Corona-Zahlen Sachsen mit zweitniedrigster Corona-Inzidenz in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet für Sachsen weiter sinkende Corona-Zahlen und gibt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell mit 209 an. Den höchsten Wert hat die Stadt Leipzig, den niedrigsten der Landkreis Görlitz.

Eine ältere Dame hält 2020 eine Alltagsmaske in den Händen.
Die Corona-Zahlen sinken in Sachsen. Unter vielen Menschen empfiehlt sich dennoch das Tragen einer Maske. Bildrechte: dpa

Neuinfektionen gehen zurück

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für ganz Sachsen am Mittwoch eine Corona-Wocheninzidenz von 209 an. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 224,9. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden von den kommunalen Gesundheitsämtern im Freistaat 1.966 Neuinfektionen gemeldet. Zwölf weitere Menschen sind an oder im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben.

Die höchste Inzidenz weist weiterhin die Stadt Leipzig mit 296,6 aus. Den niedrigsten Wert meldet das RKI für den Landkreis Görlitz mit 106,2. Die Inzidenz für Dresden beträgt 233,9 und für Chemnitz 224,6. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 407,4.

486 Corona-Patienten in Kliniken

Auf Intensivstationen in Sachsen werden mit Stand Dienstag 71 Patienten und Patientinnen mit Covid-19-Nachweis behandelt. Von ihnen müssen laut Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 22 invasiv beatmet werden. 415 Menschen mit Covid-19 wurden - Stand Dienstag - laut sächsischem Sozialministerium auf Normalstationen behandelt.

Long Covid durch Virusansammlungen im Körper

Noch immer sind Langzeitfolgen einer Corona-Infektion genau so rätselhaft wie offenkundig. Aber Hinweise verdichten sich, warum es auch nach der Infektion zu anhaltenden Symptomen kommen kann. Dafür sind Überbleibsel des Virus im Körper verantwortlich.

MDR (lam)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 18. Mai 2022 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen