zusammengefasst:

14:46 Uhr | Universität Leipzig will mit Uni aus Bogotá in Kolumbien zu Corona forschen

Die Leipziger Universität arbeitet künftig mit der Uni im kolumbianischen Bogotá zusammen. Dazu wurde jetzt ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der gemeinsamen Forschung ist es, die Dynamik zwischen Gesundheit und Sicherheit während der Pandemie in den Konfliktgebieten Kolumbiens zu analysieren. Dabei untersuchen die Wissenschaftler die Auswirkungen der Pandemie in den konfliktreichen Gebieten im Süden Kolumbiens. Gleichzeitig steht der Friedensprozess in dem lateinamerikanischen Land im Fokus der Analyse. Leipziger Politikwissenschaftler des Leipzig Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe) wollen zusammen mit dem Deutsch-Kolumbianischen Institut in Bogotá analysieren, warum, wieso und in welchem Rahmen der lang erkämpfte Friedensprozess durch die aktuelle Regierung ins Stocken geraten ist.

13:24 Uhr | Kein Termin für Gespräch über Leipziger Buchmesse

Nach der öffentlichen Einladung an die Buchbranche zu einem "Zukunftsgespräch" über die Leipziger Buchmesse steht noch kein Termin fest. Das teilte eine Sprecherin der Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) heute mit. Roth und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatten am Vortag erklärt, die Branche - Börsenverein, Leipziger Messe sowie große Verlage - zu einem Gespräch einzuladen. Die erneute Absage der Buchmesse werfe viele Fragen auf, schrieben sie zur Begründung.

Mehrere Verlage hatten überrascht auf die Ankündigung reagiert. Eine Einladung liege nicht vor, erklärten etwa Sprecher von Penguin Random House und Oetinger. Für ein Gespräch sei man aber offen. Die Leipziger Messe hatte die Buchmesse in der vorigen Woche abgesagt und dies damit begründet, dass zu viele Verlage auf eine Teilnahme im März verzichten wollten. Es war die dritte Absage nacheinander seit Beginn der Corona-Pandemie.

12:57 Uhr | IHK fordert Aufhebung der G-Regeln

Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz plädiert für die Aufhebung der Corona-Einschränkungen im Einzelhandel. Konkret geht es um die G-Regeln. Maskenpflicht und Abstand seien ausreichend beim Einkaufen. Die sächsische Staatsregierung müsse jetzt reagieren, fordert die IHK Chemnitz gemeinsam mit anderen sächsischen IHKs sowie dem Handelsverband.

Zum einen haben wir gesehen, dass der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist. Dann sehen wir wiederum, dass der Einzelhandel in Coronazeiten einen enormen Umsatzrückgang verkraften musste.

Martin Witschaß IHK Chemnitz

Man müsse jetzt in Richtung Normalisierung kommen und die Abwanderung ins Internet stoppen, so Witschaß. Die IHK Chemnitz hofft, dass nach der Ministerpräsidentenkonferenz morgen eine sofortige Abschaffung der G-Regeln erlassen wird.

11:50 Uhr | Oberbürgermeister von Aue bittet Ministerium Rückforderungen an Kleinunternehmer auszusetzen

Der Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema, Heinrich Kohl, hat in einem Brief an das sächsische Wirtschaftsministerium seine Bedenken geäußert. dass viele Gewerbetreibende vor dem wirtschaftlichen Aus stehen. Als Grund nannte er die Rückforderungen der Corona-Hilfen.

Dies sei für Kleinunternehmer jedoch existenzbedrohend, erklärte Kohl. Er hat das Wirtschaftsministerium deshalb gebeten, Überbrückungshilfen auszuzahlen sowie den möglichen Verzicht von Rückforderungen an Gewerbetreibende zu prüfen.

11:18 Uhr | Tourismusverband fordert weitere Lockerungen

Forderungen nach weiteren Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen nehmen zu. Der Landestourismusverband (LTV) sieht trotz bereits erfolgter Lockerungsschritte weiteren Handlungsbedarf. "Im Rahmen der nächsten Bund-Länder-Beratung der Ministerpräsidenten müssen die Weichen für die nächsten Schritte gestellt und eine Exit-Strategie formuliert werden", betonte heute LTV-Präsident Jörg Markert. Der Tourismus brauche eine verlässliche Perspektive und Planbarkeit für das Frühjahr – mit entsprechendem Vorlauf.

10:27 Uhr | Umweltinformationszentrum in Leipzig hat wieder auf

In Leipzig ist das Umweltinformationszentrum im Technischen Rathaus ab heute wieder geöffnet. Für den UiZ-Laden gelten allerdings geänderte Öffnungszeiten – jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Vor Ort erhalten Besucher und Besucherinnen kostenfreie Umweltbildungsmaterialien, Veranstaltungs- und Beratungsangebote und Informationen zu verschiedenen Umweltthemen.

09:33 Uhr | Kein Faschingsumzug in Freital

Die in Freital geplante Faschingsparade ist auch für dieses Jahr abgesagt worden. Der Umzug sollte am 20. Februar stattfinden. Der Freitaler Präsidentenrat, der alle Karnevalsvereine der Stadt repräsentiert, begründete die Absage mit den vielen coronabedingten Auflagen und Einschränkungen. Deswegen werde es in diesem Jahr auch keine Faschingsfeiern in Sälen geben.

08:52 Uhr | Ansturm auf Skigebiete im Vogtland

Die Skigebiete im Oberen Vogtland erleben derzeit einen Touristenansturm. Viele Hotels und Pensionen haben gerade in Ferien kaum noch freie Zimmer. Mit Beginn der Berliner Ferien sei man nahezu ausgebucht gewesen, berichtet Alexander Ziron, Chef vom Waldhotel Vogtland in Klingenthal-Mühlleithen. "Jetzt in den Ferien in Sachsen sind noch einige wenige Restplätze, insbesondere unter der Woche vorhanden. Ansonsten sind wir zu knapp 90 Prozent belegt, so dass wir doch sehr zufrieden sind."

Eine Skilangläuferin ist im winterlich verschneiten Wald unterwegs.
Bildrechte: dpa

08:01 Uhr | Breite Zustimmung für Beendigung der Corona-Maßnahmen

Die Überlegungen von Bund und Ländern für einen Stufenplan zur Abkehr von den Corona-Schutzmaßnahmen treffen auf breite Zustimmung. Wie zuvor schon Wirtschaftsverbände so begrüßen auch Mediziner und Klinikvertreter die Lockerungspläne.

Morgen will die Bund-Länder-Runde erneut über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Zur Diskussion steht ein Vorschlag, wonach ab 20. März alle Beschränkungen, bis auf die Maskenpflicht, entfallen könnten.

07:20 Uhr | Körse-Therme Kirschau öffnet Ende Februar

Die Körse-Therme in Kirschau öffnet am 28. Februar nach langer Schließzeit ihre Türen wieder für Besucher. Es gelte die 2G-Plus-Regelung, so der Zweckverband Körse-Therme. Das Bad öffnet später als andere Einrichtungen, da eine Inbetriebnahme immer aufwändig sei und Kosten verursache.

Angesichts der finanziellen Probleme der Körse-Therme wollte der Zweckverband deshalb erst die Omikronwelle abwarten. Man habe sichergehen wollen, dass man nicht gleich wieder schließen müsse, so ein Sprecher. Ab kommenden Frühjahr ist die Sanierung des Bades geplant.

Innenansicht mit Schwimmerbecken
Die Körse-Therme will am 28. Februar öffnen. Bildrechte: MDR/Uwe Walter

06:39 Uhr | Experten beobachten neue Virusvariante

Die Omikron-Untervariante BA.2 des Coronavirus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Infektionszahlen könnten wieder stärker steigen. Aber die Datenlage ist noch dünn.

06:20 Uhr | Aktuelle Corona-Zahlen

Die Corona-Wocheninzidenz ist in Sachsen leicht gesunken und liegt am Dienstag bei 1.227,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Es wurden keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet.

05:34 Uhr | Proteste gegen Corona-Regeln

In Sachsen haben am Montag erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Regeln protestiert. Die Lage blieb laut einer ersten Einschätzung der Polizei-Sprecher am Abend weitgehend ruhig. In den Landkreisen Bautzen und Görlitz zählte die Polizei insgesamt etwa 12.200 Teilnehmer bei zahlreichen Protesten. Allein in Bautzen wuchs ein Aufzug den Angaben zufolge auf bis zu 3.700 Menschen an.

In Chemnitz versammelten sich bis zu 2.000 Menschen bei einem nicht angezeigten Protest. In Freiberg kamen nach Polizei-Angaben etwa 1.400 Demonstranten zusammen. Im Zwickau demonstrierten den Angaben zufolge insgesamt etwa 1.000 Menschen bei mehreren Protesten, in Plauen kamen 500 zusammen.

05:28 Uhr | Aggression gegen junge Journalisten

In Dresden-Laubegast versammeln sich seit Wochen sogenannte Kritiker der Corona-Maßnahmen. Darunter befinden sich Beobachtern zufolge auch häufig Rechtsextreme. Am Sonntag kam es zu einem Vorfall mit jungen Reportern.

05:09 Uhr | Diakonie findet weniger Pflegeeltern

Die Diakonie Dresden verzeichnet ein rückläufiges Interesse von potentiellen Eltern für Pflegekinder. 2021 habe es lediglich 36 Anfragen gegeben, teilte die Diakonie Dresden mit. 2020 waren es noch 57 Erstkontakte, die das Diakonie-Fachteam "Pflegekinder in Dresden" zählte.

Ein Grund für den Rückgang seien ausgefallene Infoabende, erklärte die Leiterin des Pflegekinderteams der Diakonie, Annette Seidel. Wegen der Corona-Pandemie konnten laut Seidel im vergangenen Jahr lediglich zwei von sechs geplanten Abenden angeboten werden.

Hände einer Pflegefamilie, symbolisch für Zusammenhalt
Bildrechte: dpa

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 15. Februar 2022 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen

Zwei Frauen enthüllen zwei Bildtafeln 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK